Archiv für 'Eine Mütze voll Leben'

Mützen auf Reise


Gestern war es mal wieder soweit! 270 Kartons voller „Mützen voll Leben“ verließen unsere Geschäftstelle und sind jetzt auf ihrem Weg nach Afghanistan. Das seit Jahrzehnten vom Krieg gezeichnete Land weißt weltweit die zweithöchste Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf auf. Jedes vierte Kind stirbt dort im Kleinkindalter. Es fehlt an allem: auch die Gewährleistung von medizinischer Grundversorgung ist vor allem in den entlegenen Gebieten der Republik nicht gegeben.

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Melody im Auffanglager

Melody, ein kleines Mädchen von fünf Jahren, flüchtete sich mit ihrer Mutter in ein provisorisches Auffanglager, welches auf einem Kirchhof errichtet wurde. Dieses sehr einfache Obdach befindet sich auf einem offenen Gelände, weit weg von Gebäuden, die vielleicht noch einstürzen könnten.
Das Lager beherbergt, wie viele hundert andere Lager, die wie Pilze rund um Port-au-Prince aus dem Boden gestampft wurden, Menschen, die all ihr Hab und Gut während des Erdbebens verloren haben.
Ohne ausreichenden Zugang zu Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung harren die Menschen dort in ihrer Not aus.
Nur wenige Dinge konnten aus den zerstörten Häusern gerettet werden. Alles ist sehr beengt und es gibt nicht genügend sanitäre Einrichtungen vor Ort.
Die Kinder haben keinen Platz zum Spielen, geschweige denn Spielzeug.

Bitte helft mit, die Situation in den Auffanglagern zu verbessern und das Leben von Melody und den anderen Kindern wieder in geregelte Bahnen zu bringen.

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Wieder 50.000 Mützen voll Leben auf der Reise!

Devalamar mit ihrer kleinen Tochter in Vavuniya, Sri Lanka

Devalamar mit ihrer kleinen Tochter in Vavuniya, Sri Lanka


Am vergangenen Freitag war es mal wieder so weit… Fast noch im Morgengrauen begann die Packerei von über 200 Kartons prallt gefüllt mit liebevoll gestrickten Mützen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diesmal gehen 50.000 wollene Wärmespender auf dem Seeweg an die Gesundheitsprojekte von Save the Children in Sri Lanka. Unsere MitarbeiterInnen vor Ort werden die Mützen an Mütter und Neugeborene im Norden des Landes verteilen, die durch kriegerische Auseinandersetzungen ihre Heimat verloren haben und so zu Flüchtlingen in ihrem eigenen Land wurden.
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Viele Mützen voll Leben!

Zahlreiche, liebevoll gestrickte Mützen haben uns in Bergen von Kartons in den vergangenen Monaten hier in Berlin erreicht. Mit viel Engagement haben wir die Mützen gezählt, verpackt und versendet. Die Mühe hat sich gelohnt, denn bereits vielen Neugeborenen konnte so ein besserer Start ins Leben ermöglicht werden. Nun neigt sich das Projekt langsam dem Ende zu und die letzten Kartons stehen zum Verschicken bereit. Mir hat die Unterstützung des Projekts viel Freude bereitet und ich blicke auf eine schöne Zeit mit vielen Mützen und Save The Children zurück.

Mützenflut ;-)

Mohammed mit Mütze in Sierra Leone.

Mohammed mit Mütze in Sierra Leone.

Die Flut der Mützen, die in den vergangenen Monaten in unserem Berliner Büro ankam, ebbt langsam ab. Vielen Dank an alle, die sich an unserer Aktion „Eine Mütze voll Leben“ beteiligt haben! Noch fast täglich rufen uns StrickerInnen an und fragen, warum diese Aktion nicht weiterläuft. Das hat mehrere Gründe: Zum einen sind wir auf der Suche nach einem neuen Sponsor für den Transport der Mützen. Zum anderen kommen wir hier im Büro an unsere personellen und räumlichen Grenzen.

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