Im Mai diesen Jahres hat sich Frau Tumusiime, ehemals die Beauftragte der ugandischen Regierung für Fragen der Agrarwirtschaft, während einer offiziellen Sitzung der OAU – Organisation der Afrikanischen Staaten – zu Wort gemeldet und auf die dramatischen Veränderungen hingewiesen, die durch den Klimawandel entstehen. Ihr Statement beinhaltete nicht nur den Hinweis, dass sich alle afrikanischen Regierungen darauf vorbereiten müssen, sondern auch, dass es notwendig sei, die „Staaten des Nordens“ in die Pflicht zu nehmen, die bereits seit sehr langer Zeit damit beschäftigt sind, das Klima zu verändern. Gemeint sind damit natürlich die USA und Europa, weniger die Länder, die gerade begonnen haben intensiv auf den Klimawandel einzuwirken – China (zurzeit größter Investor im östlichen Afrika) sowie weniger große Klimasünder wie Indien, die zurzeit etwa 3% des schädlichen Treibhausgases ausstoßen. Bei den dramatischen Verschlechterungen der Lebensbedingungen für Kinder, die sich ergeben, frage ich mich was „in die Pflicht nehmen” bedeutet?
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