Hilfe für Erdbebenopfer in China

Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Westen Chinas, ist das Save the Children-Team mit zwei Trucks, beladen mit Hilfsgütern, im Krisengebiet in der Stadt Jiegu angekommen. Dort sind die Auswirkungen des Bebens am schlimmsten. Zerstörte Straßen und äußerst schlechte Wetterbedingungen verzögerten die Ankunft der Trucks immer wieder.
Vor Ort haben wir mit der Einrichtung von Schutz- und Spielzelten begonnen, in denen insgesamt 2500 heimatlos gewordene Kinder sich von den Folgen des Erdbebens erholen können. Solche Schutzzelte werden von Save the Children auf der ganzen Welt nach Naturkatastrophen eingesetzt.

Mädchen und Jungen werden dort von gut ausgebildeten Mitarbeitern betreut. Die Zelte sind mit Spielzeug, Kinderbüchern und Lernmaterialien ausgestattet. Die Kinder werden mit sauberem Trinkwasser versorgt, um sie vor allem vor Durchfallerkrankungen zu schützen. Trotz des enormen Chaos, die das Erdbeben verursacht hat, soll den Kindern dort so schnell wie möglich ein gewisses Maß an Normalität zurückgegeben werden.
Da durch das Erdbeben 70 % der Schulen rund um das Epizentrum zerstört wurden, wird das Save the Children Team mit dem Wiederaufbau der Gebäude, samt Toiletten und Trinkwasseranlagen, so schnell wie möglich anfangen. Mit der Ausbildung Ortsansässiger zur Unterstützung der Aufbaumaßnahmen wurde schon begonnen. Aufgrund des Bebens haben rund 20.000 Kinder in der Präfektur Yushu keinen Zugang zu Bildung mehr. Gerade in der Provinz Qinghai, die zu einer der ärmsten Chinas gehört, ist Bildung der einzige Weg, die Spirale der Armut zu verlassen. Save the Children möchte es den Schülern bis spätestens Anfang Mai ermöglichen, wieder zur Schule zu gehen. Bis allerdings wieder ein normaler Schulalltag möglich sein wird, werden wohl noch 2 – 3 Jahre vergehen.

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