Tag: Afrika

Weckruf Ebola? Drei Jahre nach der Krise

November 2014, Liberia: Ein Gesundheitshelfer in Schutzkleidung trägt die 15 Monate alte  Mary in die Krankenstation. Sie hat sich mit Ebola angesteckt.Heute vor genau drei Jahren, am 8. August 2014, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ebola zum internationalen Gesundheitsnotfall (Public Health Emergency of International Concern) und löste damit weltweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise aus. Im darauf folgenden Jahr warnte Save the Children in seinem Bericht Ein Alarmsignal: Lehren aus der Ebola-Krise davor, dass die Gesundheitsversorgung in vielen Ländern ebenso unzureichend oder sogar schlechter ist als die in Liberia vor dem Ausbruch der Ebola-Epidemie. Seither hat sich einiges zum Thema „Globale Gesundheit“ getan. Wir ziehen drei Jahre nach der Ebola-Krise Bilanz.


Lesen Sie mehr.

Der Kampf gegen Ebola geht weiter

Über die Autorin: Elisa Marcon ist Program Management Officer bei Save the Children und zurzeit in Liberia tätig.

Als ich Anfang März in Monrovia (Liberia) ankam, kämpfte das Land gerade gegen die letzten Ebola-Fälle und fand langsam zur Normalität zurück. Ich habe gesehen, wie die Stadt wieder zum Leben erwachte, als immer weniger Ebola-Fälle auftraten und wir darauf warteten, dass Liberia für Ebola-frei erklärt wird. Ich habe die Freude in den Gesichtern meiner Kollegen gesehen, als wir 42 Tage ohne eine einzige Neuinfektion überstanden hatten. Ich habe in ihren Augen neue Hoffnung gesehen. Jetzt, nach einigen Monaten ohne Ebola, gibt es in der Margibi-Region neue Fälle.


Lesen Sie mehr.

„Ich vermisse meine Mutter“

Griffith (18) und Annie (7) im Gespräch mit Kou, die die Kinder nach dem Tod ihrer Mutter unterstützt.Die Ebola Epidemie in Westafrika hat tausende Kinder zu Waisen gemacht. Auch der 18-jährige Griffith und seine kleine Schwester Annie haben ihre Mutter und ihre Geschwister verloren. Save the Children bildet Gesundheitsmitarbeiter aus und weiter, um Kindern wie ihnen in dieser schweren Zeit beizustehen.


Lesen Sie mehr.

Ebola: “Aufklärungsarbeit ist lebensnotwendig”

Sam, 3 Jahre alt, aus Sierra Leone. © Ashley Hamer/ Save the ChildrenDas Ebola-Virus ist in allen Schlagzeilen und die Zahl der Infizierten erdrückend hoch: Mindestens 6.553 Menschen haben sich bisher infiziert, mehr als 3.000 von ihnen sind bereits an der Krankheit gestorben. In Sierra Leone werden pro Stunde fünf neue Fälle registriert. Doch für die Menschen in den betroffenen Gebieten sind diese Zahlen unerheblich. Für sie geht es um geliebte Menschen, die krank sind und sterben. Einer von ihnen ist der kleine Sam (Foto).


Lesen Sie mehr.

„Ich werde solange bleiben, bis es ihm besser geht“

Isidore leidet unter Mangelernährung. Er wird in einem Stabilisierungszentrum von Save the Children behandelt.

In der Zentralafrikanischen Republik bedroht eine Hungerkrise das Leben von Millionen Menschen. Zahlreiche Kinder leiden bereits unter Mangelernährung. So auch der fünf Monate alte Isidore (Foto). Mit einer Infektion der Atemwege kam er ins Bambary Krankenhaus. Von dort aus wurde er in ein Stabilisierungszentrum von Save the Children überwiesen. Hier wird er mit gehaltvoller Spezialnahrung behandelt, um wieder ein gesundes Gewicht zu erlangen und sich von seiner Infektion zu erholen.
Lesen Sie mehr.