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Japan: Ein Monat danach

Ami and her mother
Als uns vor genau einem Monat am 11. März 2011 die ersten Nachrichten über das schwere Erdbeben in Japan erreichten, war schnell klar, dass diese Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort furchtbare Folgen haben wird. Die dann folgenden Meldungen über einen drohenden Tsunami und die Zerstörung der Reaktoren in Fukushima übertrafen jedoch unsere Befürchtungen.


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Not macht erfinderisch

Wer nichts oder nur sehr wenig hat, ist oft einfallsreicher bei der Lösung von Problemen als jemand, der sich alles kaufen kann. So zum Beispiel in den ärmsten Regionen Indiens: „Die Menschen sind zwar wirtschaftlich arm, aber an Wissen sind sie reich“, sagt Anil Gupta, Professor am Indian Institute of Management in Ahmedabad und Initiator des Honey Bee Netzwerkes.


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Unternehmen helfen Kindern in Haiti

Children-in-Camp_Adriana-Zehbrauskas

Über eine Woche ist es jetzt her, dass das Erdbeben Haiti erschüttert hat. Wir aus der Abteilung „Corporate Partnerships“ haben sofort mit unseren Unternehmenspartnern Kontakt aufgenommen und sie um Unterstützung gebeten. Viele Firmen waren spontan bereit, uns zu helfen. Dabei geht es nicht allein um Spendenzusagen, denn auch darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Einige Unternehmen schalten Banner und verlinken zu unseren Online-Spendenformular oder rufen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Spenden auf. Wir sind beeindruckt von der schnellen Hilfe, den unkomplizierten Abstimmungen und dem uns entgegengebrachten Vertrauen. An dieser Stelle auch im Namen aller Kollegen vor Ort schon einmal vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer!

Für alle, die uns helfen möchten, noch mehr Kindern in Haiti zu helfen: Hier gibt es Fotos, Textbausteine und Banner zum Downloaden, Veröffentlichen und Verlinken :

http://www.savethechildren.de/partner-werden/soforthilfe-haiti/

Kangaroo Mother Care rettet Kinderleben

In diesem Film der Bill & Melinda Gates Foundation wird anschaulich erklärt, wie eine einfache Maßnahme Frühgeborenen das Leben retten kann: Im Kangaroo Mother Care Program geht es darum, Hautkontakt zwischen Müttern und ihren Neugeborenen herzustellen, um so unter anderem die Körpertemperatur zu erhöhen. In dem Film sehen wir Grace und ihre Tochter Tumtumfe, die auf unserem Bericht „State of the World’s Mothers 2006“ abgebildet waren. Ein Kollege von uns hat sie vor über zwei Jahren persönlich in Malawi getroffen. Schön zu sehen, wie Tumtumfe drei Jahre später zu einem gesunden und fröhlichen Kind herangewachsen ist.

Ein Augenblick Freiheit – Nachtrag

Hier ein interessantes Interview mit dem Exiliraner Navid Akhavan, dem Hauptdarsteller im Film vom Arash T. Riahi, „Ein Augenblick Freiheit“. Er ist im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern aus dem Iran geflohen, darum erzählt der Film ein bisschen auch seine eigene Geschichte. Das Interview ist zwar relativ lang, aber das Angucken lohnt sich trotzdem. Akhavan beschreibt noch einmal ganz drastisch, was Menschen für ein Leben in Freiheit und Demokratie auf sich zu nehmen bereit sind. Und er macht klar, dass die Freiheit, die uns selbstverständlich erscheint, etwas ganz besonderes ist, das wir besser schätzen müssen.