Nein zur Kinderarbeit

Weltweit müssen 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren hart arbeiten und können deshalb nicht zur Schule gehen. Viele Mädchen und Jungen schuften in Fabriken, in Steinbrüchen oder auf Plantagen oft zehn oder zwölf Stunden täglich. Ihre Arbeitsplätze sind nicht sicher, viele werden krank, sie werden von ihren Arbeitgebern missbraucht und geschlagen. Zwangsarbeit und Kinderprostitution sind in Ländern wie Indien, Ecuador oder Bangladesch verbreitet.

Wie Save the Children hilft: Beispiel Bangladesch
Die Zahl der Mädchen und Jungen in Bangladesch, die arbeiten müssen, wird auf acht Millionen geschätzt. Besonders in der Textilindustrie werden Kinder eingesetzt: Sie müssen körperlich schwere Arbeit verrichten. Save the Children setzt sich bei Regierungen und Arbeitgebern für bessere Arbeitsbedingungen ein. Wir kämpfen gegen ausbeuterische Formen von Kinderarbeit. Gleichzeitig ermöglichen wir Kindern, die arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen, trotzdem zur Schule zu gehen. Gerade einmal sechs Euro kosten die Schulmaterialien für ein Kind für ein Jahr. Mit 72 Euro kann eine Berufsausbildung für einen Jugendlichen sechs Monate lang finanziert werden.
Heute ist der internationale Tag gegen Kinderarbeit. Save the Children kämpft in mehr als 120 Ländern gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Helfen Sie uns!

Trackback

Verlinken Sie diesen Artikel:

http://www.savethechildren-blog.de/2010/06/nein-zur-kinderarbeit/trackback/

Kommentar schreiben