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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Afrika</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>Zukunft für Mustafa</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalia (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 13-jährige Mustafa lebt in Bulbul, einem Dorf in der äthiopischen Region Afar. Hier unterstützt Save the Children Familien mit einem Programm zur Ernährungssicherung, das darauf zielt, die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten. Für die Mitarbeit beim Renovieren von Schulen oder Gesundheitseinrichtungen oder dem Bau von Wasserzugängen an fünf Tagen erhalten die Familien monatliche Essensrationen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Mustafa_Blog.jpg" rel="lightbox[3155]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3180" style="border: 1px solid black;" title="Mustafa_Blog" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Mustafa_Blog.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p><strong>Der 13-jährige Mustafa lebt in Bulbul, einem Dorf in der äthiopischen Region Afar. Hier unterstützt Save the Children Familien mit einem Programm zur Ernährungssicherung, das darauf zielt, die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten. Für die Mitarbeit beim Renovieren von Schulen oder Gesundheitseinrichtungen oder dem Bau von Wasserzugängen an fünf Tagen erhalten die Familien monatliche Essensrationen. Das Programm soll verhindern, dass die Menschen aufgrund der Hungerkrise ihr letztes Vieh verkaufen müssen. Zugleich stärkt das Programm die Gemeinschaften durch Bildungsangebote. Dabei liegt der Schwerpunkt unter anderem auf der Verbreitung neuer sinnvoller Anbaumethoden. Auch Mustafas Familie erhält Hilfe durch das Programm. Save the Children-Mitarbeiterin Cat Carter hat mit Mustafa gesprochen:</strong><br />
<strong><span id="more-3155"></span></strong></p>
<p>Mustafas Geschichte</p>
<p>„Ich bin in der 9. Klasse und heute hatte ich eine Englisch- und Amharisch-Stunde. Das gefällt mir mehr als Mathe und Naturwissenschaften. Ich mag es, Englisch zu sprechen, und manchmal spreche ich auch mit meinen Freunden hier Englisch. Die Erwachsenen wissen dann nie, was wir sagen! Ich möchte wahrscheinlich Arzt werden und Menschen vor Krankheiten schützen. Die Schule hier wird mir helfen, zu lernen, wie man ein Arzt wird, und dann werde ich in eine der größeren Städte gehen, um zu studieren.</p>
<p>Meine Familie ist im Programm zur Ernährungssicherung und deshalb können wir alle essen. Es ist gut, weil mein kleiner Bruder jetzt keinen Hunger mehr hat. Wir haben auch Rinder, und ich helfe meinem Vater dabei, sie zu hüten. Aber ich will das nicht mein ganzes Leben lang tun. Die Erwachsenen reden manchmal über die Dürre. Sie sagen, dass das Programm einige Menschen davor bewahrt hat, ihre Tiere verkaufen zu müssen, um an Essen zu kommen.“</p>
<p>Die Dürre dieses Jahres am Horn von Afrika hat nach wie vor verheerende Auswirkungen, die Hungerkrise betrifft nach wie vor Millionen von Menschen. Damit Kinder wie Mustafa auf eine bessere Zukunft hoffen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. <a href="https://www.savethechildren.de/jetzt-helfen/nothilfe/spenden-horn-von-afrika/bankeinzug/">Hier können Sie helfen! </a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BBDO Proximity Berlin hat sich für uns ins Zeug gelegt!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 14:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leweke (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habt Ihr schon gesehen? Ob Brand Eins oder Bunte, unsere Anzeigen zieren zurzeit in so einigen Zeitschriften die Seiten.  Die renommierte Berliner Agentur BBDO Proximity hat dieses Jahr nämlich die Werbung für den Save the Children Wunschzettel mal ganz neu aufgezogen &#8211; und falls jetzt einer denkt, das seien alles Computergraphiken&#8230; Weit gefehlt!! Denn in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Yak_echtbild.jpg" rel="lightbox[3103]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3122" title="Yak_echtbild" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Yak_echtbild-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Yak_halb-verpackt.jpg" rel="lightbox[3103]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3123" title="Yak_halb-verpackt" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Yak_halb-verpackt-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Yak_Anzeige.jpg" rel="lightbox[3103]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3121" title="Yak_Anzeige" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Yak_Anzeige-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Habt Ihr schon gesehen? Ob Brand Eins oder Bunte, unsere Anzeigen zieren zurzeit in so einigen Zeitschriften die Seiten.  Die renommierte Berliner Agentur BBDO Proximity hat dieses Jahr nämlich die Werbung für den Save the Children Wunschzettel mal ganz neu aufgezogen &#8211; und falls jetzt einer denkt, das seien alles Computergraphiken&#8230; Weit gefehlt!!</p>
