Tag Archive: Erdbeben

Staatliche Hilfe für Haiti zu langsam

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Fast fünf Monate nach dem Erdbeben in Haiti bietet vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince noch immer ein erschreckendes Bild. Unzählige der betroffenen Familien leben noch immer in provisorischen Zeltunterkünften, viele Straßen der Hauptstadt sind weiter nicht befahrbar, Strom und Wasser nur unzureichend verfügbar.

Der haitianische Präsident Préval äußerte am Mittwoch im Rahmen der Geberkonferenz in der Dominikanischen Republik erhebliche Bedenken an der Verlässlichkeit der Versprechen der Staatengemeinschaft. Euphorisch sagte die internationale Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Inselstaates auf der großen Geberkonferenz in New York über acht Milliarden Euro zu. Doch an das Versprechen hielt sich laut ersten Berichten bis dato außer Brasilien niemand.


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Hoffnung in Haiti: Baby aus Trümmern gerettet

Winnie 01Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti wurde die erst 2-jährige Winnie von einem australischen Film Team aus den Tümmern eines eingestürzten Hauses gerettet. Das Save the Children Gesundheitspersonal kümmerte sich umgehend um die kleine Winnie. Sie war völlig ausgetrocknet, aber wie durch ein Wunder praktisch unverletzt.

Heute ist Winnie wieder wohlauf. Sie hat an Gewicht zugenommen und lebt mit ihrer Cousine Gertrude und ihrem Onkel Frantz in Port-au-Prince – die Einzigen die in ihrer Familie überlebt haben. Ihre Eltern kamen bei dem Erdbeben ums Leben. Winnies Onkel sagte unseren medizinischen Mitarbeitern vor Ort, dass sie von Tag zu Tag weniger ängstlich ist und zu Sprechen beginnt. Winnie feiert am 26. Juni ihren dritten Geburtstag.

Helfen Sie jetzt und spenden Sie für die Kinder und ihre Familien im Katastrophengebiet!

Zum ZDF-Bericht über die Rettung von Winnie

Hilfe für Erdbebenopfer in China

Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Westen Chinas, ist das Save the Children-Team mit zwei Trucks, beladen mit Hilfsgütern, im Krisengebiet in der Stadt Jiegu angekommen. Dort sind die Auswirkungen des Bebens am schlimmsten. Zerstörte Straßen und äußerst schlechte Wetterbedingungen verzögerten die Ankunft der Trucks immer wieder.
Vor Ort haben wir mit der Einrichtung von Schutz- und Spielzelten begonnen, in denen insgesamt 2500 heimatlos gewordene Kinder sich von den Folgen des Erdbebens erholen können. Solche Schutzzelte werden von Save the Children auf der ganzen Welt nach Naturkatastrophen eingesetzt.

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Erdbeben in China – Tausende Kinder betroffen

Foto: REUTERS/Stringer/Courtesy of www.alertnet.org

Foto: REUTERS/Stringer/Courtesy of www.alertnet.org

Zuerst Haiti, dann Chile, jetzt China. Die Serie schwerer Erdbeben scheint nicht abzureißen. Die im Westen Chinas gelegene Provinz Qinghai wurde vorgestern von einem Beben der Stärke 7,1 heimgesucht. Die Zahl der Toten liegt bereits bei mehr als 600, die Zahl der Verletzten bei mehr als 10.000. Laut Wyndham James, dem Direktor von Save the Children in China, sind es besonders die Kinder, die jetzt dringend Schutz benötigen. Die meisten von ihnen haben einen schweren Schock erlitten – viele wurden durch das Beben von ihren Familien getrennt. Bei dem Einsturz mehrerer Schulen kamen mindestens 66 Schüler und 10 Lehrer ums Leben. 70% der Schulen im Erdbebengebiet sind zerstört worden.

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3 Monate nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren


Trotz der Milliarden Hilfsgelder, die die internationale Gemeinschaft Haiti zugesagt hat, ist die Katastrophe noch längst nicht bewältigt. Besonders Kinder sind weiter gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hilfe für Haitis Kinder“.
Diejenigen die das Beben überlebten haben Familienmitglieder, Freunde verloren. Sie haben kein Zuhause mehr. Viele können nach wie vor nicht zur Schule gehen. Inmitten von Trümmern und Chaos sind sie besonders anfällig für Krankheiten, Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung. Zum Beispiel die elfjährige Louna: „Alles, was wir hatten, liegt verschüttet unter den Trümmern unseres Hauses. Ihre Schwester Geralda starb bei dem Beben. Louna lebt seitdem mit ihren Eltern in einem der überfüllten Notlager.

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