Immer mehr Naturkatastrophen

Wiederaufbauhilfe in Haiti

Wiederaufbauhilfe in Haiti

Erst Haiti, dann Madeira, dann Xynthia, dann Chile. Nicht nur in unserer subjektiven Wahrnehmung nehmen Naturkatastrophen immer mehr zu. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen mehr als vervierfacht. Der Weltbank zufolge sind 97 Prozent aller Todesopfer von Naturkatastrophen in Entwicklungsländern zu beklagen. Für uns als Kinderrechtsorganisation ein wichtiges Thema. Kinder sind von Katastrophen am stärksten betroffen. Schutzlos und oftmals von ihren Familien getrennt sind sie Naturgewalten und Konflikten hoffnungslos ausgeliefert.

Nicht ohne Grund ist in Katastrophenfällen meist die Hälfte aller Opfer Kinder.
Save the Children leistet seit seiner Gründung vor 90 Jahren Not- und Katastrophenhilfe. Eines der ersten Länder, in denen wir aktiv wurden, war Deutschland. Nach dem Ersten Weltkrieg versorgte Save the Children hier Tausende Mädchen und Jungen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung und kümmerte sich um Waisen- und Flüchtlingskinder. Der letzte große Hilfseinsatz in Deutschland ist die Katastrophenhilfe nach der Sturmflut in Hamburg 1962.
Heute helfen wir Kindern und ihren Familien weltweit in Not- und Katastrophensituationen. In Haiti z.B. hat Save the Children mit Nahrungsmitteln für 250.000 Betroffene, 7.500 Haushaltspaketen und Tausenden Hygiene-Sets in den ersten Tagen und Wochen nach dem Erdbeben akute Nothilfe geleistet. Spendengelder haben es uns u.a. ermöglicht, 12 mobile Kliniken aufzubauen, in der Erdbebenopfer von Ärzte-Teams versorgt werden.

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