'Allgemein'

Friedensnobelpreis für das Obama-Feeling

Nobel würde sich im Grab umdrehen“, „Nur weil er schwarz ist“, „Nobelpreis wird zu MTV-Music Award“ „Friedensnobelpreis für Kriegsnation“ sind nur Eindrücke der ersten Reaktionen auf die Auszeichnung Obamas mit dem Friedensnobelpreis. Man kann von der Entscheidung in Oslo letztendlich halten was man möchte. Ich persönlich bin beim Lesen der Begründung des Nobelkomitees bei einem Punkt hängengeblieben:

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Klima Wandel

Im Mai diesen Jahres hat sich Frau Tumusiime, ehemals die Beauftragte der ugandischen Regierung für Fragen der Agrarwirtschaft, während einer offiziellen Sitzung der OAU – Organisation der Afrikanischen Staaten – zu Wort gemeldet und auf die dramatischen Veränderungen hingewiesen, die durch den Klimawandel entstehen. Ihr Statement beinhaltete nicht nur den Hinweis, dass sich alle afrikanischen Regierungen darauf vorbereiten müssen, sondern auch, dass es notwendig sei, die „Staaten des Nordens“ in die Pflicht zu nehmen, die bereits seit sehr langer Zeit damit beschäftigt sind, das Klima zu verändern. Gemeint sind damit natürlich die USA und Europa, weniger die Länder, die gerade begonnen haben intensiv auf den Klimawandel einzuwirken – China (zurzeit größter Investor im östlichen Afrika) sowie weniger große Klimasünder wie Indien, die zurzeit etwa 3% des schädlichen Treibhausgases ausstoßen. Bei den dramatischen Verschlechterungen der Lebensbedingungen für Kinder, die sich ergeben, frage ich mich was „in die Pflicht nehmen” bedeutet?
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Mein Lesetipp: Clare Mulleys Biografie von Eglantyne Jebb

Clare Mulleys Biografie von Eglantyne Jebb

Clare Mulleys Biografie von Eglantyne Jebb

Zum 90. Geburtstag von Save the Children wurde im April diesen Jahres Clare Mulleys Biografie von Eglantyne Jebb veröffentlicht. Ich kann dieses Buch allen, die mehr über Eglantynes ganz persönliche Geschichte, ihre Hoffnungen und ihren unerschütterlichen Glauben an das Gute erfahren möchten, nur wärmstens empfehlen!

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Ein Augenblick Freiheit

Am vergangenen Donnerstag hatte ein Film Premiere, den ich wärmstens empfehlen möchte: „Ein Augenblick Freiheit“. Er erzählt die Geschichte von drei Flüchtlingsgruppen, die aus dem Iran nach Westeuropa fliehen.


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UN: Schutz von Kindern in Kriegen und Konflikten

Mittwochabend gab es in der Tagesschau einen kleinen Betrag (nach der Abwrackprämie und vor dem Wetter) über die einstimmig angenommene UN-Resolution zur Verbesserung des Schutzes der Kinder in bewaffneten Konflikten. Dort heißt es, dass es nicht nur ein Verbrechen ist, Kindersoldaten zu rekrutieren sondern jegliche Gewalt an Kindern wie sexueller Missbrauch eine Straftat ist. Sieh mal einer an… manchmal glaubt man, dass dies allen klar ist, warum muss es im Jahr 2009 darüber eine niedergeschriebene Resolution geben? Jeder weiß doch, dass Gewalt an Kindern – egal ob in Friedens- oder Kriegsregionen – die Rechte des Kindes verletzen und dies muss ein Straftatbestand sein. Aber nein, es ist tatsächlich ein Novum, dass alle Staaten – auch Länder wie der Kongo oder die Elfenbeinküste – sich committed haben. Und so merkwürdig dies für mich klingt, es ist dennoch ein notwendiger und verdammt wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Erst Denken dann handeln – gedacht haben jetzt alle – dann fangt an, so zu handeln.