Tag: Erdbeben

Erdbeben in China – Tausende Kinder betroffen

Foto: REUTERS/Stringer/Courtesy of www.alertnet.org

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Zuerst Haiti, dann Chile, jetzt China. Die Serie schwerer Erdbeben scheint nicht abzureißen. Die im Westen Chinas gelegene Provinz Qinghai wurde vorgestern von einem Beben der Stärke 7,1 heimgesucht. Die Zahl der Toten liegt bereits bei mehr als 600, die Zahl der Verletzten bei mehr als 10.000. Laut Wyndham James, dem Direktor von Save the Children in China, sind es besonders die Kinder, die jetzt dringend Schutz benötigen. Die meisten von ihnen haben einen schweren Schock erlitten – viele wurden durch das Beben von ihren Familien getrennt. Bei dem Einsturz mehrerer Schulen kamen mindestens 66 Schüler und 10 Lehrer ums Leben. 70% der Schulen im Erdbebengebiet sind zerstört worden.

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Haitianischer Präsident besucht Save the Children

Haitianischer Präsident besucht Save the Children

Haitianischer Präsident besucht Save the Children

Der haitianische Präsident Preval (Bildmitte) hat das Notlager in Petionville besichtigt. Der Petionville Club, ein ehemaliger Golfplatz, ist inzwischen eines der größten Notlager in Port-au-Prince. Dort leben derzeit 43.000 Menschen, darunter viele Tausend Kinder.
Präsident Preval besuchte die mobile Klinik von Save the Children im Notlager und traf dort auch den Leiter unseres Gesundheitsteams, Dr. Franz Codio (links im Bild). Präsident Preval erfuhr, dass Save the Children unmittelbar nach dem Erdbeben am 12. Januar begonnen hatte, Menschen hier im Petionville Club medizinisch zu versorgen. Seitdem sind unsere Mitarbeiter Tag und Nacht im Einsatz, um Verletzte und Kranke zu behandeln. Der Präsident bedankte sich herzlich bei unserem Team und bat uns, unsere Arbeit dort fortzusetzen.

3 Monate nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren

Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren


Trotz der Milliarden Hilfsgelder, die die internationale Gemeinschaft Haiti zugesagt hat, ist die Katastrophe noch längst nicht bewältigt. Besonders Kinder sind weiter gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hilfe für Haitis Kinder“.
Diejenigen die das Beben überlebten haben Familienmitglieder, Freunde verloren. Sie haben kein Zuhause mehr. Viele können nach wie vor nicht zur Schule gehen. Inmitten von Trümmern und Chaos sind sie besonders anfällig für Krankheiten, Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung. Zum Beispiel die elfjährige Louna: „Alles, was wir hatten, liegt verschüttet unter den Trümmern unseres Hauses. Ihre Schwester Geralda starb bei dem Beben. Louna lebt seitdem mit ihren Eltern in einem der überfüllten Notlager.

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Haiti Geberkonferenz am 31. März 2010

geberkonferenz
Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos – die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:

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Musik rettet Leben

Haiti Regenzeit

Mit Beginn der Regenzeit Ende März steht Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Januar vor der nächsten klimatischen Herausforderung. Im Zuge der letzten Nachbeben haben sich die Notlager und Unterkünfte weit über die Grenzen von Port-au-Prince ausgedehnt und leben Tausende auf engstem Raum zusammen – Verbunden mit dauerhafter Feuchtigkeit, wie sie die nächsten zwei Monate herrschen wird, fruchtbarer Boden für Malaria oder Durchfallerkrankungen. Besonders bedroht sind Säuglinge und Kleinkinder, die viel zu oft an diesen eigentlich einfach zu vermeidenden und behandelnden Krankheiten sterben.

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