Staatliche Hilfe für Haiti zu langsam

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Fast fünf Monate nach dem Erdbeben in Haiti bietet vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince noch immer ein erschreckendes Bild. Unzählige der betroffenen Familien leben noch immer in provisorischen Zeltunterkünften, viele Straßen der Hauptstadt sind weiter nicht befahrbar, Strom und Wasser nur unzureichend verfügbar.

Der haitianische Präsident Préval äußerte am Mittwoch im Rahmen der Geberkonferenz in der Dominikanischen Republik erhebliche Bedenken an der Verlässlichkeit der Versprechen der Staatengemeinschaft. Euphorisch sagte die internationale Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Inselstaates auf der großen Geberkonferenz in New York über acht Milliarden Euro zu. Doch an das Versprechen hielt sich laut ersten Berichten bis dato außer Brasilien niemand.

Unsere Kollegen, die seit der ersten Stunde nach der Katastrophe ihr Möglichstes tun, um vor allem die betroffenen Mädchen und Jungen zu versorgen und zu schützen, bestätigen diese Eindrücke. Zwar ist das Spendenaufkommen vieler Privatleute und Unternehmen immens, dennoch lässt sich ein besserer Aufbau von Haiti in den nächsten Jahren nur durch sichere monetäre Hilfszusagen der großen Wirtschaftsnationen bewerkstelligen. Wir als Zivilgesellschaft stehen in der Pflicht, die Staaten an ihre Verantwortung zu erinnern und den Kindern im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre ein Leben gemäß ihrer grundlegenden Rechte zu ermöglichen. Es darf nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben! Die Familien in Haiti brauchen unsere Hilfe, um ihr Land wiederaufzubauen und seinen Kindern eine bessere und selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen. Helfen Sie uns dabei!

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Ein Kommentar zu “Staatliche Hilfe für Haiti zu langsam”

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  1. Yusmarizal  am Montag, 24. August 2015

    Having lived through a numebr of hurricanes, the reality is that not only are these folks suffering now, but they will be suffering for many years to come.It will take years and an enormous amount of funds to rebuild the infrastructure, not to mention building dwellings, schools, and stores. One can only hope that the internatinal community continues to supprt the people in Haiti. Then, one can only hope that they will have leadership that supports the people of Haiti.

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