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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Afghanistan</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>&#8220;Wenn ich einmal groß bin&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2011/01/wenn-ich-einmal-gros-bin/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 09:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia (Programme)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Save the Children]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere Mitarbeiterin Julia Meixner ist für zwei Wochen in Afghanistan unterwegs und besucht dort Projekte von Save the Children: &#8220;Heute ist unser zweiter Tag in Mazar-e-Sharif, im Norden Afghanistans, direkt an der Seidenstraße. Bekannt ist die Stadt in Deutschland vor allem, weil dort Bundeswehrsoldaten stationiert sind. Wir hatten heute die Möglichkeit eine ganz andere Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2528" title="Blog_261211_edit" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Blog_261211_edit1.jpg" alt="Blog_261211_edit" width="300" height="200" /></p>
<p><em>Unsere Mitarbeiterin Julia Meixner ist für zwei Wochen in Afghanistan unterwegs und besucht dort Projekte von Save the Children:</em></p>
<p>&#8220;Heute ist unser zweiter Tag in Mazar-e-Sharif, im Norden Afghanistans, direkt an der Seidenstraße. Bekannt ist die Stadt in Deutschland vor allem, weil dort Bundeswehrsoldaten stationiert sind.</p>
<p>Wir hatten heute die Möglichkeit eine ganz andere Seite der Stadt kennenzulernen, eine, die weit weg vom allgegenwärtigen Krieg Hoffnung macht. Die Probleme hinsichtlich Bildung und Erziehung sind in Afghanistan vielschichtig. Sei es der Zugang zu Schulen überhaupt, die Qualität des Unterrichts oder der Zustand der Schulgebäude. Save the Children fördert im Rahmen des Projektes &#8220;Violence Free Schools&#8221; hier 20 Schulen. Das ist dringend nötig wenn man bedenkt, dass Gewalt gegen die Kinder hin Afghanistan den Schulalltag beherrscht. Unsere Kollegen haben uns heute drei der Schulen vorgestellt.<br />
<span id="more-2522"></span>Vor allem unsere Gespräche mit den Mädchen sind uns im Gedächtnis geblieben. Nachdem wir mit den Mädchen über die Schule und ihre Probleme dort gesprochen hatten, wollten wir von ihnen wissen, was sie den später einmal werden wollen. &#8220;Wenn ich einmal groß bin werde ich Ärztin&#8221;, &#8220;ich werde Lehrerin oder Journalistin&#8221; und die kleine Rohina will Anwältin werden. Warum? &#8220;Weil ich für Gerechtigkeit sorgen möchte!&#8221;</p>
<p>Die Berufswünsche der Mädchen führen uns eines ganz klar vor Augen: die junge Generation sehnt sich nach Bildung, Gesundheit, Aufklärung und Gerechtigkeit. Und diese selbstbewusste Erwartung an die Zukunft lässt Hoffnung für dieses vom Krieg schwer gezeichnete Land aufkommen. &#8220;Ich bin stolz auf die Wünsche und Hoffnungen meiner Schülerinnen&#8221; erklärt uns die Schul-Direktorin. &#8220;Schritt für Schritt erkennen die jungen Frauen in Afghanistan welche tragende Rolle sie bei der Befriedung des Landes spielen können.&#8221; Wir sind auch ein bisschen stolz und hoffen, dass wir diese Projekte mit Hilfe unserer Spender noch weiter fördern können bis ein stabiles und friedliches Afghanistan selbstständig mit dem Wiederaufbau weitermachen kann!&#8221;</p>
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		<title>Neues &#8220;Kinder der Welt&#8221; Magazin jetzt online</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 12:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maya (Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben in Haiti]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwischen Leben und Tod liegen 4.800 Kilometer: In Deutschland betreuen Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte schwangere Frauen rund um die Uhr. Dementsprechend liegen die Mütter- und Kindersterblichkeit praktisch bei Null. In Afghanistan dagegen sterben täglich 50 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt. Die Kindersterblichkeit ist die höchste der Welt: Ein Viertel aller Kinder erleben ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.savethechildren.de/fileadmin/Dokumente_Download/Downloadbereich/Kinder_der_Welt_2010_04.pdf.pdf"><div