Archiv von dem Author

Autsch! Save the Children Team fordert mit Riesenpflaster mehr Gesundheitsmitarbeiter weltweit


Das gelbe Untersuchungsheftchen begleitet deutsche Kinder vom Kreissaal bis in die Grundschule. Alle Impfungen, Untersuchungen und Wachstumskurven sind dort nachzulesen. Viele Eltern überlegen, ob sie ihre Kinder überhaupt gegen alle möglichen „Kinderkrankheiten“ impfen lassen müssen oder ob das Antibiotikum wirklich gleich beim ersten Hüsteln sein muss. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich, aber eins wissen wir sicher – wenn es hart auf hart kommt wird meinem Kind in der nächsten Klinik geholfen.


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Bis der Regen kommt…

Foto: Ed Ou/Reportage by Getty for Save the Children

Foto: Ed Ou/Reportage by Getty for Save the Children


Gerade kämpfen wir uns mal wieder durch einen verregneten Sommer. Geplagt von den Launen der Wetterfee stöhnt man da gern und hofft auf bessere Zeiten. Werde ich es noch trocken zur U-Bahn schaffen? Fahrrad oder doch lieber Auto? Da blitzt die Sonne durch, also schnell noch ein paar Strahlen tanken! Luxusprobleme. Denn wenn man ans Horn von Afrika schaut, dann verstummt man schnell. Unser Kollege Michael Klosson weiß spätestens nach drei Wochen in Ostafrika, was das Ausbleiben von Regen bedeuten kann:

“Right now, rain and its prolonged absence have become a matter of life and death for children and families across the Horn of Africa. They’re experiencing the region’s worst drought in 60 years. More than ten million people are already affected. The number is rising, and the world’s response is not keeping pace.
Hardworking families who depend on the land have lost their crops and their livestock. How can they feed their children? Many simply cannot.”


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„Wir alle wussten, was passieren kann!“

Justin Forsyth, CEO Save the Children UK, zur Situation am Horn von Afrika:

„Zwei unvorstellbare Tragödien entfalten sich derzeit am Horn von Afrika. Die eine – offensichtliche – ist das Schicksal von Millionen Kindern und ihren Familien. Auf der Suche nach Nahrung sind sie Wochen durch glühende Hitze unterwegs, kommen krank und ausgezehrt in überfüllten Flüchtlingslagern an. Ihr Überleben und ihre Zukunft sind ungewiss.


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Dänische Save the Children CEO besucht Dadaab

  Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark

Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark

Am letzten Wochenende besuchte Mimi Jakobsen, CEO von Save the Children in Dänemark, das überfüllte Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia. Wir haben ihre täglichen Blogeinträge hier zusammen gefasst:

„Wieder ein Mal Hunger in Afrika. Nein! Es handelt sich um die schlimmste Hungersnot seit 60 Jahren. Früher gab es in diesem Teil Afrikas einmal alle 10 Jahre eine Dürre, mittlerweile waren es vier schwere Dürren in gerade einmal fünf Jahren und nun diese Katastrophe.
Ich weiß, dass gerade Urlaubszeit ist. Wir möchten Geschichten hören, bei denen wir entspannen können. Aber die Kinder am Horn von Afrika können nicht auf das Ende unserer Urlaubszeit warten. Wir müssen jetzt verhindern, dass noch mehr Kinder sterben. Niemand kann alle retten, aber JEDER kann etwas tun.“, schreibt Mimi Jakobsen aus Dadaab.


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Weltflüchtlingstag: das Leben nach Somalia

Blog 110620
Zum Weltflüchtlingstag
blicken wir auf Somalia. Dort fliehen gerade tausende Menschen vor den andauernden Konflikten und der Dürre nach Kenia. Vollkommen erschöpft und ausgehungert kommen die Familien in den Flüchtlingslagern an. Die Camps sind hoffnungslos überfüllt. Catherine Carter, Save the Children Emergency Communications Manager, berichtet über die Situation der Kinder in dem Flüchtlingslager in Dadaab.

“A combination of ongoing conflict, coupled with the devastating effect of the drought, has meant that thousands of people are fleeing Somalia for Dadaab. By the time they’ve reached the refugee camps they are exhausted, weak and hungry. Most will have made the arduous journey on foot, through boiling hot sand and harsh shrub. Bleeding and sand-covered, they’ve discarded most of their belongings on the way – too heavy to carry in the hot sun. The trek is a desperate measure. Over 350,000 people now live here (making it the fourth largest ‘city’ in Kenya) – crammed into camps built for only 90,000.

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