Westafrika: Es fehlen noch rund 400 Millionen €

Beim Beratungstreffen in Brüssel am 18.06.2012 haben die EU-Kommission und weitere Staaten Hilfsgelder in Höhe von 940 000 € für den Kampf gegen die Hungerkrise in Westafrika versprochen. Save the Children begrüßt diese Entscheidung, dennoch fehlen noch rund 400 Millionen €, um den 18 Millionen Menschen in Westafrika zu helfen.

„Wir begrüßen die Initiative der EU ein Consultation Meeting zur Sahelkrise einzuberufen, um weitere Schritte zu beschließen. Der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein, denn schon jetzt steht viel auf dem Spiel“, so Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Doch nach Hochrechnungen der UN, nationalen Regierungen und Hilfsorganisationen werden über 1,54 Milliarden Dollar benötigt, um die am schlimmsten betroffenen Bevölkerungsteile in Westafrika  zu versorgen.

Save the Children hat in Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen hierzu Forderungen an die internationale Gemeinschaft formuliert. Dürren in Afrika südlich der Sahara sind keine Seltenheit mehr. Deshalb sind vor allem langfristige Investitionen in eine bessere wirtschaftliche Entwicklung von großer Bedeutung.

Die seit Monaten schwelende Krise in Westafrika droht zu einer Katastrophe zu werden, die 18 Millionen Menschen, darunter 1 Million Kinder gefährdet. „Die Familien brauchen dringend Hilfe, und die Geldgeber reagieren viel zu langsam”, erklärte die Chefin von Save the Children, Jasmine Whitbread, CEO Save the Children International. Jasmine Whitebread nahm an dem Meeting in Brüssel teil.

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