id="attachment_1299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Titel-KdW.jpg" alt="Das neue Kinder der Welt Magazin" title="Das neue Kinder der Welt Magazin" width="200" height="300" class="size-full wp-image-1299" /><p class="wp-caption-text">Das neue Kinder der Welt Magazin</p></div></a>Zwischen Leben und Tod liegen 4.800 Kilometer: In Deutschland betreuen Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte schwangere Frauen rund um die Uhr. Dementsprechend liegen die Mütter- und Kindersterblichkeit praktisch bei Null. In Afghanistan dagegen sterben täglich 50 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt. Die Kindersterblichkeit ist die höchste der Welt: Ein Viertel aller Kinder erleben ihren fünften Geburtstag nicht, weil einfachste Krankheiten nicht erkannt und behandelt werden.</p>
<p>Save the Children hat deshalb jetzt die erste Hebammenschule in Afghanistan mit aufgebaut. Mädchen und Frauen lernen dort alles über die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen. Am Ende ihrer Ausbildung tragen die Hebammen ihr erworbenes Wissen zurück in ihre Dörfer. Für Afghanistan bedeutet das eine kleine Revolution. In der Titelgeschichte unseres Magazins <em>Kinder der Welt</em> erfahren Sie mehr über die Hebammenschule und über unsere Gesundheitsprogramme in den abgelegenen Dörfern im Norden des Landes. Außerdem im neuen <em>Kinder der Welt</em>: &#8220;Schüler in Deutschland sammeln Spenden für Erdbebenopfer&#8221; und &#8220;Langfristig und nachhaltig: Wiederaufbauhilfe für Haiti.&#8221;</p>
<p>Das Heft zum Download finden Sie <a href="http://www.savethechildren.de/fileadmin/Dokumente_Download/Downloadbereich/Kinder_der_Welt_2010_04.pdf.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Frauentag in Afghanistan</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2010/03/frauentag-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maya (Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Müttersterblichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Leben von Frauen in Afghanistan ist auch neun Jahre nach dem Fall des Taliban-Regimes hart. Jedes achte Mädchen kann weder lesen noch schreiben. Noch immer gehen 1,8 Millionen Kinder nicht zur Schule, zwei Drittel davon sind Mädchen. „Wenn wir mehr Mädchen in die Schule schicken wollen, muss gewährleistet sein, dass der Schulweg sicher ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1108" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/Afghanistan-300x199.jpg" alt="Immer noch selten: Mädchen in einer Schule in  Afghanistan" title="Mädchen in der Schule" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-1108" /><p class="wp-caption-text">Immer noch selten: Mädchen in einer Schule in  Afghanistan</p></div>Das Leben von Frauen in Afghanistan ist auch neun Jahre nach dem Fall des Taliban-Regimes hart. Jedes achte Mädchen kann weder lesen noch schreiben. Noch immer gehen 1,8 Millionen Kinder nicht zur Schule, zwei Drittel davon sind Mädchen. </p>
<p> „Wenn wir mehr Mädchen in die Schule schicken wollen, muss gewährleistet sein, dass der Schulweg sicher ist, dass es eigene Waschräume für Mädchen gibt und genug Lehrerinnen ausgebildet werden“,  sagt Sara Persson, die für Save the Children in Afghanistan arbeitet. „Manchmal scheitert ein Projekt, weil simple Kleinigkeiten wie eine Schutzwand um das Schulgebäude fehlen. Dann schicken die Eltern ihre Töchter nicht zum Unterricht.“ </p>
<p><span id="more-1107"></span></p>
<p>Auch die Gesundheitsversorgung in Afghanistan ist nach wie vor mangelhaft: Das trifft vor allem Frauen und Kinder. „85 Prozent der Frauen bringen ihre Kinder zu Hause ohne Betreuung durch eine Hebamme oder einen Arzt zur Welt. Die Mütter- und die Kindersterblichkeit ist deshalb insbesondere in den abgelegenen ländlichen Gebieten extrem hoch: Jede achte Frau riskiert während der Geburt ihr Leben. Jedes vierte Kind stirbt vor seinem fünften Geburtstag“, so Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland.</p>