<p><span id="more-3103"></span><br />
Denn in einer vollkommenen Pro Bono Aktion hat das kreative Team von BBDO Proximity Berlin gemeinsam mit dem niederländischen Fotokünstler Van Vincent ein ganzes Wochenende über an diesen einzigartigen Bildern gearbeitet. Und dabei wurden wirklich keine Mühen gescheut: Das Yak war extra aus dem Naturkundemuseum Amsterdam ausgeliehen worden, verpackt wurde es dann von Van Vincent und seinem Team aus Visagisten und freischaffenden Künstlern. Das Shooting selbst fand ebenfalls bei Van Vincent in Amsterdam statt.<br />
Draus geworden ist: eine Weihnachtskampagne, die sich wirklich sehen lassen kann! Auch auf der Homepage unseres Wunschzettels könnt Ihr den eingepackten Yak bewundern &#8211; am besten werft Ihr gleich mal einen Blick drauf und stöbert schon mal ein bisschen nach Weihnachtsgeschenken! Denn bei uns könnt Ihr Kindern in Not mit einem außergewöhnlichen Geschenk helfen &#8211; seht selbst: <a href="http://www.savethechildren.de/wunschzettel">www.savethechildren.de/wunschzettel</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Worte &#8220;Iss auf!&#8221; kennen die Kinder in Somalia nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leweke (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Kollege Steve McDonald aus Melbourne, Australien, ist in Somalia. Steve ist selbst Vater von zwei Kindern. In seinem Blog erzählt er von den vielen Mädchen und Jungen, die vom Hungertod bedroht sind: Delivering aid into Somalia has never been easy, and no more so than now. Yet, here I am, in Somalia, trying to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Blog.jpg" rel="lightbox[3068]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3071" title="Kind mit Plumpynut Spezialnahrung" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Blog-300x225.jpg" alt="Kind mit Plumpynut Spezialnahrung" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Unser Kollege Steve McDonald aus Melbourne, Australien, ist in Somalia. Steve ist selbst Vater von zwei Kindern. In seinem Blog erzählt er von den vielen Mädchen und Jungen, die vom Hungertod bedroht sind:</p>
<p>Delivering aid into Somalia has never been easy, and no more so than now. Yet, here I am, in Somalia, trying to find out what the situation is really like for children living here, and to see how we can better assist. Earlier this week I witnessed Save the Children staff, hard-working Somalis, delivering urgently needed supplies that will help prevent more children and their families suffering from the debilitating effects of malnutrition. This is work that is about saving lives. Hundreds of thousands of lives.</p>
<p><span id="more-3068"></span></p>
<p>My own children are two and five years-old, the same age as many of the children I meet. My children live a comfortable life in suburban Melbourne. These children do not.  Their camp is a barren wasteland, with only a handful of latrines, and dirty water to drink.  I am shown the area we use to distribute supplies to the camp, where mothers and children have to stand for hours in the hot unforgiving sun to receive their meagre rations.<br />
In this area we are trying to feed 24,000 malnourished children, and across the whole of Somalia almost seventy thousand. In other parts of the country we are also distributing basic materials such as tarpaulins to help protect them from the sun and the rain.<br />
Whilst my own children argue with their mother and I about finishing their meals each evening, these children would face hunger and death if it wasn’t for Save the Children’s work. And still it is not enough. The rains have arrived in some parts of the country, but not all, and where I am today the ground is baked hard, and the river beds are dry. Yet when the rains do come, they will bring with them flooding and disease. We are also trying to prepare for what we know is going to be an even harder year.</p>
<p>There are hundreds of thousands of children who face hunger and death across Somalia, and despite what you hear in the news about security and access, agencies such as Save the Children are here working hard to prevent the crisis from worsening.<br />
Make no mistake about, Somalia is the heart of the food crisis in the Horn of Africa, a region where up to 12 million people are at risk of severe hunger and death.  The more we can do to assist the Somalis, the less they will need to flee across borders putting further pressure on neighbouring countries already struggling with drought themselves.<br />
