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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Access Blocking</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>Zur Konferenz von gestern</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Geschäftsführung)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Access Blocking]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Opferidentifizierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Konferenz ist vorbei und in meinen Augen gut gelaufen. Es gab einige wirklich beeindruckende Referenten, aber – wie immer bei solchen Konferenzen – auch ein, zwei, die schnell schläfrig machten. Aber  die meisten Vorträge und Gespräche haben mich in dem bestätigt, was wir tun und wofür wir kämpfen und ich bin heute zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz ist vorbei und in meinen Augen gut gelaufen. Es gab einige wirklich beeindruckende Referenten, aber – wie immer bei solchen Konferenzen – auch ein, zwei, die schnell schläfrig machten. Aber  die meisten Vorträge und Gespräche haben mich in dem bestätigt, was wir tun und wofür wir kämpfen und ich bin heute zwar etwas müde aber auch motiviert und inspiriert.<span id="more-74"></span></p>
<p>Es war richtig gut, mit vielen Experten, auch kritischen, sprechen zu können. Ich habe mit 2 Vertretern gesprochen, die vor allem dem Access Blocking kritisch gegenüberstehen, und ich habe eine Menge verstanden und gelernt. Das ändert nichts an meiner Position dazu (und wahrscheinlich auch nicht an Ihrer), aber es war wichtig, mal die Hintergründe zu verstehen. In den Blogs werden die Argumente oft verkürzt dargestellt, vieles wird platt, rein emotional oder zynisch dargestellt und das hilft nicht, die beste Lösung zu finden. </p>
<p>Gut fand ich auch, dass sich viele der beteiligten NGOs einig waren, dass das Internet auf keinen Fall von uns verteufelt werden darf! Wir sollten den Kindern und vor allen Dingen ihren Eltern auf keinen Fall „Angst machen“, die Risiken überzeichnen, sondern Chancen und Risiken differenziert betrachten und die Kinder und Jugendlichen in die Lage versetzen, sich „sicher“ im Netz zu bewegen. Aber natürlich müssen wir ihnen klar machen, dass es – wie im wirklich Leben auch – jede Menge Schrott und Dinge gibt, die ihnen wirklich gefährlich werden können.</p>
<p>Was mich freut ist, dass das Thema Opferidentifizierung, -schutz und –hilfe von der Presse aufgenommen wurde. Es wird so oft vergessen und wir dürfen es keinesfalls vergessen.</p>
<p>Die Frage ist natürlich, was jetzt kommt, wie es weiter geht. Wir werden auf jeden Fall weiter daran arbeiten und nun noch dringlicher fordern, dass die Seiten, auf denen sexuelle, körperliche und seelische Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gezeigt wird, nun auch gelöscht werden müssen. Access Blocking war in unseren Augen ein erster wesentlicher Schritt. Jetzt müssen die rechtlichen Grundlagen in den Europaratsländern her um dann mit Druck dieser Staatengemeinschaft in möglichst vielen Ländern zu löschen. Ein „hehres Ziel“, ich weiß, aber wir haben viele solcher hehren Ziele und wir geben nicht so schnell auf.</p>
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		<title>Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Geschäftsführung)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Access Blocking]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Innocence in Danger]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute findet in Berlin die „Europäische Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa&#8221; statt, die vom Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit ECPAT, Innocence in Danger, Save the Children und UNICEF organisiert wird.
Kinderschutzorganisationen, zuständige Ministerien aus zehn europäischen Ländern, Online Service Provider, sowie nationale und internationale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://82.98.68.37/wp-content/uploads/2009/06/Neue_Medien.jpg" alt="Kinderschutz und Neue Medien. (Copyright: Save the Children, Save the Children Deutschland)" title="Kinderschutz und Neue Medien. (Copyright: Save the Children, Save the Children Deutschland)" width="426" height="211" class="size-full wp-image-38" /><br />
Heute findet in Berlin die „Europäische Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa&#8221; statt, die vom Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit ECPAT, Innocence in Danger, Save the Children und UNICEF organisiert wird.</p>
<p>Kinderschutzorganisationen, zuständige Ministerien aus zehn europäischen Ländern, Online Service Provider, sowie nationale und internationale Strafverfolgungsbehörden wollen uns heute in Berlin auf die wichtigsten Forderungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt in den neuen Medien einigen. </p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Die beteiligten Kinderschutzorganisationen betonen auf der Konferenz, dass Sexualstraftäter die neuen Medien nutzen, um Kinder gezielt zu manipulieren und für sexuelle Handlungen gefügig zu machen. Der Missbrauch, der auf kinderpornografischen Abbildungen im Netz zu sehen ist, ist oft brutal und die gezeigten Opfer häufig sehr jung: Laut einer US-Untersuchung* sind sechs Prozent der Opfer noch Kleinkinder oder Säuglinge.</p>
<p>Drei Ziele sind dabei für Save the Children Deutschland von besonderer Bedeutung.</p>
<ol>1. Der Identifizierung der Opfer muss international eine höhere Priorität eingeräumt werden. Denn das Wissen über die betroffenen Mädchen und Jungen in den neuen Medien ist erschreckend gering. Darauf aufbauend müssen Schutz und Hilfe für Missbrauchsopfer dringend verbessert werden.</ol>
<ol>2. Die Schritte eines Grooming Prozesses müssen als zu sanktionierende Straftat aufgenommen werden, also die Kontaktaufnahme und Manipulation von Minderjährigen mit sexueller Motivation. Die deutsche Gesetzgebung muss diese Anbahnung, den so genannten „Grooming Prozess“, als Straftatbestand werten.</ol>
<ol>3. Wir brauchen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz von Kinder (und Erwachsenen). Kinder und Jugendliche sind äußerst aktive Nutzer des Internets; zunehmend sind sie beim Surfen alleine.</ol>
<p><em>* International Centre for Missing &#038; Exploited Children</em></p>
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