<p>Save the Children bildet deshalb Frauen in den Dörfern und Gemeinden zu Hebammen und Gesundheitsberaterinnen aus. Im Norden des Landes, in den Provinzen Faryab und Jawzjan, wurden bereits mehr als 120 Frauen geschult. Diese Frauen sind in den Gemeinden fest verankert und haben dadurch Zugang zu den Familien. Sie können erworbenes Wissen weitergeben und sind damit wichtige Multiplikatorinnen. Sie informieren über lebenswichtige Hygiene-Maßnahmen wie Händewaschen, die Bedeutung von Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Ernährung – und können so Leben retten.</p>
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		<title>Wird alles gut in Afghanistan?</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2010/01/wird-alles-gut-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maya (Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die amerikanische Website &#8220;GlobalPost&#8221; berichtete in der vergangenen Woche über eine Umfrage in Afghanistan, deren Ergebnisse vor allem westliche Medien als Zeichen für Optimismus und Hoffnung interpretierten. Der vom amerikanischen TV-Sender ABC, der britischen BBC und der ARD in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge glauben gut drei Viertel der Afghanen, dass ihr Land sich „in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1019" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Afghanistan-2-300x199.jpg" alt="Hunderttausende Kinder in Afghanistan gehen noch immer nicht zur Schule" title="Hunderttausende Kinder in Afghanistan gehen noch immer nicht zur Schule" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-1019" /><p class="wp-caption-text">Hunderttausende Kinder in Afghanistan gehen noch immer nicht zur Schule</p></div>Die amerikanische Website <a href="http://www.globalpost.com/dispatch/afghanistan/100118/afghanistan-opinion-poll">&#8220;GlobalPost&#8221;</a> berichtete in der vergangenen Woche über eine Umfrage in Afghanistan, deren Ergebnisse vor allem westliche Medien als Zeichen für Optimismus und Hoffnung interpretierten. Der vom amerikanischen TV-Sender ABC, der britischen BBC und der <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistanumfrage144.html">ARD</a> in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge glauben gut drei Viertel der Afghanen, dass ihr Land sich „in die richtige Richtung“ entwickeln würde und die Regierung gute Arbeit mache. Das Signal lautet: Vieles wird besser in Afghanistan und auch die Einheimischen glauben, dass ihrem Land eine positive Zukunft bevorsteht. Können wir uns also beruhigt zurücklehnen, uns freuen, dass es endlich aufwärts geht am Hindukusch?<br />
<span id="more-976"></span></p>
<p>Jean MacKenzie, die Autorin des Artikels, und die von ihr zitierten Experten zeichnen einen ganz anderes Bild der Stimmung in Afghanistan. Demnach schätzten viele Afghanen in persönlichen Gesprächen, die Lage als äußerst schlecht ein.Der Wissenschaftler und Autor <a href="http://www.lightstalkers.org/strickvl">Alex Strick van Linschoten </a>weist darauf hin, wie schwierig es sei, aussagekräftige und repräsentative Umfragen in Afghanistan durchzuführen. Die meisten Afghanen würden nicht sagen, was sie wirklich denken, auch weil sie den Interviewern nicht vertrauten und Spionage befürchteten. Linschoten zufolge sind die meisten Interviews in afghanischen Umfragen gefälscht. Den Interviewern käme es nämlich vor allem auf ihr Honorar an, wahrheitsgemäße Antworten erwarten sie von ihren Gesprächspartnern ohnehin nicht.</p>
<p>Die Umfrage führte die Firma <a href="http://www.acsor-surveys.com/public/home.asp">Acsor</a> durch, der Geschäftsführer Matthew Warshaw ist davon überzeugt, dass die Mehrzahl der Interviews korrekt durchgeführt worden sind. Auch er räumt allerdings ein, dass das Ergebnis der Befragung kein aussagekräftiges Abbild der öffentlichen Meinung in Afghanistan ist. Hätte man konkretere und detailliertere Fragen gestellt, wäre man wahrscheinlich zu deutlich abweichenden Ergebnissen gekommen, so Warshaw.</p>
