'Nothilfe'

Kinder in der Elfenbeinküste: “Mir springt täglich die Angst ins Gesicht”

Unsere Mitarbeiterin Ina Blümel ist in der Elfenbeinküste im Einsatz. Die ausgebildete Krankenschwester und Gesundheitsexpertin aus Norddeutschland arbeitet seit 8 Jahren in der Not- und Katastrophenhilfe.

„Es fehlt an Überlebensnotwendigem. Es gibt weder medizinische Geräte noch Medikamente. Die meisten Ärzte und Krankenschwestern sind während der Kämpfe in den vergangenen Wochen geflohen. Im größten Flüchtlingslager Duékoué leben derzeit 23.000 Menschen – und es gibt gerade einmal drei Hebammen für die vielen Schwangeren und jungen Mütter. Unter den Flüchtlingen sind viele Schwangere. Viele von ihnen müssen ihr Kind unter katastrophalen Umständen gebären. Einige bringen ihr Kind in den Büschen zur Welt. Sobald aber Komplikationen auftreten, wird es für Mutter und Kind lebensgefährlich. Das größte Problem, vor allem langfristig gesehen, ist, dass es nicht genug Hebammen gibt. Die wenigen Hebammen die es gibt arbeiten unter schwersten Bedingungen.
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Hungerkrise in Niger: die Geschichte von Djamila

DjamilaDjamila, 10

In den Medien wird kaum darüber berichtet, aber Niger wird noch immer von einer massiven Hungerkrise heimgesucht. Im Juli wurde geschätzt, dass 7,1 Millionen Menschen dieses Jahr vom Hunger betroffen sind. Es ist zu erwarten, dass insgesamt 307.000 Kinder dieses Jahr sogar von extremer Mangelernährung bedroht sind. Bis heute haben 217.099 Kinder medizinische Nothilfe erhalten. Für Kinder, die noch im Wachstum sind, hat Mangelernährung besonders schwerwiegende Folgen für ihre Entwicklung.

Djamila, 10, kümmert sich um die Pflanzen ihrer Familie. Demnächst ist Erntezeit. Obwohl die Pflanzen zur Zeit ganz gut aussehen, ist es noch zu früh zu sagen, ob es überhaupt etwas zu ernten gibt.


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Flutkatastrophe in Pakistan: “Landslides and Mule Chains”

Ein Kollege von Save the Children berichtet aus Pakistan von Erdrutschen auf dem Weg nach Swat (siehe Video!) und wie medizinische Versorgungsgüter mit Hilfe von Maultieren transportiert werden.


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Flutkatastrophe in Pakistan: Zeiten der Cholera

Kinder in Pakistan

Noch gibt es unterschiedliche Prognosen hinsichtlich einer bevorstehenden Cholera Epidemie im Katastrophengebiet von Pakistan. Eines ist aber sicher: kommt es zum Ausbruch, stehen tausende Menschenleben auf dem Spiel. Gerade in Katastrophenfällen wie in Pakistan ist die Seuchengefahr sehr hoch. Die Wassermassen sind verdreckt und mit einer Vielzahl von Keimen kontaminiert, dennoch trinken die Familien davon, um nicht zu verdursten.


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Flutkatastrophe in Pakistan

pakistan_blog
Die Bilder sind erschreckend… Frauen und Kinder versuchen verzweifelt sich aus den Fluten zu entreißen, wer Glück hat, kann noch ein paar Habseeligkeiten aus dem Haus retten. Durch die schlimmsten Regenfälle seit 80 Jahren haben  Tausende Familien in Pakistan ihr Zuhause verloren, sie stehen vor dem Nichts. Die Talregion um den Swat im Norden Pakistans ist mit am schlimmsten betroffen. In kurzer Zeit haben die Wassermengen dort fast 15.000 Häuser, 45 Brücken und 22 Schulen zerstört. Tausende Quadratkilometer Ackerland sind überflutet, die Ernte mit dem Regen weggeschwemmt. Die Fluten haben bereits über 1000 Menschen das Leben gekostet, über eine Million Pakistani sind akut betroffen; über 400.000 davon sind Kinder.


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