'Erdbeben in Haiti'

Nachbeben in Haiti

Save the Children
[Foto: Antonio Bolfo / Getty Images for Save the Children]

Nach dem Trauma des vergangenen Dienstags bebte in Haiti in den frühen Morgenstunden erneut die Erde. Um 6:30 Ortszeit erschütterte ein Nachbeben mit der Stärke 6,1 die Insel, das Epizentrum lag 60 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Port-au-Prince. Zurzeit ist noch unklar, ob es weitere Schäden gegeben hat. Wir befürchten aber, dass die Zahl der Kinder, die dringend Hilfe benötigen, weiter ansteigt. Bereits nach dem ersten Beben war über eine Million Kinder auf Unterstützung angewiesen.

Chaos oder Koordination? Arbeit der NGOs in Haiti

Foto: Adriana Zehbrauskas / Polaris
In der aktuellen Berichterstattung unserer Kollegen aus Haiti stolpern wir immer wieder über Begriffe, die den Nichtkatastrophenfachmann schon einmal ins Grübeln bringen können. Eine Bezeichnung die man derzeit häufiger liest ist der sogenannte „Cluster Approach“.
Vor allem die sehr unkoordinierte und uneffektive Arbeitsweise verschiedener Hilfsorganisationen in Darfur 2004 gaben Anlass, die Einsätze der Hilfskräfte in akuten Notsituationen auf den Prüfstand zu stellen und neu zu ordnen.
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Roger Cicero unterstützt Arbeit von Save the Children in Haiti

Roger Cicero

„Das Erdbeben in Haiti hat die ohnehin schon arme Bevölkerung hart getroffen. Vor allem Kinder sind traumatisiert, brauchen dringend medizinische Versorgung und schützende Unterkunft. Jetzt müssen wir alles tun, um den Menschen in Haiti zu helfen“, sagt Swing-Star Roger Cicero, der unsere Arbeit im Erdbebengebiet von Haiti unterstützt. Seit September 2007 engagiert sich der Sänger auch in der Öffentlichkeit für Save the Children.

„Es geht um Leben und Tod! Niemand weiß wie viele Kinder noch unter den Trümmern verschüttet sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass es nach dem verheerenden Erdbeben jetzt eine zweite Katastrophe gibt und Tausende an Hunger und Krankheiten sterben. Deshalb unterstütze ich die Nothilfe von Save the Children und bitte jeden von Ihnen, das auch zu tun. Geben Sie den Mädchen und Jungen in Haiti mir Ihrer Spende wieder eine Zukunft.“

Soforthilfe für Haiti

Wasserlieferung an die Bevölkerung in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince
[Foto: Win McNamee/Getty Images for Save the Children]

Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. In dieser Woche werden wir in den Lagern Schutz- und Spielzelte aufbauen. Viele Kinder sind allein und irren orientierungslos durch die Straßen. Wir werden versuchen, Angehörige zu finden, doch die Straßen sind weitgehend zerstört und Nachrichten verbreiten sich nur langsam. Einer unserer Kollegen aus Port-au-Prince ist beim Erdbeben ums Leben bekommen. Fünf Mitarbeiter werden immer noch vermisst, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

Wir brauchen Ihre Hilfe! Wenn Sie das Wort SOFORTHILFE per SMS an die Nummer 81190 schicken, werden 5 Euro auf Ihre Handyrechnung aufgeschlagen. 4,83€ davon gehen direkt an uns. Bitte geben Sie diese Nummer auch an Ihre Freunde weiter.

Save the Children verteilt Hilfsgüter

Foto: Win McNamee/ Getty Images for Save the Children

Foto: Win McNamee/ Getty Images for Save the Children


Ian Rodgers und Jon Bugge vom Save the Children-Katastrophenteam vor Ort berichten:

Ein Container, den unsere Kollegen in der Dominikanischen Republik losgeschickt hatten, ist heute in Port-au-Prince, im Hospital de l’Espoir (übersetzt: Klinik der Hoffnung) angekommen. Der Container enthält vor allem Hygiene-Sets mit Wasser, Wundalkohol, Seife, Binden, Windeln, Babyfeuchttüchern, Shampoo, Toilettenpapier, Zahnbürsten und Zahnpasta, Desinfektionsspray, Chlor. Außerdem Lebensmittel und Wasser.
Die Lebensmittel, u.a. Reis, Bohnen, Öl, Wasser, reichen für 2000 Menschen. Einige der Hilfsgüter haben wir direkt an Menschen in den Straßen verteilt. Ein weiterer Teil der Ladung ist für zwei Waisenhäuser bestimmt.
BItte helfen SIe uns, den Kindern in Haiti zu helfen. Spenden Sie jetzt!