Our goal is to reach over 300,000 people across Somalia with lifesaving food, water, medical care, as well as education and safe spaces for recovering children, but we still do not have enough funding despite the severity of the situation.<br />
Somalia may have many problems, but there is hope, and today I saw it in the eyes of the children we are helping to live through the current crisis. We can give hope and aid to many more children across the country, but we can only do this with your support.</p>
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		<title>Alle wollen Schweighöfer &#8211; wir haben ihn!</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2011/09/alle-wollen-schweighofer-wir-haben-ihn/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leweke (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor dem Brandenburger Tor präsentierte sich Matthias Schweighöfer gestern Abend in unserem roten Save the Children-T-Shirt der Presse und rief dazu auf, für Save the Children zu spenden. Unter dem Stichwort „What a man“ , Spendenkonto: 929, BLZ 100 205 00 können Fans es Matthias nachmachen und uns unterstützen. Für alle, die es noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Schweigh%C3%B6fer1.jpg" rel="lightbox[2955]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2967" title="Matthias Schweighöfer kurz nach dem &quot;Schlüpperlauf&quot;" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Schweigh%C3%B6fer1-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Matthias.jpg" rel="lightbox[2955]"><br />
</a>Vor dem Brandenburger Tor präsentierte sich Matthias Schweighöfer gestern Abend in unserem roten Save the Children-T-Shirt der Presse und rief dazu auf, für Save the Children zu spenden. Unter dem Stichwort „What a man“ , Spendenkonto: 929, BLZ 100 205 00 können Fans es Matthias nachmachen und uns unterstützen.<br />
Für alle, die es noch nicht wussten: Seit einer Woche ist Schweighöfers Komödie „What a man“ in den Kinos. Gleich am ersten Wochenende lockte das Regiedebut des Schauspielers  knapp 400.000 Menschen vor die Leinwand und landete somit direkt auf Platz 1 der deutschen Kinocharts. Grund genug für den 30-jährigen, halb nackt eine Runde vorm Brandenburger Tor zu drehen – kreischende Fans inklusive.<br />
Der „Schlüpper“, den er dabei trug, wird in den nächsten Wochen versteigert – und der Erlös kommt Save the Children zugute.<br />
Wir halten Euch auf dem Laufenden, wann es losgeht!</p>
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		<title>Äthiopien: Leben in einem Flüchtlingslager</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2011/08/athiopien-leben-in-einem-fluchtlingslager/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 12:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Save the Children Mitarbeiter David Klauber schreibt in seinem Blog über die 34-jährige Magala. Sie ist Mutter von drei Kindern und eine von Tausenden von Flüchtlingen aus Somalia. David hat mit ihr gesprochen. Magala Hafow, 34, has lived in Ethiopia for exactly 23 days. She is one of the thousands of Somali refugees who have [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Ethiopia_Magala.jpg" rel="lightbox[2917]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2918" title="Ethiopia_Magala" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Ethiopia_Magala.jpg" alt="" width="300" height="249" /></a><strong><br />
Save the Children Mitarbeiter David Klauber schreibt in seinem Blog über die 34-jährige Magala. Sie ist Mutter von drei Kindern und eine von Tausenden von Flüchtlingen aus Somalia. David hat mit ihr gesprochen.</strong></p>
<p>Magala Hafow, 34, has lived in Ethiopia for exactly 23 days. She is one of the thousands of Somali refugees who have fled their home to seek food and safety in the refugee camps across the Ethiopian border. The journey from Somalia to Ethiopia often entails great peril for asylum seekers who must walk for days on end to reach the border with little food and water.</p>
<p><span id="more-2917"></span>For Magala, this journey was particularly scary. She is the mother of three boys, ages 4, 5, and 10, and is five months pregnant. Whilst giving birth to her 5 year old, she developed a severe eye problem, which has deteriorated to the extent that she cannot see well. She says that she is gradually going blind.</p>
