Archiv von dem Author

Kirgistan: “Wir brauchen Frieden!”

Kirgistan
Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Kirgistan und die darauf folgende Flüchtlingswelle im Juni dieses Jahres verschwindet zusehends wieder aus der täglichen Berichtserstattung. Innerhalb weniger Tage mussten Hunderttausende fluchtartig ihr Zuhause verlassen, der Großteil von ihnen waren Frauen und Kinder.

Save the Children ist weiterhin vor Ort, um zu helfen. 62 Kollegen verteilen Nahrungsmittel, Decken und Hygieneartikel an betroffene Familien. Unsere Kollegin Anna Ford hat sich mit der 69 jährigen Zamira und ihrer Familie unterhalten.

„Wir haben nicht einen Cent bei uns“ sagt Zamira. Ihr Enkel konnte sich nicht einmal richtig anziehen, als die Familie ihr Haus verlassen musste. „Es ist nicht gut, auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein“, so die Großmutter weiter.


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Mehr Geld allein reicht nicht!

geberkonferenzIn den kommenden Tagen beherbergt Gastgeber Kanada in Huntsville und Toronto die Industrienationen, deren  BIP 90% des globalen Wirtschaftsaufkommens ausmacht. Neben den ewigen Top Themen Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich der kanadische Premier Stephan Harper auch die Verbesserung der Mütter- und Kindergesundheit auf die Fahne geschrieben.


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100 Tage EVERY ONE – Aktionen in Afrika

Tag des Afrikanischen Kindes

Tag des Afrikanischen Kindes

Pünktlich zum „Tag des Afrikanischen Kindes“ startet Save the Children einen Aktionsmarathon. Über 100 Tage werden von uns verschiedene Aktionen zu unserer Kampagne „EVERY ONE – Jedes Kind zählt“ koordiniert. Ziel ist bis zum Millenniumsgipfeltreffen im September „Lärm“ zu machen. Lärm weil vor zehn Jahren höchste Regierungsvertreter versprochen haben, ihr Möglichstes zu tun, um Armut, Hunger und unnötigem Sterben ein Ende zu machen. Vieles wurde erreicht, viel mehr allerdings versäumt. Fast neun Millionen Kinder sterben jedes Jahr, über 400.000 Frauen kosten Schwangerschaft und Geburt das Leben.

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Staatliche Hilfe für Haiti zu langsam

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Fast fünf Monate nach dem Erdbeben in Haiti bietet vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince noch immer ein erschreckendes Bild. Unzählige der betroffenen Familien leben noch immer in provisorischen Zeltunterkünften, viele Straßen der Hauptstadt sind weiter nicht befahrbar, Strom und Wasser nur unzureichend verfügbar.

Der haitianische Präsident Préval äußerte am Mittwoch im Rahmen der Geberkonferenz in der Dominikanischen Republik erhebliche Bedenken an der Verlässlichkeit der Versprechen der Staatengemeinschaft. Euphorisch sagte die internationale Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Inselstaates auf der großen Geberkonferenz in New York über acht Milliarden Euro zu. Doch an das Versprechen hielt sich laut ersten Berichten bis dato außer Brasilien niemand.


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Was ist eigentlich Plumpy’nut?

 Tigabu aus Äthiopien wird mit Plumpy'nut aufgepäppelt

Tigabu aus Äthiopien wird mit Plumpy'nut aufgepäppelt

Ob Hungersnot im Niger oder Erdbeben in Haiti, immer wieder lesen und hören wir von dem „Wundermittel“ Plumy’nut. Eine Paste ähnlich süßer Erdnussbutter soll Hunderttausenden mangelernährten Kindern das Leben retten.

Die französischen Ernährungswissenschaftler Briend und Lescanne brachten 1999 eine therapeutische Fertignahrung (RUTF = Ready-to-Use Therapeutic Food) auf den Markt, deren Einsatz für viele humanitäre Hilfsorganisationen eine Revolution bedeutete.

In vielen armen Regionen, vor allem im Katastrophenfall, fehlen Zeit und Mittel für Infusionstherapien und komplizierte Nahrungszubereitung. Keimfreies Wasser, geschweige denn eine funktionierende Kühlkette, sind in vielen Fällen nicht leistbar.

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