Tag: Erdbeben

Ein kleines Wunder

Bhagawati mit ihrer jüngsten Tochter  Arati vor den Trümmern ihres Heimatdorfs.

Bhagawati lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Malamchi in der Provinz Sindhupalchok, Nepal. In dieser Region wurden nahezu alle Häuser zerstört, auch das von Bhagawati. Als es einstürzte, befand sich ihre Tochter im obersten Stockwerk.

„Ich war gerade mit drei meiner Kinder draußen, als das Erdbeben begann“, berichtet Bhagawat. „Meine jüngste Tochter Arati schlief in einem der oberen Räume – innerhalb von Minuten war unser Haus ein Trümmerhaufen.”


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In Nepal sind Helfer selbst Opfer – und setzen trotzdem ihre Arbeit fort

Helfer bergen ein Opfer aus den Trümmern in Nepal

Devendra Tak arbeitet für Save the Children in Indien und ist sofort nach dem Erdbeben in das betroffene Gebiet ca. 80 km von Kathmandu und Pokhara gereist. Doch allein die Reise dorthin entpuppte sich als echte Herausforderung.

Bis jetzt hat das Erdbeben in Nepal mehr als 3000 Menschenleben gekostet. Es ist das schlimmste Erdbeben der vergangenen 80 Jahre, das in seiner Heftigkeit mit einer Stärke von 7,9 sogar die an Eruptionen gewöhnten Nepalesen überrascht hat. Sehr viele Häuser sind eingestürzt und die Menschen trauen den verbliebenen Gebäuden kaum zu, den immer noch schweren Nachbeben von über 7,0 Stärke Stand zu halten.
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Japan: Ein Jahr nach der Erdbebenkatastrophe

Am 11. März 2012 jährt sich die verheerende Erdbebenkatastrophe von Japan zum ersten Mal. Damals erschütterte eines der stärksten Beben der japanischen Geschichte das Land, worauf ein Tsunami mit meterhohen Wellen weite Küstengebiete überschwemmte. Tausende Menschen wurden in den Tod gerissen, etliche Kinder verloren einen oder sogar beide Elternteile, Kindergärten und Schulen wurden zerstört oder beschädigt und nicht zuletzt wurde das Kernkraftwerk in Fukushima so stark beschädigt, dass radioaktive Strahlung austrat.
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Japan: Ein Monat danach

Ami and her mother
Als uns vor genau einem Monat am 11. März 2011 die ersten Nachrichten über das schwere Erdbeben in Japan erreichten, war schnell klar, dass diese Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort furchtbare Folgen haben wird. Die dann folgenden Meldungen über einen drohenden Tsunami und die Zerstörung der Reaktoren in Fukushima übertrafen jedoch unsere Befürchtungen.


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“Ich war den Tränen nahe”

Yuriko_Seina_Ishinomaki_Japan_klein

Ian Woolverton, Leiter des Save the Children Katastrophenteams in Japan hat mit vielen Jungen und Mädchen gesprochen. Heute schildert er uns das Gespräch mit dem 9-jährigen Seina, der seine Schwester verloren hat.

Today at an evacuation centre on the outskirts of Ishinomaki, I met Seina, 9, and his mother Yuriko. Their story had me wiping tears from my eyes, and my translator, who lives in these parts, emotionally drained.


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