Archiv für 'Erdbeben in Haiti'

6 Monate nach dem Erdbeben in Haiti – eine Mitarbeiterin berichtet

Unsere Mitarbeiterin Charlotte Balfour-Poole berichtet über ihre Arbeit in Haiti.

“It’s been another mad and non stop week. It’s hard to believe that we are 6 months on from the events that shattered Haiti. The workload still seems to be as demanding and intense as back in the earlier months of the response.
Lesen Sie mehr.

Staatliche Hilfe für Haiti zu langsam

Neues-Bild_01

Fast fünf Monate nach dem Erdbeben in Haiti bietet vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince noch immer ein erschreckendes Bild. Unzählige der betroffenen Familien leben noch immer in provisorischen Zeltunterkünften, viele Straßen der Hauptstadt sind weiter nicht befahrbar, Strom und Wasser nur unzureichend verfügbar.

Der haitianische Präsident Préval äußerte am Mittwoch im Rahmen der Geberkonferenz in der Dominikanischen Republik erhebliche Bedenken an der Verlässlichkeit der Versprechen der Staatengemeinschaft. Euphorisch sagte die internationale Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Inselstaates auf der großen Geberkonferenz in New York über acht Milliarden Euro zu. Doch an das Versprechen hielt sich laut ersten Berichten bis dato außer Brasilien niemand.


Lesen Sie mehr.

Hoffnung in Haiti: Baby aus Trümmern gerettet

Winnie 01Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti wurde die erst 2-jährige Winnie von einem australischen Film Team aus den Tümmern eines eingestürzten Hauses gerettet. Das Save the Children Gesundheitspersonal kümmerte sich umgehend um die kleine Winnie. Sie war völlig ausgetrocknet, aber wie durch ein Wunder praktisch unverletzt.

Heute ist Winnie wieder wohlauf. Sie hat an Gewicht zugenommen und lebt mit ihrer Cousine Gertrude und ihrem Onkel Frantz in Port-au-Prince – die Einzigen die in ihrer Familie überlebt haben. Ihre Eltern kamen bei dem Erdbeben ums Leben. Winnies Onkel sagte unseren medizinischen Mitarbeitern vor Ort, dass sie von Tag zu Tag weniger ängstlich ist und zu Sprechen beginnt. Winnie feiert am 26. Juni ihren dritten Geburtstag.

Helfen Sie jetzt und spenden Sie für die Kinder und ihre Familien im Katastrophengebiet!

Zum ZDF-Bericht über die Rettung von Winnie

Neues “Kinder der Welt” Magazin jetzt online

Zwischen Leben und Tod liegen 4.800 Kilometer: In Deutschland betreuen Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte schwangere Frauen rund um die Uhr. Dementsprechend liegen die Mütter- und Kindersterblichkeit praktisch bei Null. In Afghanistan dagegen sterben täglich 50 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt. Die Kindersterblichkeit ist die höchste der Welt: Ein Viertel aller Kinder erleben ihren fünften Geburtstag nicht, weil einfachste Krankheiten nicht erkannt und behandelt werden.

Save the Children hat deshalb jetzt die erste Hebammenschule in Afghanistan mit aufgebaut. Mädchen und Frauen lernen dort alles über die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen. Am Ende ihrer Ausbildung tragen die Hebammen ihr erworbenes Wissen zurück in ihre Dörfer. Für Afghanistan bedeutet das eine kleine Revolution. In der Titelgeschichte unseres Magazins Kinder der Welt erfahren Sie mehr über die Hebammenschule und über unsere Gesundheitsprogramme in den abgelegenen Dörfern im Norden des Landes. Außerdem im neuen Kinder der Welt: “Schüler in Deutschland sammeln Spenden für Erdbebenopfer” und “Langfristig und nachhaltig: Wiederaufbauhilfe für Haiti.”

Das Heft zum Download finden Sie hier.

3 Monate nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren


Trotz der Milliarden Hilfsgelder, die die internationale Gemeinschaft Haiti zugesagt hat, ist die Katastrophe noch längst nicht bewältigt. Besonders Kinder sind weiter gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hilfe für Haitis Kinder“.
Diejenigen die das Beben überlebten haben Familienmitglieder, Freunde verloren. Sie haben kein Zuhause mehr. Viele können nach wie vor nicht zur Schule gehen. Inmitten von Trümmern und Chaos sind sie besonders anfällig für Krankheiten, Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung. Zum Beispiel die elfjährige Louna: „Alles, was wir hatten, liegt verschüttet unter den Trümmern unseres Hauses. Ihre Schwester Geralda starb bei dem Beben. Louna lebt seitdem mit ihren Eltern in einem der überfüllten Notlager.

Lesen Sie mehr.