Weckruf Ebola? Drei Jahre nach der Krise

November 2014, Liberia: Ein Gesundheitshelfer in Schutzkleidung trägt die 15 Monate alte  Mary in die Krankenstation. Sie hat sich mit Ebola angesteckt.Heute vor genau drei Jahren, am 8. August 2014, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ebola zum internationalen Gesundheitsnotfall (Public Health Emergency of International Concern) und löste damit weltweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise aus. Im darauf folgenden Jahr warnte Save the Children in seinem Bericht Ein Alarmsignal: Lehren aus der Ebola-Krise davor, dass die Gesundheitsversorgung in vielen Ländern ebenso unzureichend oder sogar schlechter ist als die in Liberia vor dem Ausbruch der Ebola-Epidemie. Seither hat sich einiges zum Thema „Globale Gesundheit“ getan. Wir ziehen drei Jahre nach der Ebola-Krise Bilanz.

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Muttermilch – ein Superfood zur Rettung von Millionen Kinderleben

Princess stillt ihre drei Tage alte Tochter in einem Krankenhaus in Liberia

In dieser Woche wird die Weltstillwoche (World Breastfeeding Week) gefeiert, bei der weltweit auf die Vorteile des Stillens aufmerksam gemacht wird. Zum Auftakt möchte ich über eine Begegnung auf meiner Projektreise nach Kenia berichten, die mich sehr beeindruckt hat. In Mandera, im Nordosten des Landes, lernte ich Makai* kennen. Sie ist eine Gesundheitshelferin, die von Save the Children ausgebildet wird, um schwangere Frauen und Mütter über die Vorteile des Stillens aufzuklären. In unserem Projekt in Madera County, das wir gemeinsam mit einem Partner durchführen, fördern wir so Mütter- und Kindergesundheit. Denn: Muttermilch ist ein Superfood.

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“Trikots ohne Grenzen”: Wie Fußballtrikots Kindern helfen

Othman, 6, flüchtete mit seiner Familie aus Syrien in den Libanon. Wenn er groß ist, möchte er Profifußballer werden.

Ein Interview mit den Gründern von “Trikots ohne Grenzen” Jens Möller und Thomas Rudolf

Seit 2014 unterstützt die Organisation „Trikots ohne Grenzen“ viele unserer Projekte und konnte auf diese Weise schon zahlreichen Kindern helfen. In den vergangenen drei Jahren erhielten wir dank der Arbeit von Trikots ohne Grenzen bereits über 22.000 Euro an Spendengeldern. Jetzt haben wir Jens Möller und Thomas Rudolf, die Gründer und Geschäftsführer der Organisation, zum Interview getroffen.

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Eine Welt ohne Hunger – utopisch oder machbar?

Abdikadir Apris Adam, 14 months.

3,1 Millionen Kinder sterben pro Jahr an den Folgen von Unterernährung weltweit und rund 159 Millionen Kinder leiden an Wachstumsverzögerung (Stunting). Ganz akut sind davon derzeit Kinder in Somalia, Jemen, Nigeria und im Südsudan betroffen, wo sich derzeit vier parallele Hungerkrisen abspielen. Dort könnten deshalb 1,4 Millionen Kinder aufgrund schwerer, akuter Mangelernährung sterben. Nicht nur das humanitäre System muss daher verbessert werden um die Gefahr von Hungersnot und Hungertod einzudämmen. Bereits vergangene Hungersnöte am Horn von Afrika in den Jahren 2011 und 2003/2004 haben gezeigt, dass die Menschen vor Ort in ihrer Widerstandsfähigkeit gestärkt und lokale Strukturen aufgebaut werden müssen. Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Sicherung sind nur ein paar Beispiele, wie das erreicht werden kann.  Diesen Aufgaben muss sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit- im Rahmen ihrer Bemühungen bis zum Jahr 2030 Hunger zu beenden- annehmen. Lesen Sie mehr.

Verhandlungen, Waffenruhen, Schutzzonen – wann kommt endlich der Frieden für Millionen syrische Kinder?

Der Konflikt in Syrien tobt, und das nun schon in seinem siebten Jahr. Damit dauert er nun schon länger als der Zweite Weltkrieg. Insgesamt 7 Millionen syrische Kinder leben in Armut und kennen nur Gewalt, Unsicherheit, Entbehrung. Ganze 13,5 Millionen Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Und allein seit April sind mehrere Dutzend Männer, Frauen und Kinder in dem vom Krieg zerrütteten Land getötet worden.

Die Friedensverhandlungen in Genf unter der Leitung des UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, sind bisher ohne konkretes Ergebnis geblieben. Der Waffenstillstand, der Ende 2016 im kasachischen Astana vereinbart wurde, ist eigentlich keiner – er wird täglich gebrochen; täglich kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Am Ende der mittlerweile fünften Verhandlungsrunde in Astana steht nun die Einrichtung von vier sogenannten Schutzzonen in Syrien. Gebiete, in denen nicht gekämpft werden darf und wo Zivilisten sicher sein sollen vor bewaffneten Angriffen. Auf den ersten Blick mag das eine gute Idee sein, um die Zivilbevölkerung im Land zu schützen. Tatsächlich sind solche Zonen aber kein Garant für Schutz und Sicherheit der Menschen, die sich auf den Weg dorthin machen oder sich dort aufhalten. Im Gegenteil: Sie könnten dort vielmehr gezielt angegriffen werden. Sogenannte Schutzzonen müssten außerdem im Notfall militärisch verteidigt werden, insbesondere wenn nicht alle Konfliktparteien deren Einrichtung zustimmen. In Sachen Schutz und Sicherheit ist dies also Augenwischerei. Lesen Sie mehr.