<p>But despite these tremendous obstacles, deciding to make the difficult journey from their home to Ethiopia was very simple. “We came here because I was scared for my children,” she says. “It was the only option we had. Because of the drought there is no food in Somalia; children were dying of hunger. I just want to get food and medicine for my children.”  She describes witnessing the landscape around her small town, Kasa Hadere, transform into desert over the course of the past few months.  Her husband, a farmer, had become very ill and could not work and Magala’s sight had deteriorated to such a state that she could no longer work either.</p>
<p>Though Magala and her family have now made it to Ethiopia, their journey remains unfinished. She and her sons have been living in the temporary intake centers in Dolo Ado where asylum seekers are registered and granted official status as refugees. The refugee camps, 50 km away, have been so overburdened by the massive surge of arriving refugees that they can no longer accommodate any more people.  The construction of a new camp is underway but in the meantime Magala and her family must continue to live in the Transit center where nearly 11,000 other refugees are waiting to be registered and relocated.</p>
<p>Recognizing the dire health status of arriving refugees such as Magala and her boys and the delays they face in reaching the refugee camps, Save the Children has initiated a Blanket Supplementary Feeding Program in the refugee transit and registration centers. The program provides two daily meals for all children 5 years and younger.  Magala explains how important this service is because the only other food offered to refugees at the center is difficult for her boys to eat.  “This is the only option we have now. My children are not able to eat the other food that is provided here because they are not used to it and makes them sick. So I take them here to Save Children’s tent where they can eat and also get milk.  I am so appreciative of the feeding program. They have now started eating again and I am so relieved.”</p>
<p>Magala still worries about her sons as she watches them struggle to adapt to such a new and harsh environment. “The children are afraid. We were not from an urban area. They are not used to being around so many people so they are having a very hard time mixing with the other children. But I am hopeful that they will become more settled when we get to the refugee camps.” Magala says that she is also feeling hope for her unborn child and the chance for new life in Ethiopia.  “I’m expecting I can get medicine for my eyes here and that my children can have food, milk, medicine, and schooling.  This is all I want.”</p>
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		<title>&#8220;Es ist so, als habe man nicht das Recht zu weinen&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 10:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Save the Children Mitarbeiterin Lourdes Collado war in Kenia und hat mit den Menschen im Flüchtlingscamp in Dadaab gesprochen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen beschreibt unsere Mitarbeiterin in diesem Blog. &#8220;I saw them arrive on a wheelbarrow. A young man was pushing it carrying a strikingly beautiful woman on top, like most Somali women I&#8217;ve met [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Kenia_Blog.jpg" rel="lightbox[2881]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2885" title="Kenia_Blog" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Kenia_Blog.jpg" alt="" width="293" height="226" /></a><br />
<strong>Save the Children Mitarbeiterin Lourdes Collado war in Kenia und hat mit den Menschen im Flüchtlingscamp in Dadaab gesprochen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen beschreibt unsere Mitarbeiterin in diesem Blog.</strong></p>
<p>&#8220;I saw them arrive on a wheelbarrow. A young man was pushing it carrying a strikingly beautiful woman on top, like most Somali women I&#8217;ve met here. She was extremely thin and was holding a child in her arms. They queued for food while waiting to be registered in the refugee camp. Meantime the dad was pretending to lift the wheelbarrow to make his child laugh – a small game and a huge smile in the midst of such tragedy. I could not help asking about their story. They had spent fifteen days walking past carcasses of dead animals, fifteen days pushing a wheelbarrow to bring his wife, who has no mobility in her legs, and their two-year-old baby to Dadaab.</p>
<p><span id="more-2881"></span>Hubi arrived with her six children. She lost two others in only one month in the village used to live in, so decided to flee from the drought and hunger. Her husband is an old man and was not able to complete the journey. He was forced to stay in one of the villages they passed along the way and hopes he will join them soon. Fortunately she&#8217;s not alone – in the Dadaab outskirts she found some relatives who will help her build a hut where she can sleep with her children until she can get registered in one of the three refugee camps. This process used to take two weeks but now takes four due to the increase in the number of refugees arriving here every day.</p>
