Archiv von dem Author

Im Angesicht der Katastrophe müssen wir harte Entscheidungen fällen

Cat Carter auf einer beschädigten Straße in Kathmandu

Cat Carter ist Mitglied des Katastropheneinsatzteams in Nepal.

Als Mitarbeiterin von Save the Children war ich bereits bei zahlreichen Erdbeben, Tsunamis und Fluten im Einsatz. Alle diese Naturkatastrophen haben eines gemeinsam: Das erste Helferteam besteht immer aus Ortsansässigen. Freiwillige der Gemeinden finden sich zusammen, um Verletzte aus Schuttbergen herauszuziehen, um die wenigen Nahrungsmittel untereinander zu verteilen und sich um Kinder zu kümmern, die von ihren Familien getrennt wurden. Taxifahrer, Juristen, Obstverkäufer, Vollzeitmütter und mürrische Teenager folgen alle der spontanen Berufung als Hilfsarbeiter.


Lesen Sie mehr.

In Nepal sind Helfer selbst Opfer – und setzen trotzdem ihre Arbeit fort

Helfer bergen ein Opfer aus den Trümmern in Nepal

Devendra Tak arbeitet für Save the Children in Indien und ist sofort nach dem Erdbeben in das betroffene Gebiet ca. 80 km von Kathmandu und Pokhara gereist. Doch allein die Reise dorthin entpuppte sich als echte Herausforderung.

Bis jetzt hat das Erdbeben in Nepal mehr als 3000 Menschenleben gekostet. Es ist das schlimmste Erdbeben der vergangenen 80 Jahre, das in seiner Heftigkeit mit einer Stärke von 7,9 sogar die an Eruptionen gewöhnten Nepalesen überrascht hat. Sehr viele Häuser sind eingestürzt und die Menschen trauen den verbliebenen Gebäuden kaum zu, den immer noch schweren Nachbeben von über 7,0 Stärke Stand zu halten.
Lesen Sie mehr.

Krieg bedeutet das Ende von Kindheit

Ein 11-Jähriger muss Holz hacken, anstelle zur Schule zu gehen.

Kathrin Wieland ist Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Auf diesem Blog erzählt sie regelmäßig von ihrer Arbeit und der Arbeit ihrer Kollegen in Krisenregionen weltweit.

Im Grunde bin ich ein durch und durch optimistischer Mensch – aber ich muss es einmal sagen: In Syrien hat die Weltgemeinschaft versagt. Seit vier Jahren richten Regierungstruppen und Aufständische ein ganzes Land zugrunde und tun sich gegenseitig und vor allem der Zivilbevölkerung die schlimmsten Dinge an – kein Ende in Sicht. Und die ganze Welt schaut zu.


Lesen Sie mehr.

Wenn der Gang zur Schule lebensgefährlich wird

RS93012_Backtoschool_Education_Syria_Jan2015_2-lpr

Kathrin Wieland ist Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Auf diesem Blog erzählt sie regelmäßig von ihrer Arbeit und der Arbeit ihrer Kollegen in Krisenregionen weltweit.

Heute Morgen war es mal wieder schwierig, meinen Sohn zum Aufstehen zu bewegen. Keine Lust auf Schule, lieber ausschlafen, „blöde Schule, stress‘ mich nicht!“. Ich musste schmunzeln, denn ich erinnere mich noch gut: So eine Mathe-Arbeit kann einem auch echt die Laune verderben. Trotzdem konnte ich ihn auch heute davon überzeugen, zur Schule zu gehen. Und dann komme ich ins Büro und lese „Was ich am meisten vermisse, ist die Schule.“


Lesen Sie mehr.

Auch Deutsche waren schon mal Flüchtlinge

migrant boy on the telephone_klein

Kathrin Wieland ist Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Auf diesem Blog erzählt sie regelmäßig von ihrer Arbeit und der Arbeit ihrer Kollegen in Krisenregionen weltweit.

Mich persönlich beschäftigt das Flüchtlingsthema schon sehr lange. Wie so viele in der Generation meiner Eltern war auch meine Mutter ein Flüchtling. Bis heute erwähnt sie häufig, wie sehr sie darunter gelitten hat, vor allem in der Schule als Mensch zweiter Klasse behandelt worden zu sein. Nein, man hat sie nicht mit offenen Armen empfangen, und das, obwohl hier Deutsche zu Deutsche kamen – sie wurden beschimpft und diskriminiert. Kommt Ihnen das auch bekannt vor?


Lesen Sie mehr.