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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Marit (Spenderservice)</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>Save the Children in China</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 11:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit (Spenderservice)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf meiner Reise durch China hatte ich die Gelegenheit, das Save the Children Büro in Peking zu besuchen und einen Einblick in deren Arbeit zu erhalten. Ich war besonders gespannt zu erfahren, welchen Herausforderungen sich eine Organisation in einem Land wie China, in dem die Wirtschaft ebenso schnell wächst wie die Kluft zwischen arm und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meiner Reise durch China hatte ich die Gelegenheit, das Save the Children Büro in Peking zu besuchen und einen Einblick in deren Arbeit zu erhalten. Ich war besonders gespannt zu erfahren, welchen Herausforderungen sich eine Organisation in einem Land wie China, in dem die Wirtschaft ebenso schnell wächst wie die Kluft zwischen arm und reich, täglich stellen muss. Da zwei Drittel der Kinder in China in ländlichen Gegenden leben, arbeitet auch Save the Children China überwiegend in den westlichen Provinzen (Yunnan, Xinjian, Tibet und Sichuan). <span id="more-391"></span><br />
Als ich zum ersten Mal nach Peking kam, war ich überrascht, wie organisiert und strukturiert die Stadt ist. Auf den ersten Blick eine internationale Weltstadt. Doch auch als Besucher spürt man schnell, dass es noch ein Peking hinter den renovierten Fassaden gibt. Für viele Chinesen sind die großen Städte die einzige Hoffnung Arbeit zu finden und so fliehen jährlich mehrere Millionen vom Land in die reichen Ostküsten-Metropolen, um dort zu arbeiten.<br />
Mein Besuch bei Save the Children China hat mir verdeutlicht, welch großer Handlungsbedarf auch in Städten wie Peking besteht. Die Wanderarbeiter haben erheblich zu Chinas Wirtschaftwachstum beigetragen, doch sind sie das schwächste Glied im sozialen Gefüge der Städte. Da es in China offiziell nicht erlaubt ist, den Wohnsitz zu wechseln, sind die Wanderarbeiter und ihre Familien in den Städten nicht registriert. Die Kinder haben deshalb keinen Zugang zu Bildung oder sozialen Leistungen, sie gehen auf spezielle Schulen, die oft in den Außenbezirken Pekings liegen und nur sehr mangelhaft ausgestattet sind. Die Lehrer haben meistens keine Ausbildung und die Qualität der Bildung ist wesentlich schlechter als in den öffentlichen Schulen. Nur wenige schaffen es von dort auf weiterführende Schulen.<br />
Die Kluft zwischen Land- und Stadtbevölkerung zieht sich also auch durch Peking. Seit ein paar Jahren bemüht sich Save the Children China nun um die Verbesserung der Qualität in den Schulen für die Wanderarbeiterkinder. Gleichzeitig arbeitet unsere Schwesterorganisation daran, auch die Bevölkerung und die Regierung auf diese Missstände aufmerksam zu machen und zum Handeln zu bewegen.<br />
Peking verführt sicherlich viele – Einheimische wie Touristen –  sich dem neuen Reichtum und der polierten Oberfläche hinzugeben. Für mich war es erfreulich zu sehen, dass Save the Children zum einen daran arbeitet, die Zustände hinter den Kulissen zu verbessern und gleichzeitig ein Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten zu schaffen. </p>
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		<title>Neuer Kinderbotschafter: Ahmad aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit (Spenderservice)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir freuen uns, dass Afghanistan ab heute zu unseren Schutzengel-Ländern gehört. Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Einwohner sind Kinder unter 15 Jahren. Viele von ihnen müssen auf der Straße arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Ab heute ist es unseren Dauerspendern im Schutzengel-Programm möglich, direkt für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_103" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><img src="http://82.98.68.37/wp-content/uploads/2009/07/Ahmad_Schutzengel.jpg" alt="Der neunjährige Ahmad ist unser neuer Kinderbotschafter für Afghanistan" title="Ahmad Schutzengel" width="183" height="195" class="size-full wp-image-103" /><p class="wp-caption-text">Der neunjährige Ahmad ist unser neuer Kinderbotschafter für Afghanistan</p></div>
<p>Wir freuen uns, dass Afghanistan ab heute zu unseren Schutzengel-Ländern gehört. Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Einwohner sind Kinder unter 15 Jahren. Viele von ihnen müssen auf der Straße arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.</p>
<p>Ab heute ist es unseren Dauerspendern im Schutzengel-Programm möglich, direkt für Afghanistan zu spenden!</p>
<p><span id="more-100"></span></p>
<p>Save the Children ist seit über 30 Jahren in Afghanistan aktiv und errichtet dort beispielsweise „Kashanas“. Das sind Zentren für Kinder, die arbeiten müssen oder auf der Straße leben. Sie lernen dort lesen, schreiben und rechnen, damit sie später auf eine staatliche Schule gehen können. Außerdem erhalten sie kostenlose medizinische Untersuchungen und bedürftige Familien bekommen Lebensmittelpakete.</p>
<p>Eins von diesen Kindern ist Ahmad, unser Kinderbotschafter für Afghanistan. Er ist neun Jahre alt und lebt im Norden Afghanistans, in einem Vorort der Stadt Mazar-e-Sharif. Zusammen mit seiner Familie wohnt er bei seiner Tante in einer Zwei-Zimmer-Wohnung ohne Küche, Strom und Toilette. Ahmads Vater ist ein einfacher Arbeiter und verdient weniger als zwei Euro pro Tag. Wenn das Geld nicht ausreicht, müssen Ahmad und sein Bruder auf der Straße „Bolani“ (gefüllte Teigtaschen) verkaufen.</p>
<p>Ahmad hat Spaß am Fußball spielen und zeichnet gerne. Später möchte er Ingenieur werden. Zusammen mit seinem Bruder besucht er das Kashana-Zentrum in seiner Nachbarschaft. Dort können sie ungestört lernen und mit anderen Kindern spielen. Außerdem erhält ihre Familie Lebensmittelpakte. </p>
<p>Die Schutzengel-Spenden für Afghanistan kommen Kindern und Familien zugute, die sich in ähnlichen Situationen befinden wie Ahmad. Wir finanzieren damit Programme in den Bereichen Schule, Bildung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt, Überleben und Gesundheit. </p>
<p>Deutsch-afghanische Beziehungen haben ja eine lange Tradition. Umso mehr freuen wir uns über diesen neuen Schwerpunkt unserer Arbeit und hoffen auf große Unterstützung für unsere Programme in Afghanistan! </p>
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