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Budgethilfe, ist das gut?

Warum wird eigentlich Budgethilfe gewährt, das klingt doch irgendwie nach „Gießkanne“?

Die Budgethilfe wurde als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen eines „partnerschaftlichen“ Ansatzes entwickelt und sollte unter Beachtung der Eigenverantwortung in den Empfängergesellschaften die nationalen Entwicklungsprioritäten voran stellen. Budgethilfe soll allerdings nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, durch die Zielsetzung der Geberländer, dominiert werden!

Herr Seitz (ehemaliger Botschafter in Kamerun) stellt in diesem Zusammenhang sehr treffend fest, dass „viele Parlamente gar nicht die Möglichkeit haben, zivilgesellschaftliche Kontrolle auszuüben“, weshalb die Budgethilfe oft nicht so verwendet wird, wie sich die Geberländer das vorstellen.

Ah – wie sich das die Geberländer vorstellen!
Liegt im Anspruch – Budgethilfe gemäß demokratischer Richtlinien verwenden und damit Missbrauch verhindern – eine neue Gängelung der Nehmerländer?
Oder ist es ganz legitim, die Mittelverwendung transparent und nachvollziehbar zu verausgaben?

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Melody im Auffanglager

Melody, ein kleines Mädchen von fünf Jahren, flüchtete sich mit ihrer Mutter in ein provisorisches Auffanglager, welches auf einem Kirchhof errichtet wurde. Dieses sehr einfache Obdach befindet sich auf einem offenen Gelände, weit weg von Gebäuden, die vielleicht noch einstürzen könnten.
Das Lager beherbergt, wie viele hundert andere Lager, die wie Pilze rund um Port-au-Prince aus dem Boden gestampft wurden, Menschen, die all ihr Hab und Gut während des Erdbebens verloren haben.
Ohne ausreichenden Zugang zu Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung harren die Menschen dort in ihrer Not aus.
Nur wenige Dinge konnten aus den zerstörten Häusern gerettet werden. Alles ist sehr beengt und es gibt nicht genügend sanitäre Einrichtungen vor Ort.
Die Kinder haben keinen Platz zum Spielen, geschweige denn Spielzeug.

Bitte helft mit, die Situation in den Auffanglagern zu verbessern und das Leben von Melody und den anderen Kindern wieder in geregelte Bahnen zu bringen.

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Schweres Erdbeben in Haiti

Foto: Kate Conradt

GAU, so ließe sich die Situation in Haiti beschreiben – das Größte Anzunehmende Unglück für die Bevölkerung des Karibikstaats.

Haiti ist uns Deutschen nicht als Inselparadies bekannt, eher das Nachbarland Dominikanische Republik, mit der sich Haiti die Insel Hispaniola teilt. Haiti gilt als das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und leidet seit langer Zeit unter anderem unter den Folgen von Sklaverei und Kolonialisierung.

Seit mehr als 25 Jahren ist Save the Children in Haiti aktiv, wir gehören auch jetzt zu den ersten, die aktiv helfen, die Katastrophe zu bewältigen. Sie können uns dabei am wirksamsten mit einer Spende unterstützen.

Save the Children-Mitarbeiter Ian Rodgers ist vor Ort und berichtet über die Lage im Katastrophengebiet.

Islamic Banking: Noch nie davon gehört?

Islamic Banking bedeutet, dass für das angelegte Guthaben keine Zinsen ausgeschüttet werden, Zinsen entsprechen nicht einem islamisch geprägtem Investment. Schon vor einiger Zeit erzählte mir eine kurdischstämmige ehemalige Kommilitonin von mir, dass bei den türkischen Bankfilialen in Berlin die Anleger immer wieder darauf hingewiesen wurden, dass die Forderung von Zinsen nicht dem Koran entspricht. Lassen sich Zinsen gar nicht vermeiden, sollen sie für wohltätige Zwecke gespendet werden.

Wohltätige Zwecke? – da sind Sie hier richtig!

Neuseeland und die Prügelstrafe

Als einer der OECD-Staaten steht Neuseeland mit seinem Anteil an misshandelten und missbrauchten Kinder ganz oben an der Spitze. Nicht nur das, nun ist ein Referendum geplant, welches die erst kürzlich geschlossene Vereinbarung, das Kinder vor Misshandlung besser schützten soll, ABSCHAFFEN soll. „Besorgte Eltern“ (die von sich behaupten, sie wüssten wie die Prügel am effizientesten bei ihren Kindern einzusetzen ist um deren Entwicklung zu fördern) haben sich zusammengeschlossen um eine Volksabstimmung hierüber zu erlangen. Wer einmal mit Kindern zusammengearbeitet hat, die unter einer solchen Missachtung ihrer elementarsten Rechte gelitten haben, ist empört.
Übrigens, auch in Europa gibt es Länder, die erst jetzt darüber nachdenken, etwas gegen die Prügelstrafe zu tun. Wer? Die Schweizer, wer genau, die Schweizer Regierung.