Klimawandel bedroht Kinderleben

Heute beginnt der Klimagipfel in Kopenhagen. Vertreter von 192 Staaten verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, mit welchen Mitteln der Klimakollaps noch abzuwenden ist. Ob das gelingt oder nicht und ob am Ende des Gipfels ein rechtsverbindliches Klima-Abkommen verabschiedet wird, hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern. Denn bereits heute bedrohen die Folgen des Klimawandels das Leben von Millionen Kindern, schon im kommenden Jahr könnten 250.000 von ihnen an den Auswirkungen der Erderwärmung sterben.

Die größte Gefahr besteht in Afrika südlich der Sahara und in Südasien. Diese Regionen sind am heftigsten vom Klimawandel betroffen und gleichzeitig am schlechtesten darauf vorbereitet. Wenn die Temperaturen auf der Welt im Durchschnitt um zwei Grad Celsius steigen, wenn sich Dürren und Überschwemmungen häufen, werden weitere 1 bis 3 Milliarden Menschen von Wasserknappheit bedroht sein. Durch verunreinigtes Wasser breiten sich tödliche Krankheiten wie Cholera immer schneller aus. Experten schätzen, dass die Zahl der Durchfallerkrankungen durch die Folgen des Klimawandels um zwei bis fünf Prozent steigt. Schon heute sind Durchfallerkrankungen eine der Haupttodesursachen bei Kindern unter fünf Jahren.

Save the Children sorgt dafür, dass Kinder auf die Folgen des Klimawandels besser vorbereitet sind. Wir zeigen Familien, wie sie unter veränderten Umweltbedingungen wirtschaften können. Wir verteilen im Rahmen unserer Ernährungsprogramme Saatgut und Vieh an bedürftige Familien. Wir bauen nach Naturkatastrophen Schulen und Krankenhäuser „klimasicher“ wieder auf und zeigen Kindern im Schulunterricht, wie sie sich im Fall einer Katastrophe besser schützen können.

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