Ein Armutszeugnis für Europa

Susanna Krüger im Gespräch mit Afsoon* (14), die aus Afghanistan fliehen mussteIm Mai besuchte Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children in Deutschland, unsere Projekte für Kinderflüchtlinge und ihre Familien in Griechenland.

Was mich wirklich in Griechenland erwartete, darauf war ich nicht vorbereit. Die Lebenssituation für die Kinder und ihre Familien mit eigenen Augen zu sehen, war einfach nur erschütternd. Selbst als ich in Somalia war, habe ich so etwas nicht erlebt: Hunderte von Menschen, die in selbst gebauten Unterkünften aus Zeltplanen und Plastik hausen, andere leben Matte neben Matte in riesigen Zelten – alles ohne humanitäre Mindeststandards. Vielfach ohne ausreichende Wasserversorgung, ohne eine ausreichende Essensverteilung. Solche Zustände in Europa zu sehen, hat mich schockiert und ist eine Schande für die EU. Unsere Kollegen versuchen zu helfen, wo es geht und sind mit vollem Engagement im Einsatz. Aber ihnen sind oft Grenzen gesetzt.

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Nepal – ein Jahr nach dem Erdbeben

Eine junge Mutter aus der Sindhupalchowk-Region mit ihrem Baby, das nach dem Erdbeben geboren wurde. Save the Children unterstützte die Familie unter anderem mit warmer Kleidung für den Winter.

Über die Autorin: Nerida Williams arbeitet in der Medien- und Kommunikationsabteilung von Save the Children International. Derzeit ist sie in Nepal tätig. Dieser Blogbeitrag erschien im Original auf Englisch.

Eine Minute

Nur eine Minute brauchte ein Erdbeben der Stärke 7,8, um 600.000 Häuser dem Erdboden gleichzumachen. Eine Minute reichte aus, um zahlreiche Gesundheitsstationen, Schulen und heilige Denkmäler zu zerstören, die dem Zahn der Zeit zuvor über 500 Jahre lang getrotzt hatten.

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„Ich möchte nicht eingesperrt sein“

Moria

Über die Autorin: Sacha Myers arbeitet als Kommunikations- und Mediamanagerin für Save the Children und besuchte das Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Im Original erschien dieser Blog auf Englisch.

Ich habe viel gelesen über Kinder, die in Flüchtlingscamps eingeschlossen sind. Ich habe Menschen darüber reden hören und ich habe Videos davon gesehen. Aber nichts kann dich darauf vorbereiten, ein geflüchtetes Kind hinter Gittern zu sehen, unschuldig festgehalten in einem überfüllten Flüchtlingslager. Mit deinen eigenen Augen zu sehen, wie Kinder hinter Stacheldraht eingesperrt wurden, ist ein vollkommen anderes, ein schreckliches Erlebnis.

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Ayman – den der Krieg verstummen ließ – spricht wieder

Ayman mit seinem liebsten Spielzeug – seinem Ball

 

Der 5-jährige Ayman* kennt nichts anderes als den Krieg in Syrien. Einen Krieg, der den Jungen mit den rabenschwarzen Haaren zum Verstummen brachte. In einem Kindergarten von Save the Children im Flüchtlingscamp Za’atari begann er wieder zu sprechen.

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Jedes syrische Kind hat das Recht, zur Schule zu gehen!

Hamada

Über den Autor: David Skinner arbeitet als Leiter “Education Global Initatives” bei Save the Children. Anfang des Jahres reiste er in den Libanon und besuchte dort Bildungsprojekte von Save the Children.

Die Zahlen sind nur schwer zu begreifen: 1,4 Millionen syrische Kinder im schulpflichtigen Alter leben als Flüchtlinge in Syriens Nachbarländern Libanon, Türkei, Jordanien, Irak und Ägypten. Mehr als die Hälfte von ihnen geht nicht zur Schule. Weltweit sind es sogar 2,8 Millionen syrische Kinder, die nicht zur Schule gehen können – dabei ist Bildung ein Menschenrecht.

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