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		<title>Afghanistans Kinder leiden unter Kriegen der Erwachsenen</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2010/01/save-the-children-fordert-entwicklungsstrategie-fur-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 13:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maya (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz vor der Afghanistan-Konferenz in London wird angesichts der neuen Afghanistanstrategie vor allem über Zahlen gesprochen: Deutschland will 850 Soldaten mehr schicken. Die Entwicklungshilfe soll auf 430 Millionen Euro aufgestockt werden. 50 Millionen soll in Taliban-Aussteiger Programme investiert werden. Am Ende sind diese Zahlen vermutlich nicht entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg des internationalen Einsatzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1008" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Afghanistan-300x199.jpg" alt="Kinder in Afghanistan" title="Kinder in Afghanistan" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-1008" /><p class="wp-caption-text">Kinder in Afghanistan</p></div>Kurz vor der Afghanistan-Konferenz in London wird angesichts der neuen Afghanistanstrategie vor allem über <a href="http://www.spiegel.de/thema/afghanistan_krieg/">Zahlen</a> gesprochen: Deutschland will 850 Soldaten mehr schicken. Die Entwicklungshilfe soll auf 430 Millionen Euro aufgestockt werden. 50 Millionen soll in Taliban-Aussteiger Programme investiert werden. Am Ende sind diese Zahlen vermutlich nicht entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg des internationalen Einsatzes in Afghanistan. In vielen Regionen Afghanistans, besonders in den abgelegenen ländlichen Gebieten, ist bisher nur wenig Hilfe angekommen.</p>
<p><span id="more-1000"></span></p>
<p>Statt dessen pumpt die internationale Gemeinschaft Geld in die städtischen Zentren und dahin, wo ISAF Truppen stationiert sind. (Der größte Teil der deutschen Entwicklungshilfe soll nach Nordafghanistan fließen, dahin, wo die deutschen Truppen stehen.)</p>
<p>Save the Children fordert dagegen, dass sich die Entwicklungshilfe an den Nöten und Bedürfnissen der Menschen und nicht an militärstrategischen Fragen orientieren soll. „In vielen schwer zugänglichen, abgelegenen ländlichen Gebieten ist dringend Hilfe nötig“, sagt Sara Persson, Entwicklungshelferin von Save the Children in Afghanistan. Die 31 Jährige arbeitet seit knapp zwei Jahren in Afghanistan. Sie lebt in Kabul, bereist aber regelmäßig die Bildungs- und Gesundheitsprojekte von Save the Children, zum Beispiel Schulen in Dschalalabad oder Flüchtlingslager an der Grenze zu Pakistan.</p>
<p>Paradoxerweise bedeutet die Präsenz von Truppen in einer Region, nicht automatisch mehr Sicherheit für die Menschen und die Entwicklungshelfer. Im Gegenteil, sagt Sara Persson. „Wenn eine Mädchenschule gemeinsam mit Nato Truppe aufgebaut wird, ist sie viel eher Zielscheibe von Anschlägen. Eltern haben Angst ihre Kinder zur Schule zu schicken.“ Save the Children fordert deshalb eine strikte Trennung zwischen militärischem und zivilem Wiederaufbau.</p>
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		<title>&#8220;Wir arbeiten nicht mit Militär zusammen&#8221;</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2010/01/wir-arbeiten-nicht-mit-militar-zusammen/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maya (Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Schutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Sara Persson arbeitet seit zwei Jahren für Save the Children in Afghanistan. Bei einem Besuch in Berlin berichtet sie über ihre Arbeit am Hindukusch und die Situation der Kinder vor Ort. Zur aktuellen Debatte über eine verstärkte Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen mit den NATO-Streitkräften äußert sie sich kritisch: “Wir arbeiten in Afghanistan nie mit den Militärs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-805" title="Sara Persson, Mitarbeiterin von Save the Children Schweden in Kabul." src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Sara-Kabul-300x225.jpg" alt="Sara Persson, Mitarbeiterin von Save the Children Schweden in Kabul." width="300" height="225" /></p>
<p>Sara Persson arbeitet seit zwei Jahren für <a href="http://www.savethechildren.de/">Save the Children</a> in <a href="http://www.savethechildren.de/index.php?id=52">Afghanistan</a>. Bei einem Besuch in Berlin berichtet sie über ihre Arbeit am Hindukusch und die Situation der Kinder vor Ort. Zur aktuellen Debatte über eine verstärkte Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen mit den NATO-Streitkräften äußert sie sich kritisch: “Wir arbeiten in Afghanistan nie mit den Militärs zusammen. Wir selbst und die Menschen, denen wir helfen, würden zu einem Angriffsziel. Die Bedrohung wäre dann noch viel größer, als sie ohnehin schon ist.”</p>
