Japan: Ein Monat danach

Ami and her mother
Als uns vor genau einem Monat am 11. März 2011 die ersten Nachrichten über das schwere Erdbeben in Japan erreichten, war schnell klar, dass diese Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort furchtbare Folgen haben wird. Die dann folgenden Meldungen über einen drohenden Tsunami und die Zerstörung der Reaktoren in Fukushima übertrafen jedoch unsere Befürchtungen.

Wir haben direkt versucht, unsere japanischen Kollegen im Büro in Tokio zu erreichen und waren sehr erleichtert zu hören, dass es dort allen gut geht. Dennoch war schnell klar, dass Save the Children mit einem Team aus Katastrophenexperten in die vom Erdbeben und Tsunami zerstörten Gebiete gehen wird, um den Kindern und Familien vor Ort zu helfen.

Diese ersten Informationen wurden sofort von uns an unsere Unternehmenspartner weitergeleitet. Die Meldungen aus Japan klangen während der folgenden Tage immer negativer, die Zahl der Todesopfer, der Verletzten und Menschen ohne Obdach wurde ständig nach oben korrigiert. Wir erhielten zahlreiche Anrufe und E-Mails: Viele unserer Partner waren vom Ausmaß der Katastrophe betroffen, wollten gerne Hilfe leisten und unsere Arbeit in Japan unterstützen. Neben gemeinsamen Spendenaktionen mit den Mitarbeitern oder Spendenaufrufen auf den Websites zahlreicher Unternehmen, haben auch einige Firmen einen Teil des Verkaufserlöses bestimmter Produkte gespendet. Spontan umgesetzte Spenden-Abende in Ladengeschäften, oder der Lohnverzicht zu Gunsten von Save the Children sind weitere Beispiele für die wirklich überwältigende Resonanz auf unsere Nothilfe in Japan.

Nicht nur Unternehmen sondern auch viele Einzelpersonen haben uns mit Spendenaktionen unterstützt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!

Das hat Save the Children bisher in Japan erreicht:

  • Save the Children hat 19 Kinderschutzzentren in Evakuierungszentren in Sendai und Ishinomaki in Betrieb genommen, in denen Kinderschutzmaßnahmen durchgeführt werden.
  • Save the Children stellt 5.500 Schulkindern, die durch die Katatstrophe alles verloren haben Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
  • Save the Children hat verschiedene Artikel wie warme Kleidung und Decken sowie Hygieneartikel an 5 Orten in Ishinomaki verteilt.
  • Save the Chjildren wird in den kommenden drei Jahren den Kindern und ihren Familien im Katastrophengebiet helfen.

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