Zum Berliner humanitären Appell: Wer Hunger stoppen will, muss Kinder fördern

Hassan (9) aus dem Jemen konnte ein Jahr lang nicht zur Schule gehen, da seine Schule im Krieg schwer beschädigt wurde. In einer Schule in Aden kann er endlich wieder am Unterricht teilnehmen.

Nie hat der Mensch weltweit mehr Lebensmittel produziert als heute – und gleichzeitig sind derzeit 20 Millionen Menschen in Nigeria, Südsudan, Somalia und Jemen vom Hunger bedroht, davon etwa die Hälfte Kinder. Um sich das noch etwas klarer vor Augen zu führen: Das ist so, als würde jeder Mensch in Nordrhein-Westfalen und Berlin aufgrund von Hunger um sein Leben fürchten müssen. 1,4 Millionen Kinder in den betroffenen Regionen könnten sogar sehr bald sterben, weil sie unter akuter, schwerer Mangelernährung leiden. Im Jemen beispielsweise stirbt bereits jetzt alle 10 Minuten ein Kind aufgrund von Mangelernährung und Hunger. Wie kann das alles im 21. Jahrhundert noch passieren? Was können wir tun, um solche Notlagen zu beenden und in Zukunft nicht mehr entstehen zu lassen?

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Eisige Temperaturen in Serbien: Lebensgefahr für Kinderflüchtlinge

Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Drei Kinderflüchtlinge im Alter von 9 und 10 Jahren suchen in einer leer stehenden Lagerhalle Schutz vor der eisigen Kälte. Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Eisige Temperaturen bringen das Leben von 2.000 Flüchtlingen, darunter 300 Kinder, in Gefahr: Sie leiden an Unterkühlung, Frostbeulen und es sind erste Kältetote zu beklagen.

Gestrandet in der serbischen Hauptstadt Belgrad schlafen die Kinder bei eisigen Temperaturen von bis zu -14° in provisorischen Unterkünften, während sie darauf warten,  nach Ungarn einreisen zu dürfen.

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Kinder und ihre Familien gegen Katastrophen stark machen – Indien-Projektreise mit unseren Partnern C&A und C&A Foundation

Schon die Jüngsten bringen ihre Ideen in die Projekte ein und lernen voller Freude wie eine nachhaltige Vorsorge funktioniert.

Mit seiner hohen Bevölkerungsdichte und der Ungleichverteilung von Ressourcen zählt Indien zu einem der von Katastrophen und Krisen gefährdetsten Länder der Welt. Ökonomischer Druck drängt die Bevölkerung vom Land in die Städte, deren Infrastrukturen begrenzt sind, dies resultiert in informellen Siedlungen wie Slums in städtischen und stadtnahen Gebieten. Zugleich wird prognostiziert, dass die Intensität der Naturkatastrophen, die Indien treffen können, in den kommenden Jahrzenten zunehmen wird. Aus diesem Grund ist Indien eines der Schwerpunktländer in der weltweiten Arbeit von Save the Children.

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Warum Save the Children ein eigenes Rettungsschiff einsetzt

Das Rettungsschiff von Save the Children

Dan StewartÜber den Autor: Dan Stewart ist Projekt Manager im Bereich Kommunikation bei Save the Children. Er berichtet hautnah aus unterschiedlichen humanitären Krisen.

„Wir rechneten jeden Tag damit zu sterben“, berichtet ein 16-jähriges Mädchen aus Eritrea, das die Flucht über das Mittelmeer überlebt hat.  Mehr als 3.000 Menschen sind allein in diesem Jahr bei dem Versuch, über das Mittelmeer zu fliehen, ertrunken, darunter zahlreiche Kinder. Wir dürfen das nicht länger zulassen. Save the Children hat sich deshalb dazu entschieden, seine Arbeit für Kinder auf der Flucht auszuweiten und ein eigenes Rettungsschiff einzusetzen.

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Jetzt erst Recht! Geflüchtete Kinder brauchen unsere volle Unterstützung!

Naram (8) floh mit ihrer Familie aus Aleppo.

Nach den schrecklichen Ereignissen in Würzburg, Reutlingen und Ansbach scheint es, als hätten Amok und Terror nun mit einiger Verspätung Deutschland erreicht. Dass alle drei Verbrechen anscheinend von psychisch kranken Menschen begangen wurden, hilft kaum noch gegen die aufkommende Angst vor den Geflüchteten, die letztes Jahr in so großer Zahl zu uns kamen.

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