'Nothilfe'

Kirgistan: “Wir brauchen Frieden!”

Kirgistan
Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Kirgistan und die darauf folgende Flüchtlingswelle im Juni dieses Jahres verschwindet zusehends wieder aus der täglichen Berichtserstattung. Innerhalb weniger Tage mussten Hunderttausende fluchtartig ihr Zuhause verlassen, der Großteil von ihnen waren Frauen und Kinder.

Save the Children ist weiterhin vor Ort, um zu helfen. 62 Kollegen verteilen Nahrungsmittel, Decken und Hygieneartikel an betroffene Familien. Unsere Kollegin Anna Ford hat sich mit der 69 jährigen Zamira und ihrer Familie unterhalten.

„Wir haben nicht einen Cent bei uns“ sagt Zamira. Ihr Enkel konnte sich nicht einmal richtig anziehen, als die Familie ihr Haus verlassen musste. „Es ist nicht gut, auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein“, so die Großmutter weiter.


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Situationsbericht aus Niger

Kinder in Niger hungern

Kinder in Niger hungern

Save the Children Mitarbeiterin Rachel Palmer ist in Niger und berichtet über ihren Einsatz dort.

“Als meine Maschine auf dem Flughafen von Niamey, der Hauptstadt von Niger landet, zeigt das Thermometer 40 Grad. Bevor ich in Niger eintraf, wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde, aber ich erinnere mich noch an die furchtbare Hungersnot vor 5 Jahren. Die Zahlen und Fakten sind deprimierend:

• Die Lebenserwartung liegt bei 42 Jahren.

• Die Analphabetenrate liegt bei 82.4%. Wäre ich Nigerianerin könnte ich weder schreiben noch lesen.

• Eines von sechs Kindern stirbt vor seinem fünften Geburtstag.

• Niger hat die höchste Fruchtbarkeitsrate der Welt: 50 % der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre.

• 80% des westafrikanischen Landes besteht aus Wüste.

• Niger belegt im UN-Entwicklungsindex den allerletzten Platz.


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Was ist eigentlich Plumpy’nut?

 Tigabu aus Äthiopien wird mit Plumpy'nut aufgepäppelt

Tigabu aus Äthiopien wird mit Plumpy'nut aufgepäppelt

Ob Hungersnot im Niger oder Erdbeben in Haiti, immer wieder lesen und hören wir von dem „Wundermittel“ Plumy’nut. Eine Paste ähnlich süßer Erdnussbutter soll Hunderttausenden mangelernährten Kindern das Leben retten.

Die französischen Ernährungswissenschaftler Briend und Lescanne brachten 1999 eine therapeutische Fertignahrung (RUTF = Ready-to-Use Therapeutic Food) auf den Markt, deren Einsatz für viele humanitäre Hilfsorganisationen eine Revolution bedeutete.

In vielen armen Regionen, vor allem im Katastrophenfall, fehlen Zeit und Mittel für Infusionstherapien und komplizierte Nahrungszubereitung. Keimfreies Wasser, geschweige denn eine funktionierende Kühlkette, sind in vielen Fällen nicht leistbar.

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Niger hungert!

Kinder in Niger hungern!

Kinder in Niger hungern!

Nach monatelangem Zögern bittet die Regierung des Nigers nun endlich um Hilfe für ihre Bevölkerung. Schon seit 2009 ist die Nahrungssituation in dem westafrikanischen Land kritisch, ausbleibender Regen hat die Ernteerträge zusehends geschmälert. Hinzu kommen steigende Lebensmittelpreise. Für das Land, in dem etwa 60% der Bevölkerung in absoluter Armut leben, eine Tragödie. Fast 400.000 Kinder drohen ohne Hilfe der internationalen Gebergemeinschaft zu verhungern.

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Neues “Kinder der Welt” Magazin jetzt online

Zwischen Leben und Tod liegen 4.800 Kilometer: In Deutschland betreuen Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte schwangere Frauen rund um die Uhr. Dementsprechend liegen die Mütter- und Kindersterblichkeit praktisch bei Null. In Afghanistan dagegen sterben täglich 50 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt. Die Kindersterblichkeit ist die höchste der Welt: Ein Viertel aller Kinder erleben ihren fünften Geburtstag nicht, weil einfachste Krankheiten nicht erkannt und behandelt werden.

Save the Children hat deshalb jetzt die erste Hebammenschule in Afghanistan mit aufgebaut. Mädchen und Frauen lernen dort alles über die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen. Am Ende ihrer Ausbildung tragen die Hebammen ihr erworbenes Wissen zurück in ihre Dörfer. Für Afghanistan bedeutet das eine kleine Revolution. In der Titelgeschichte unseres Magazins Kinder der Welt erfahren Sie mehr über die Hebammenschule und über unsere Gesundheitsprogramme in den abgelegenen Dörfern im Norden des Landes. Außerdem im neuen Kinder der Welt: “Schüler in Deutschland sammeln Spenden für Erdbebenopfer” und “Langfristig und nachhaltig: Wiederaufbauhilfe für Haiti.”

Das Heft zum Download finden Sie hier.