<p>In this corner of the Horn of Africa, each of the 16,000 refugees waiting on the outskirts to be registered have a sad story to tell. Nathifa for example is 26 years old and arrived with her husband and her four children after the younger one died along the way. Faduma lost her husband in Somalia and had to travel by herself and her seven children. Two of them never made it to Dadaab. As if this was not enough, they have lost everything: their crops and livestock, their land, their roots. They had to travel during endless days and nights with almost no food or water, and most of them have experienced the tragedy of losing a child on the way, some even after just arriving in Dadaab thinking that the worse was over.</p>
<p>When you sit next to them on the ochre-coloured earth listening to their stories, you cannot cry. Somehow it is as if you have no right to do so because they do not cry. In their eyes you can see a deep sadness but also a great determination. They have to be strong for the sake of their other children who cling to them looking for a refuge, the same they have come to Dadaab to try to find.&#8221;</p>
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		<title>Eine Woche in Somalia</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 11:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Mitarbeiterin Rachel Palmer reiste nach Somalia, um sich ein Bild von der Situation am Horn von Afrika zu machen. Rachel arbeitet bereits seit sechs Jahren für Save the Children, sie ist sehr erfahren und war schon in Niger, im Sudan und in Liberia. Aber sie selbst sagt, das was momentan in Ostafrika passiert habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Rachel-Palmer3.jpg" rel="lightbox[2858]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2865" title="Rachel-Palmer" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Rachel-Palmer3.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a><br />
Unsere Mitarbeiterin Rachel Palmer reiste nach Somalia, um sich ein Bild von der Situation am Horn von Afrika zu machen. Rachel arbeitet bereits seit sechs Jahren für Save the Children, sie ist sehr erfahren und war schon in Niger, im Sudan und in Liberia. Aber sie selbst sagt, das was momentan in Ostafrika passiert habe sie noch nie gesehen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen beschreibt Rachel in diesem Blog.</strong></p>
<p>&#8220;Als ich im Flugzeug nach Somalia saß und über die Region Puntland flog, war alles was ich sehen konnte trockene, staubige Schwaden, die sich unter mir ausbreiteten. Ich musste nur nach unten schauen und konnte die Auswirkungen der Dürre auf das Land deutlich sehen. Aber ich war noch viel erschrockener, als ich mit eigenen Augen sah, welche Auswirkungen eine solche Dürre auf Menschen, insbesondere Kinder hat.</p>
<p><span id="more-2858"></span>Ich landete in Bosaso, einer Hafenstadt an der Nordküste von Puntland. Es war eine ziemlich spektakuläre Landung, mit einer Start- und Landebahn auf einem kleinen Streifen Strand, zwischen azurblauem Meer und sandigen Bergen. Dies wird sich als ein großer Kontrast zu dem erweisen, was ich als nächstes erleben werde.</p>
<p>Es gibt 31 Flüchtlingscamps für vertriebene Menschen in Bosaso. Diese Camps sind innerhalb der letzen 15 Jahre entstanden, als Zufluchtsort für Menschen auf der Flucht vor Dürren und Konflikten. Ich kam im Camp New Shabelle an und so weit das Auge reichte, konnte ich kleine Hütten aus Pappkartons sehen, die die Menschen vor der glühenden Hitze schützen sollen. Man sagte mir, dass täglich etwa 20 neue Familien ankommen würden, meist mit nicht mehr als ihren Kleidern an ihren schwachen Körpern. Viele Familien nehmen Neuankömmlinge bei sich auf. So ist es nicht selten, dass drei Familien in einer kleinen, engen Hütte unterkommen und sie sich das wenige Essen das sie haben auch noch teilen. Inmitten dieses trostlosen Elends, war es geradezu herzerwärmend zu sehen, dass sich die Menschen gegenseitig helfen, trotz ihrer eigenen verzweifelten Lage.</p>
<p><strong>Die Geschichte von Norta und ihrer Tochter Maymum</strong><br />
Ich traf Norta Omar, eine 26-jährige junge Frau, die am Tag zuvor im Camp ankam. Wir sitzen zusammen mit ihren drei Kindern vor ihrer Hütte, ihr jüngstes Kind Maymum liegt erschöpft in ihren Armen: „Wir rannten weg vor der Dürre. Alle Tiere sind gestorben. Ich hatte 100 Ziegen und 50 Rinder. Keines hat überlebt. Sie sind verhungert.“ Ich beschloss mit meinen Kindern nach Bosaso zu kommen und hoffte auf ein besseres Leben. Wir konnten auf einem Transportwagen mitfahren. Es war eine lange Reise und wir waren sehr hungrig. Hier hat uns eine andere Familie aufgenommen. Wir haben ein Dach über dem Kopf. Wir sind abhängig von der Hilfe dieser guten Menschen. “</p>
