Tag: Flucht

„Ihr ermutigt zur Flucht“ und 4 weitere Gerüchte über unser Rettungsschiff

© Jonathan Hyams/Save the ChildrenÜber die Autorin: Gemma Parkin leitet das Medienteams von Save the Children UK. 2016 war sie Teil der Besatzung unseres Rettungsschiffs „Vos Hestia“ und erlebte die Rettungseinsätze hautnah mit.

Die europäische Flüchtlingskrise ist eine der größten moralische Prüfungen für unsere Generation. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für kompletten politischen Stillstand.

Unser Rettungsschiff „Vos Hestia“ sucht das Mittelmeer nach in Seenot geratenen Flüchtlingsbooten ab – mit dem Ziel Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Dabei werden wir jeden Tag mit denselben fünf Vorwürfen konfrontiert. Wir möchten nun die Möglichkeit nutzen und auf einige dieser Vorwürfe antworten.  Denn auch wenn wir nicht die Formel für den Weltfrieden kennen, wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem, was wir tun, Leben retten.


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Eisige Temperaturen in Serbien: Lebensgefahr für Kinderflüchtlinge

Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Drei Kinderflüchtlinge im Alter von 9 und 10 Jahren suchen in einer leer stehenden Lagerhalle Schutz vor der eisigen Kälte. Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Eisige Temperaturen bringen das Leben von 2.000 Flüchtlingen, darunter 300 Kinder, in Gefahr: Sie leiden an Unterkühlung, Frostbeulen und es sind erste Kältetote zu beklagen.

Gestrandet in der serbischen Hauptstadt Belgrad schlafen die Kinder bei eisigen Temperaturen von bis zu -14° in provisorischen Unterkünften, während sie darauf warten,  nach Ungarn einreisen zu dürfen.


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Ayman – den der Krieg verstummen ließ – spricht wieder

Ayman mit seinem liebsten Spielzeug – seinem Ball

 

Der 5-jährige Ayman* kennt nichts anderes als den Krieg in Syrien. Einen Krieg, der den Jungen mit den rabenschwarzen Haaren zum Verstummen brachte. In einem Kindergarten von Save the Children im Flüchtlingscamp Za’atari begann er wieder zu sprechen.


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Flüchtlingsschicksale: Das Sterben muss aufhören!

Ein junger Mann betet, nachdem er die rettende Küste Griechenlands erreicht hat.

Philipp Hedemann ist freier Journalist. Er schreibt unter anderem für die Welt, die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag und den Wiener Standard. Er recherchierte im November auf den griechischen Inseln, an der serbisch-mazedonischen Grenze und in Belgrad zur Flüchtlingskrise.

„Ich habe ihrer Mutter doch versprochen, dass ich gut auf sie aufpassen werde. Und jetzt, und jetzt…“ Alim* kann den Satz nicht zu Ende sprechen. Als er auf sein Telefon guckt, bricht der 33-Jährige in Tränen aus. Auch mir kommen die Tränen.

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Diese Kinder haben alles verloren – und trotzdem glauben Sie immer noch an die Zukunft und an Menschlichkeit

Die Brüder Achmed* (12) und Omar* (11) sind mit ihrer Familie aus Homs, Syrien, nach Deutschland geflohen. © Chris de Bode/ Save the ChildrenÜber die Autorin: Sabine Copinga arbeitet als Kommunikationsberaterin in den Niederlanden. Ende September besuchte sie Flüchtlingsunterkünfte in Berlin.

In den letzten Wochen habe ich die Berichterstattung mit purem Entsetzen verfolgt: Bilder von verzweifelten Familien in überfüllten Booten, ein Exodus von Menschen, die versuchen, sich nach Europa zu retten, Kinderleichen, die an Strände gespült werden, an denen andere Kinder in diesem Sommer Sandburgen gebaut haben. Die Tragödie war überwältigend und die Zahlen überstiegen jede Vorstellung.

Ich weiß nicht, was mich mehr schockierte: die Bilder der Verzweiflung oder die europäischen Entscheider, die jedwede internationale Konvention oder öffentliche Meinung vergessen zu haben schienen.


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