Welttag der humanitären Hilfe 2017: #NotATarget

Der Regionalleiter von Save the Children entlädt Boxen mit Spezialnahrung für unterernährte Kinder in der Region Akobo im Südsudan.

13,5 Millionen Menschen in Syrien sind immer noch auf humanitäre Hilfe angewiesen, ein Drittel davon leben in belagerten und schwer zugänglichen Gebieten. Die Hälfte von ihnen sind Kinder. Im Jemen sind es 18 Millionen Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen und zusätzlich grassiert dort eine Cholera-Epidemie, an der sich mittlerweile 400.000 Menschen infiziert haben. Am stärksten sind vulnerable Gruppen davon betroffen, darunter die zwei Millionen Kinder, die im Jemen unter Mangelernährung leiden. In den Dürre- und Hungergebieten am Horn von Afrika, im Südsudan und in der Tschadseeregion sind es weitere 20 Millionen Menschen die humanitäre Hilfe benötigen. Zusammengenommen sind das mehr Menschen, als die gesamte Bevölkerung von Spanien. Diese Zahlen alleine müssten eigentlich zu einer weltweiten Welle der Hilfsbereitschaft führen. Geberländer müssten sich in der Verantwortung sehen, die humanitären Hilfspläne vollumfänglich zu finanzieren, und humanitäre Helfer müssten uneingeschränkten Zugang zu den Menschen in Not erhalten, um sie sie mit dem Notwendigsten versorgen zu können. Eigentlich.

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„Ihr ermutigt zur Flucht“ und 4 weitere Gerüchte über unser Rettungsschiff

© Jonathan Hyams/Save the ChildrenÜber die Autorin: Gemma Parkin leitet das Medienteams von Save the Children UK. 2016 war sie Teil der Besatzung unseres Rettungsschiffs „Vos Hestia“ und erlebte die Rettungseinsätze hautnah mit.

Die europäische Flüchtlingskrise ist eine der größten moralische Prüfungen für unsere Generation. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für kompletten politischen Stillstand.

Unser Rettungsschiff „Vos Hestia“ sucht das Mittelmeer nach in Seenot geratenen Flüchtlingsbooten ab – mit dem Ziel Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Dabei werden wir jeden Tag mit denselben fünf Vorwürfen konfrontiert. Wir möchten nun die Möglichkeit nutzen und auf einige dieser Vorwürfe antworten.  Denn auch wenn wir nicht die Formel für den Weltfrieden kennen, wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem, was wir tun, Leben retten.

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Weckruf Ebola? Drei Jahre nach der Krise

November 2014, Liberia: Ein Gesundheitshelfer in Schutzkleidung trägt die 15 Monate alte  Mary in die Krankenstation. Sie hat sich mit Ebola angesteckt.Heute vor genau drei Jahren, am 8. August 2014, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ebola zum internationalen Gesundheitsnotfall (Public Health Emergency of International Concern) und löste damit weltweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise aus. Im darauf folgenden Jahr warnte Save the Children in seinem Bericht Ein Alarmsignal: Lehren aus der Ebola-Krise davor, dass die Gesundheitsversorgung in vielen Ländern ebenso unzureichend oder sogar schlechter ist als die in Liberia vor dem Ausbruch der Ebola-Epidemie. Seither hat sich einiges zum Thema „Globale Gesundheit“ getan. Wir ziehen drei Jahre nach der Ebola-Krise Bilanz.

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Muttermilch – ein Superfood zur Rettung von Millionen Kinderleben

Princess stillt ihre drei Tage alte Tochter in einem Krankenhaus in Liberia

In dieser Woche wird die Weltstillwoche (World Breastfeeding Week) gefeiert, bei der weltweit auf die Vorteile des Stillens aufmerksam gemacht wird. Zum Auftakt möchte ich über eine Begegnung auf meiner Projektreise nach Kenia berichten, die mich sehr beeindruckt hat. In Mandera, im Nordosten des Landes, lernte ich Makai* kennen. Sie ist eine Gesundheitshelferin, die von Save the Children ausgebildet wird, um schwangere Frauen und Mütter über die Vorteile des Stillens aufzuklären. In unserem Projekt in Madera County, das wir gemeinsam mit einem Partner durchführen, fördern wir so Mütter- und Kindergesundheit. Denn: Muttermilch ist ein Superfood.

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“Trikots ohne Grenzen”: Wie Fußballtrikots Kindern helfen

Othman, 6, flüchtete mit seiner Familie aus Syrien in den Libanon. Wenn er groß ist, möchte er Profifußballer werden.

Ein Interview mit den Gründern von “Trikots ohne Grenzen” Jens Möller und Thomas Rudolf

Seit 2014 unterstützt die Organisation „Trikots ohne Grenzen“ viele unserer Projekte und konnte auf diese Weise schon zahlreichen Kindern helfen. In den vergangenen drei Jahren erhielten wir dank der Arbeit von Trikots ohne Grenzen bereits über 22.000 Euro an Spendengeldern. Jetzt haben wir Jens Möller und Thomas Rudolf, die Gründer und Geschäftsführer der Organisation, zum Interview getroffen.

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