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Deutschland Weltmeister trotz Niederlage!

Wärme schenken zur WM
Deutschland ist Weltmeister – zumindest im Stricken! Save the Children hatte dazu aufgerufen während der Fußball-Weltmeisterschaft nicht nur zu kicken, sondern auch zu stricken. Ziel war es, bis zum Ende der WM möglichst viele selbstgehäkelte, gestrickte oder genähte Babydecken zu sammeln. 4756 Decken sind bis zum Halbfinale entstanden! Die Decken sollen Säuglinge in den ärmsten Ländern der Welt vor lebensbedrohlicher Unterkühlung schützen. Überall in Deutschland ließen daraufhin Frauen (und Männer!) die Nadeln klappern. Viele trafen sich zum gemeinsamen Handarbeiten: Public Knitting statt Public Viewing.

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Nein zur Kinderarbeit

Weltweit müssen 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren hart arbeiten und können deshalb nicht zur Schule gehen. Viele Mädchen und Jungen schuften in Fabriken, in Steinbrüchen oder auf Plantagen oft zehn oder zwölf Stunden täglich. Ihre Arbeitsplätze sind nicht sicher, viele werden krank, sie werden von ihren Arbeitgebern missbraucht und geschlagen. Zwangsarbeit und Kinderprostitution sind in Ländern wie Indien, Ecuador oder Bangladesch verbreitet.

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Situationsbericht aus Niger

Kinder in Niger hungern

Kinder in Niger hungern

Save the Children Mitarbeiterin Rachel Palmer ist in Niger und berichtet über ihren Einsatz dort.

“Als meine Maschine auf dem Flughafen von Niamey, der Hauptstadt von Niger landet, zeigt das Thermometer 40 Grad. Bevor ich in Niger eintraf, wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde, aber ich erinnere mich noch an die furchtbare Hungersnot vor 5 Jahren. Die Zahlen und Fakten sind deprimierend:

• Die Lebenserwartung liegt bei 42 Jahren.

• Die Analphabetenrate liegt bei 82.4%. Wäre ich Nigerianerin könnte ich weder schreiben noch lesen.

• Eines von sechs Kindern stirbt vor seinem fünften Geburtstag.

• Niger hat die höchste Fruchtbarkeitsrate der Welt: 50 % der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre.

• 80% des westafrikanischen Landes besteht aus Wüste.

• Niger belegt im UN-Entwicklungsindex den allerletzten Platz.


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Neues “Kinder der Welt” Magazin jetzt online

Zwischen Leben und Tod liegen 4.800 Kilometer: In Deutschland betreuen Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte schwangere Frauen rund um die Uhr. Dementsprechend liegen die Mütter- und Kindersterblichkeit praktisch bei Null. In Afghanistan dagegen sterben täglich 50 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt. Die Kindersterblichkeit ist die höchste der Welt: Ein Viertel aller Kinder erleben ihren fünften Geburtstag nicht, weil einfachste Krankheiten nicht erkannt und behandelt werden.

Save the Children hat deshalb jetzt die erste Hebammenschule in Afghanistan mit aufgebaut. Mädchen und Frauen lernen dort alles über die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen. Am Ende ihrer Ausbildung tragen die Hebammen ihr erworbenes Wissen zurück in ihre Dörfer. Für Afghanistan bedeutet das eine kleine Revolution. In der Titelgeschichte unseres Magazins Kinder der Welt erfahren Sie mehr über die Hebammenschule und über unsere Gesundheitsprogramme in den abgelegenen Dörfern im Norden des Landes. Außerdem im neuen Kinder der Welt: “Schüler in Deutschland sammeln Spenden für Erdbebenopfer” und “Langfristig und nachhaltig: Wiederaufbauhilfe für Haiti.”

Das Heft zum Download finden Sie hier.

3 Monate nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren


Trotz der Milliarden Hilfsgelder, die die internationale Gemeinschaft Haiti zugesagt hat, ist die Katastrophe noch längst nicht bewältigt. Besonders Kinder sind weiter gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hilfe für Haitis Kinder“.
Diejenigen die das Beben überlebten haben Familienmitglieder, Freunde verloren. Sie haben kein Zuhause mehr. Viele können nach wie vor nicht zur Schule gehen. Inmitten von Trümmern und Chaos sind sie besonders anfällig für Krankheiten, Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung. Zum Beispiel die elfjährige Louna: „Alles, was wir hatten, liegt verschüttet unter den Trümmern unseres Hauses. Ihre Schwester Geralda starb bei dem Beben. Louna lebt seitdem mit ihren Eltern in einem der überfüllten Notlager.

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