Welt-Aids-Tag

Welt AIDS Tag Blog
Am 01. Dezember 1981 wurde AIDS erstmals als eigenständiges Krankheitsbild erkannt. So sorgt die Ausbreitung des HI-Virus und der Folgeerkrankung AIDS und deren dramatischen Konsequenzen seit nunmehr fast 30 Jahren für Unbehagen, Angst und Hilflosigkeit.

Was in den 80-er Jahren noch als „Schwulenseuche“ abgetan wurde, betrifft heute 33 Millionen Frauen und Männer gleichermaßen. Davon sind 2,5 Millionen Kinder unter 15 Jahren (200 Kinder sind in D als HIV-positiv registriert). Vor allem die afrikanischen Staaten südlich der Sahara sind besonders betroffen, dort waren 2007 etwa 61 Prozent der Infizierten weiblich. Die Pandemie bedroht die Existenz ganzer Gesellschaften.

Viele Neugeborene stecken sich während der Schwangerschaft und nach der Geburt bei ihren HIV-positiven Müttern an. Hochgerechnet stehen nur etwa 45 % aller HIV positiven Schwangeren weltweit, nötige Medikamente, um eine Mutter-zu-Kind-Infektion zu verhindern, überhaupt zur Verfügung. Wesentlich geringer ist der Prozentsatz natürlich in besonders armen Ländern, wie beispielsweise in Nigeria (nur 10%).

Laut einer aktuellen UN-Studie konnten in den letzten Jahren durch viele internationale Initiativen und Organisationen erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Dennoch werden vor allem in Entwicklungsländern infizierte Mädchen und Jungen wesentlich seltener behandelt als Erwachsene.

Deswegen will Save the Children Kinder und Jugendliche durch Aufklärung vor einer Infektion schützen und unterstützt besonders von AIDS betroffene Familien. Wir fördern die Betreuung von AIDS-Waisen, damit diese wieder eine Schule besuchen können. Wir kümmern uns um eine umfassende Gesundheitsvorsorge und kämpfen gegen die weit verbreitete Diskriminierung AIDS-kranker Kinder und ihrer Familien und informieren Schwangere und Mütter über Ansteckungsgefahren und die Ernährung von HIV-positiven Babys.

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