Weitere Hilfe für Haiti

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Fast zwei Wochen ist es nun her, dass ich zum Kommunikations- und Online-Marketing Team von Save the Children Deutschland gestoßen bin und Einsatz und Engagement der Organisation hautnah miterleben und unterstützen darf.

Von allerhöchster Brisanz ist dabei immer noch die Hilfe für Haiti, die in der medialen Berichterstattung mittlerweile mehr und mehr an den Rand gedrängt wird. Allein seit dem 5. Februar hat sich die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar noch einmal um 5000 Menschen auf 217.336 erhöht. Nachwievor besteht dringender Bedarf an der Einrichtung sanitärer Anlagen, einer geregelten Trinkwasserversorgung und der Betreuung hunderttausender Obdachloser.

Save the Children konnte bisher 506.581 Betroffenen helfen und Unterkünfte, Wasser, Lebensmittel- und medizinische Versorgung bereitstellen. Dabei gilt es, nicht nur dem Notwendigsten Rechnung zu tragen, sondern die Gesamtsituation Haitis nicht aus den Augen zu verlieren: Die Voraussetzungen für eine wirklich langfristige Verbesserung der Lebensumstände zu schaffen und eine nachhaltige Rehabilitation und Wiederherstellung des Krisengebiets zu ermöglichen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Kindern, die Katastrophen wie in Haiti oft schutzlos und allein ausgeliefert und daher am stärksten von ihnen betroffen sind. In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern hat Save the Children jetzt ein Familienbegleit- und Wiederzusammenführungszentrum ins Leben gerufen, um Anlauf- und Sammelstelle für durch das Erdbeben getrennte Familien und alleinstehende Kinder zu sein. Angefangen mit Krankenhäusern in Port-au-Prince konnten bisher 158 Kinder dementsprechend registriert und erfolgreich in den Familienzusammenführungsprozess eingegliedert werden.

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