Archiv von dem Author

IKEA-Team laufend im Einsatz für Kinder

Am 9. Juni fand der J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt statt. Es ist der größte gemeinnützige Firmenlauf der Welt, da er nicht nur in Frankfurt sondern auch in elf anderen Städten auf allen Kontinenten ausgetragen wird und über 240.000 Menschen weltweit daran teilnehmen. Anlässlich des internationalen Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni hat das IKEA-Team bestehend aus 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IKEA in diesem Jahr an dem Lauf teilgenommen. Auch einige von unseren Mitarbeitern waren in Frankfurt dabei und haben die Läuferinnen und Läufer von IKEA kräftig angefeuert.

Vielen Dank an alle IKEA-LäuferInnen für die Unterstützung!

Deutschland im Halbfinale!

Deutschlands Kicker zittern vor dem Vorrunden-Spiel heute abend gegen Ghana. Deutschlands Stricker haben das Halbfinale bereits erreicht! Insgesamt 1651 Decken sind fertig – und täglich werden es mehr. Das Onlineportal Dawanda.com unterstützt unsere Aktion Wärme schenken zur WM nicht nur mit Babydecken, sondern beglückte Fußballfans in Berlin mit einem selbstgestrickten 100 Meter langen Deutschlandschal (s. Fotoslideshow unten). Wir sind gespannt, wie es weitergeht und drücken unseren Kickern in Südafrika und unseren Strickern in Deutschland die Daumen.

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Internetkonferenz für NPOs

Logo der re:campaign 2010

Am 16. und 17. April 2010 hat in Berlin im Rahmen der re:publica die Subkonferenz re:campaign stattgefunden. Man stelle sich die online-affinen Vertreter von allen möglichen NPOs (Non-Profit-Organisation) – großen wie kleinen – vor, die sich zum gemeinsamen Austausch über soziale Medien und NPO-Arbeit im Internet zwei Tage lang treffen. Für eine online-orientierte Konferenz ein vielversprechendes Konzept, das nach mehr schreit.


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Hilfe für Haiti – kurzfristig und langfristig

Heute beginnt in der kanadischen Stadt Montréal die erste Wiederaufbau-Konferenz für das vor knapp zwei Wochen von einem Erdbeben verwüstete Haiti. Dort treffen sich mehrere Geberländer, unter anderem die USA, Kanada und Frankreich, um die Hilfen für den Karibikstaat besser koordinieren zu können. Auf einer weiteren Konferenz im März soll dann über zusätzliche finanzielle Hilfen für Haiti entschieden werden.

Save the Children konnte bereits mehr als 90.000 Kindern und Erwachsenen im Katastrophengebiet in und um die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince helfen. Wir liefern Nahrung, Wasser, Arzneimittel, unsere medizinischen Notfallteams leisten Soforthilfe. Wir verteilen Pakete mit wichtigen Hygieneartikeln, helfen dabei, sichere Unterkünfte aufzubauen und Schutzzonen („Child Friendly Spaces“) einzurichten, in denen Kinder vor Gefahren geschützt sind und zumindest für einige Momente den Schrecken des Erdbebens vergessen können. Neben dieser schnellen Reaktion auf die Katastrophe arbeiten wir an einem auf mindestens fünf Jahre angelegten Wiederaufbau-Plan für Haiti, um Kindern und ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen.

Keine vorschnellen Adoptionen in Haiti

Save the Children Haiti
[Foto: Antonio Bolfo/Getty Images for Save the Children]

In den Berichten der Fernsehsender über die Katastrophe in Haiti sind auch immer wieder kleine Kinder zu sehen, die ohne Begleitung durch die Straßen laufen, allein für Essen anstehen und, zumindest auf den ersten Blick, keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern und Verwandten haben. Wir warnen aber davor, diese Kinder vorschnell zu Waisen zu erklären und zur Adoption freizugeben. Denn bevor nicht zweifelsfrei geklärt ist, ob doch noch Eltern oder Verwandte am Leben sind, ist eine Auslandsadoption für die Kinder ein kaum zu kalkulierendes Risiko. Schon vor dem Erdbeben brachten viele Eltern ihre Kinder in Haitis Waisenhäuser, weil sie diese nicht mehr versorgen konnten.

In Haiti kümmern wir uns zurzeit um den Schutz jener Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden. Wir versuchen, überlebende Angehörige zu finden. Die Vereinten Nationen haben uns damit beauftragt, Schutzzentren für Kinder im Erdbebengebiet aufzubauen.