<p>Im <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/afghanistan/Kundus;art15872,2999551" target="_blank">Tagesspiegel </a>fordert Christa Dammermann, Leiterin Programme bei <a href="http://www.savethechildren.de/">Save the Children Deutschland</a>, eine langfristige Aufbauperspektive für das Land. „Das Geld muss dahin fließen, wo es dringend gebraucht wird, und das sind zumeist abgelegene ländliche Gebiete und nicht solche, in denen ausländische Truppen stationiert sind.“</p>
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		<title>Neuer Kinderbotschafter: Ahmad aus Afghanistan</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2009/07/neuer-kinderbotschafter-ahmad-aus-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit (Spenderservice)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Spenderservice]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ahmad]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbotschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns, dass Afghanistan ab heute zu unseren Schutzengel-Ländern gehört. Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Einwohner sind Kinder unter 15 Jahren. Viele von ihnen müssen auf der Straße arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Ab heute ist es unseren Dauerspendern im Schutzengel-Programm möglich, direkt für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_103" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><img src="http://82.98.68.37/wp-content/uploads/2009/07/Ahmad_Schutzengel.jpg" alt="Der neunjährige Ahmad ist unser neuer Kinderbotschafter für Afghanistan" title="Ahmad Schutzengel" width="183" height="195" class="size-full wp-image-103" /><p class="wp-caption-text">Der neunjährige Ahmad ist unser neuer Kinderbotschafter für Afghanistan</p></div>
<p>Wir freuen uns, dass Afghanistan ab heute zu unseren Schutzengel-Ländern gehört. Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Einwohner sind Kinder unter 15 Jahren. Viele von ihnen müssen auf der Straße arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.</p>
<p>Ab heute ist es unseren Dauerspendern im Schutzengel-Programm möglich, direkt für Afghanistan zu spenden!</p>
<p><span id="more-100"></span></p>
<p>Save the Children ist seit über 30 Jahren in Afghanistan aktiv und errichtet dort beispielsweise „Kashanas“. Das sind Zentren für Kinder, die arbeiten müssen oder auf der Straße leben. Sie lernen dort lesen, schreiben und rechnen, damit sie später auf eine staatliche Schule gehen können. Außerdem erhalten sie kostenlose medizinische Untersuchungen und bedürftige Familien bekommen Lebensmittelpakete.</p>
<p>Eins von diesen Kindern ist Ahmad, unser Kinderbotschafter für Afghanistan. Er ist neun Jahre alt und lebt im Norden Afghanistans, in einem Vorort der Stadt Mazar-e-Sharif. Zusammen mit seiner Familie wohnt er bei seiner Tante in einer Zwei-Zimmer-Wohnung ohne Küche, Strom und Toilette. Ahmads Vater ist ein einfacher Arbeiter und verdient weniger als zwei Euro pro Tag. Wenn das Geld nicht ausreicht, müssen Ahmad und sein Bruder auf der Straße „Bolani“ (gefüllte Teigtaschen) verkaufen.</p>
<p>Ahmad hat Spaß am Fußball spielen und zeichnet gerne. Später möchte er Ingenieur werden. Zusammen mit seinem Bruder besucht er das Kashana-Zentrum in seiner Nachbarschaft. Dort können sie ungestört lernen und mit anderen Kindern spielen. Außerdem erhält ihre Familie Lebensmittelpakte. </p>
<p>Die Schutzengel-Spenden für Afghanistan kommen Kindern und Familien zugute, die sich in ähnlichen Situationen befinden wie Ahmad. Wir finanzieren damit Programme in den Bereichen Schule, Bildung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt, Überleben und Gesundheit. </p>
<p>Deutsch-afghanische Beziehungen haben ja eine lange Tradition. Umso mehr freuen wir uns über diesen neuen Schwerpunkt unserer Arbeit und hoffen auf große Unterstützung für unsere Programme in Afghanistan! </p>
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