Autsch! Save the Children Team fordert mit Riesenpflaster mehr Gesundheitsmitarbeiter weltweit


Das gelbe Untersuchungsheftchen begleitet deutsche Kinder vom Kreissaal bis in die Grundschule. Alle Impfungen, Untersuchungen und Wachstumskurven sind dort nachzulesen. Viele Eltern überlegen, ob sie ihre Kinder überhaupt gegen alle möglichen „Kinderkrankheiten“ impfen lassen müssen oder ob das Antibiotikum wirklich gleich beim ersten Hüsteln sein muss. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich, aber eins wissen wir sicher – wenn es hart auf hart kommt wird meinem Kind in der nächsten Klinik geholfen.

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“Es ist so, als habe man nicht das Recht zu weinen…”


Save the Children Mitarbeiterin Lourdes Collado war in Kenia und hat mit den Menschen im Flüchtlingscamp in Dadaab gesprochen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen beschreibt unsere Mitarbeiterin in diesem Blog.

“I saw them arrive on a wheelbarrow. A young man was pushing it carrying a strikingly beautiful woman on top, like most Somali women I’ve met here. She was extremely thin and was holding a child in her arms. They queued for food while waiting to be registered in the refugee camp. Meantime the dad was pretending to lift the wheelbarrow to make his child laugh – a small game and a huge smile in the midst of such tragedy. I could not help asking about their story. They had spent fifteen days walking past carcasses of dead animals, fifteen days pushing a wheelbarrow to bring his wife, who has no mobility in her legs, and their two-year-old baby to Dadaab.

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Eine Woche in Somalia


Unsere Mitarbeiterin Rachel Palmer reiste nach Somalia, um sich ein Bild von der Situation am Horn von Afrika zu machen. Rachel arbeitet bereits seit sechs Jahren für Save the Children, sie ist sehr erfahren und war schon in Niger, im Sudan und in Liberia. Aber sie selbst sagt, das was momentan in Ostafrika passiert habe sie noch nie gesehen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen beschreibt Rachel in diesem Blog.

“Als ich im Flugzeug nach Somalia saß und über die Region Puntland flog, war alles was ich sehen konnte trockene, staubige Schwaden, die sich unter mir ausbreiteten. Ich musste nur nach unten schauen und konnte die Auswirkungen der Dürre auf das Land deutlich sehen. Aber ich war noch viel erschrockener, als ich mit eigenen Augen sah, welche Auswirkungen eine solche Dürre auf Menschen, insbesondere Kinder hat.

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Bis der Regen kommt…

Foto: Ed Ou/Reportage by Getty for Save the Children

Foto: Ed Ou/Reportage by Getty for Save the Children


Gerade kämpfen wir uns mal wieder durch einen verregneten Sommer. Geplagt von den Launen der Wetterfee stöhnt man da gern und hofft auf bessere Zeiten. Werde ich es noch trocken zur U-Bahn schaffen? Fahrrad oder doch lieber Auto? Da blitzt die Sonne durch, also schnell noch ein paar Strahlen tanken! Luxusprobleme. Denn wenn man ans Horn von Afrika schaut, dann verstummt man schnell. Unser Kollege Michael Klosson weiß spätestens nach drei Wochen in Ostafrika, was das Ausbleiben von Regen bedeuten kann:

“Right now, rain and its prolonged absence have become a matter of life and death for children and families across the Horn of Africa. They’re experiencing the region’s worst drought in 60 years. More than ten million people are already affected. The number is rising, and the world’s response is not keeping pace.
Hardworking families who depend on the land have lost their crops and their livestock. How can they feed their children? Many simply cannot.”

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„Wir alle wussten, was passieren kann!“

Justin Forsyth, CEO Save the Children UK, zur Situation am Horn von Afrika:

„Zwei unvorstellbare Tragödien entfalten sich derzeit am Horn von Afrika. Die eine – offensichtliche – ist das Schicksal von Millionen Kindern und ihren Familien. Auf der Suche nach Nahrung sind sie Wochen durch glühende Hitze unterwegs, kommen krank und ausgezehrt in überfüllten Flüchtlingslagern an. Ihr Überleben und ihre Zukunft sind ungewiss.

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