<p>Norta&#8217;s 20 Monate alte Tochter Maymum kam stark unterernährt im Ernährungszentrum an und wurde sofort in eine Spezialklinik gebracht. Maymum wog nur 6,4 kg. Man musste ihr sofort eine Magensonde legen, um ihr Gewicht zu stabilisieren. Nach vier Tagen wog das kleine Mädchen 7,2 kg und ihre Mutter konnte wieder ein wenig lächeln. Es ist unglaublich, den Fortschritt zu sehen, den unterernährte Kinder machen können, sobald sie in den richtigen Händen sind und die richtige Behandlung bekommen.</p>
<p>Die letzten Worte von Norta verfolgen mich bis heute. Sie sagte: “Wenn die Dürre weiter anhält, werden viele Menschen sterben, wenn sie keine Hilfe bekommen. Ich richte mich damit an die Welt da draußen, sie müssen verstehen, dass diese Dürre sehr ernst ist und sehr viele Menschen und Kinder betroffen sind. Die Menschen, die die Kraft hatten sind geflohen, aber die Schwachen brauchen Hilfe.&#8221;</p>
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		<title>„Wir alle wussten, was passieren kann!“</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 13:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leweke (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Justin Forsyth, CEO Save the Children UK, zur Situation am Horn von Afrika: „Zwei unvorstellbare Tragödien entfalten sich derzeit am Horn von Afrika. Die eine – offensichtliche &#8211; ist das Schicksal von Millionen Kindern und ihren Familien. Auf der Suche nach Nahrung sind sie Wochen durch glühende Hitze unterwegs, kommen krank und ausgezehrt in überfüllten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/RS32075__mg_8749.jpg" rel="lightbox[2840]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2841" title="RS32075__mg_8749" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/RS32075__mg_8749-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a></p>
<p><strong>Justin Forsyth, CEO Save the Children UK, zur Situation am Horn von Afrika:</strong></p>
<p>„Zwei unvorstellbare Tragödien entfalten sich derzeit am Horn von Afrika. Die eine – offensichtliche &#8211; ist das Schicksal von Millionen Kindern und ihren Familien. Auf der Suche nach Nahrung sind sie Wochen durch glühende Hitze unterwegs, kommen krank und ausgezehrt in überfüllten Flüchtlingslagern an. Ihr Überleben und ihre Zukunft sind ungewiss.</p>
<p><span id="more-2840"></span>Die nächste, weitreichende Tragödie ist das Scheitern des humanitären Systems, diese Familien besser zu schützen. Seit Monaten warnen Hilfsorganisationen vor den massiven Auswirkungen, die der ausbleibende Regen vor allem für Bauern und Nomaden haben wird. Diese Warnrufe wurden weitgehend ignoriert. Selbst Satellitenbilder, die die Dringlichkeit der Appelle verschärften, fanden keine Beachtung.</p>
<p>Die unbequeme Wahrheit ist, dass wir versagt haben! Das Schicksal tausender Kinder ist besiegelt – sie werden ein Leben lang mit den medizinischen Folgen der Mangelernährung leben müssen, wenn sie überhaupt überleben. Das humanitäre System aus staatlichen und nichtsstaatlichen Akteuren hätte diese Katastrophe verhindern können. Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig, als die „Scherben“ aufzukehren.</p>
<p>Viele Hilfsorganisationen arbeiten seit Jahren mit gefährdeten Gemeinden zusammen an besseren Frühwarnsystemen. Doch die finanziellen Mittel für Vorsorgeprojekte sind begrenzt. Noch immer hat die Weltgemeinschaft nicht verstanden, dass reagiert werden muss, bevor sich eine Katastrophe derart zuspitzen kann. Auch die Medien ignorieren kritische Entwicklungen weitgehend. Erst die Aussicht auf Bilder von abgemagerten Kindern und sterbendem Vieh lockte Kamerateams zur Berichterstattung in den Krisenherd.</p>
<p>Doch die weitgehende Ignoranz ist nicht nur moralisch verwerflich, sie ist zudem auch ineffizient. Rechnungen der UN belegen, dass 1 Euro investiert in Katastrophenvorsorge dem Gegengewicht von 7 Euro in der Nothilfe standhält. Auch die Regierungen der betroffenen Länder müssen Vorsorgemaßnahmen höher auf die politische Agenda setzen. Es braucht resistentere Aktionspläne, bei deren Erstellung erfahrenen Hilfsorganisationen und Geberländer Expertise einbringen können.</p>
