Mein Mutterglück ist nicht selbstverständlich

Mutterglück: Katrin und ihr neues Baby

Mutterglück: Katrin und ihr neues Baby


Seit mehr als drei Jahren arbeite ich bei Save the Children Deutschland. Ich bin vor allem für den Bereich Spenderservice verantwortlich. Im Frühjahr dieses Jahres wurde ich zum zweiten Mal Mutter und kehrte nun im September an meinen Arbeitsplatz bei Save the Children zurück. Täglich werde ich wieder damit konfrontiert, was Kinder in vielen Ländern auf der Welt erleiden müssen und wie wichtig es ist, diesen Kindern zu helfen. Mein kleiner Sohn kam in einer modernen Klinik mit Rundumbetreuung zur Welt. Er wird regelmäßig von seiner Kinderärztin untersucht, bekommt alle wichtigen Impfungen kostenlos, verbraucht täglich jede Menge Wegwerfwindeln und hat frisch gewaschene Kleidung für alle Wetterlagen. Er wird in sauberem Wasser gebadet, im Kinderwagen spazieren gefahren und hat inzwischen die Wahl zwischen vielen Sorten Babybreien, einer schmackhafter als der andere. Er hat alle Chancen auf eine gesunde Entwicklung und darauf, ein glücklicher kleiner Junge zu werden. Diese Umstände sind für sehr viele Mütter mit ihren Babys bei weitem nicht selbstverständlich. Das wird mir spätestens immer wieder dann bewusst, wenn ich die Nachrichten von unseren Kollegen aus unseren Projektländern lese. Besonders berührt mich, wenn Babys und kleine Kinder, in den Wirren von Krieg und Naturkatastrophen ihre Familien verlieren oder den Kampf ums Überleben verlieren, weil es ihnen an Nahrung oder medizinischer Versorgung fehlt. Ich bin froh, wieder aktiver Teil des Save the Children Teams zu sein und dagegen etwas tun zu können.

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