<p>Das Horn von Afrika wird auch in den kommenden Jahren immer häufiger von ausbleibenden Regenfällen und Dürren betroffen sein. Es wäre verwerflich, diese Region einfach als „Problemfall“ abzuhaken und zukünftig durch moderate Hilfsmittel sporadisch bei Engpässen einzuspringen. Vielmehr müssen wir uns dieser Herausforderung zusammen mit den besonders betroffenen Gemeinden stellen. Die Technik und das Wissen sind vorhanden – man muss nur endlich bessere und nachhaltige Wege finden, diese Vorsorge direkt in den Gemeinden sicherzustellen. Frühwarnung muss zu früher Reaktion führen – das ist der Paradigmenwechsel, den wir in Zeiten von Klimawandel und komplexen Katastrophenfällen brauchen werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir müssen den Kindern und ihren Familien jetzt zur Seite stehen und ihnen durch diese Krise helfen. Wir müssen ihr Überleben und ihren Schutz sicherstellen – nicht weil es unser guter Wille, sondern weil es unsere Pflicht ist!“</p>
<p>Save the Children ist in Somalia, Kenia und Äthiopien mit Hilfsteams vor Ort. Helfen Sie uns dabei, die begonnen Hilfsmaßnahmen für Kinder weiter auszubauen – spenden sie jetzt!</p>
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		<title>Dänische Save the Children CEO besucht Dadaab</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 14:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leweke (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende besuchte Mimi Jakobsen, CEO von Save the Children in Dänemark, das überfüllte Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia. Wir haben ihre täglichen Blogeinträge hier zusammen gefasst: „Wieder ein Mal Hunger in Afrika. Nein! Es handelt sich um die schlimmste Hungersnot seit 60 Jahren. Früher gab es in diesem Teil Afrikas einmal alle 10 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Mimi_SavetheChildrenshirt.jpg" rel="lightbox[2828]"><img class="size-full wp-image-2829 " title="Mimi_SavetheChildrenshirt" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Mimi_SavetheChildrenshirt.jpg" alt="  Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark</p></div>
<p style="text-align: left;">Am letzten Wochenende besuchte Mimi Jakobsen, CEO von Save the Children in Dänemark, das überfüllte Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia. Wir haben ihre täglichen Blogeinträge hier zusammen gefasst:</p>
<p>„Wieder ein Mal Hunger in Afrika. Nein! Es handelt sich um die schlimmste Hungersnot seit 60 Jahren. Früher gab es in diesem Teil Afrikas einmal alle 10 Jahre eine Dürre, mittlerweile waren es vier schwere Dürren in gerade einmal fünf Jahren und nun diese Katastrophe.<br />
Ich weiß, dass gerade Urlaubszeit ist. Wir möchten Geschichten hören, bei denen wir entspannen können. Aber die Kinder am Horn von Afrika können nicht auf das Ende unserer Urlaubszeit warten. Wir müssen jetzt verhindern, dass noch mehr Kinder sterben. Niemand kann alle retten, aber JEDER kann etwas tun.“, schreibt Mimi Jakobsen aus Dadaab.</p>
<p><span id="more-2828"></span>Einen Tag verbrachte Mimi Jakobsen auf Ihrer Reise im etablierten Teil des Dadaab Lagers, das seit einigen Jahren schon sehr professionell betrieben wird. Für die Aufnahme von 90.000 Menschen wurde es geplant, jetzt leben hier beinah eine halbe Million Kinder und Erwachsene. Save the Children hat dort Schutzzonen für Kinder &#8211; die Child Friendly Spaces &#8211; aufgebaut.<br />
„Durst, Dürre, Sandstürme, Staub, Schmutz, Hunger und Krankheiten. Es gibt im weltweit größten Flüchtlingslager in Dadaab nicht viel zu Lachen. Ich sah dort niemanden, der lächelte, bis ich einen der Child Friendly Spaces besucht habe. Hier finden Kinder Schutz und Zuflucht. An diesem Ort können sie spielen, singen und mit anderen Spaß haben – eben einfach Kind sein. Es ist ein Weg, sich über ihre schrecklichen Erlebnisse auszutauschen und sie langsam zu verarbeiten. Es gibt Farben, Zeichenblöcke, Bücher und Spielzeug – aber in erster Linie geht es darum, die Kinder durch spielen, tanzen und singen wieder zum Lachen zu bringen. Denn egal wo auf der Welt – ob Dänemark, Deutschland, Afrika – Kinder sind Kinder.“</p>
<p>Zur Zeit kommen täglich 800 neue Flüchtlingskinder. Noch vor einem Jahr waren es nur 30-40 am Tag. Der Andrang auf das Lager ist riesig. Um den Schutz von Kindern auch weiterhin aufrecht erhalten zu können, benötigt Save the Children dringend Spendengeld.</p>
<p>Flüchtlingslager sind keine sichere Umgebung, am gefährlichsten ist es für alleinstehende Familien. Kinder sind in dieser Situation besonders gefährdet, gehandelt, vergewaltigt und ausgebeutet zu werden. Prostitution und Zwangsarbeit sind keine Einzelfälle. Für die Mütter ist es oft unmöglich, ihre Kinder zu schützen.<br />
Aber selbst wenn die Not am größten ist, hat die Hilfsbereitschaft untereinander in Dabaab einen großen Eindruck auf Mimi Jakobsen gemacht. So bieten andere Flüchtlingsfamilien, die selbst nichts haben, den Ankömmlingen Unterschlupf und teilen den engen Raum und die dürftigen Lebensmittel mit ihnen. „Wenn schon die, die wirklich gar nichts haben, teilen können, können wir es dann nicht auch?“, fragt sie.</p>
<p>Eine der wichtigsten Maßnahmen von Save the Children vor Ort ist es, für unterernährte Kleinkinder Spezialnahrung zu verteilen. Wir konzentrieren uns auf Kinder zwischen 6 und 12 Monaten, denn oftmals haben die Mütter keine Milch mehr und können ihre Babies nicht selbst versorgen. Bisher können wir so 6000 Kinder versorgen, das ist aber nur ein verschwindend geringer Anteil der dort lebenden Jungen und Mädchen. Im September werden wir die Verteilung wohl vollständig einstellen müssen – außer wir bekommen die dringend benötigte Unterstützung.</p>
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		<title>Zuhause im größten Flüchtlingslager der Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maya (Kommunikation)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie fachsimpeln über Fußball und erzählen von der Schule – zwei Jungs, die in Berlin, Barcelona oder Bukarest zu hause sein könnten. Aber Abdifatah and Hanad haben kein Zuhause mehr. Sie leben in Dadaab, Kenia, dem größten Flüchtlingslager der Welt. Unser Kollege Nick Martlew hat die beiden getroffen und berichtet vom Leben im Lager und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Horn-of-Africa-300x199.jpg" alt="Horn-of-Africa" title="Horn-of-Africa" width="300" height="199" class="aligncenter size-medium wp-image-2819" /></p>
<p><strong>Sie fachsimpeln über Fußball und erzählen von der Schule – zwei Jungs, die in Berlin, Barcelona oder Bukarest zu hause sein könnten. Aber Abdifatah and Hanad haben kein Zuhause mehr. Sie leben in Dadaab, Kenia, dem größten Flüchtlingslager der Welt. Unser Kollege Nick Martlew hat die beiden getroffen und berichtet vom Leben im Lager und der Arbeit von Save the Children dort. </strong></p>
<p>“No, Liverpool are no good. Manchester 3, Liverpool 1. Do you know Hernandez?” And so we go on, pointing at the board of flags of the world and naming footballers from each country.<br />
We’re stood in one of Save the Children’s Child Friendly Spaces in Dagahaley camp, one of three refugee camps around Dadaab, Kenya set up in the early 1990s to house Somali refugees that now comprises the largest concentration of refugees in the world.</p>
<p><span id="more-2817"></span></p>
<p>This was a Saturday children’s club, a happy and safe distraction for children far from their homes. Rapidly exhausting my own knowledge of footballers, we get to where these two brothers, Abdifatah and Hanad, came from. They were both born in Somalia, they say, their fingers jutting at the blue flag with the white star that looks too neat, too complete to represent the war-stricken country whose border is just 90 km away.</p>
<p>Abdifatah and Hanad made the long journey years ago – they don’t know how many – and they now say their homes are here. “We want to stay here. Here there is education,” says Hanad, the older, 8 year old brother. So here they live, along with another 155,000 children in these three camps and the growing sprawl of overflow sites beyond them.</p>
<p>Life-threatening journey<br />
The journey here is not something any child should have to face. From my short time here, I’ve heard of children dying on the long journey for want of food or water. Families harassed and separated at barricades manned by armed groups. A young child was mauled to death by a hyena as her siblings looked on.</p>
<p>I simply can’t imagine the emotional legacy such a horrific experience would leave.</p>
<p>Once these children have made the arduous journey to the Kenyan border, as asylum seekers they have a right — innate as well as earned — to protection and assistance. But these rights are not being respected. First they have to travel the inhospitable 90 km from the border. And when they arrive the camps are still dangerous places: for instance, children are at risk of exploitation as they wait to be registered to receive food and essential services.</p>
<p>Child Friendly Spaces, like the one where I met Abdifatah and Harun, are part of Save the Children’s efforts to make the lives of refugee children that little bit more normal. They are places where the children can play, develop, and learn to preserve their childhood.</p>
<p>Ten-fold increase in number of people arriving compared to last year<br />
But our efforts have to be redoubled. Drought and ongoing conflict are forcing more and more people to flee to Dadaab. Last year, 130 people were arriving each day. At the beginning of June it was 250 a day.</p>
<p>Now it’s 1,300 people — two thirds of them children — arriving at Dadaab each day, a ten-fold increase from last year. The new influx is overwhelming the existing structures and increasing the risks to children.</p>
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