Tag: Flucht

Weltflüchtlingstag: das Leben nach Somalia

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Zum Weltflüchtlingstag
blicken wir auf Somalia. Dort fliehen gerade tausende Menschen vor den andauernden Konflikten und der Dürre nach Kenia. Vollkommen erschöpft und ausgehungert kommen die Familien in den Flüchtlingslagern an. Die Camps sind hoffnungslos überfüllt. Catherine Carter, Save the Children Emergency Communications Manager, berichtet über die Situation der Kinder in dem Flüchtlingslager in Dadaab.

“A combination of ongoing conflict, coupled with the devastating effect of the drought, has meant that thousands of people are fleeing Somalia for Dadaab. By the time they’ve reached the refugee camps they are exhausted, weak and hungry. Most will have made the arduous journey on foot, through boiling hot sand and harsh shrub. Bleeding and sand-covered, they’ve discarded most of their belongings on the way – too heavy to carry in the hot sun. The trek is a desperate measure. Over 350,000 people now live here (making it the fourth largest ‘city’ in Kenya) – crammed into camps built for only 90,000.

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Krise im Sudan: 40.000 Kinder auf der Flucht

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Save the Children Mitarbeiterin Kristina Granqvist in Abyei.

Nur wenige Wochen vor der Unabhängigkeit des Südsudan eskaliert der Konflikt um die Grenzregion Abyei. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Save the Children schätzt, dass darunter etwa 40.000 Kinder sind.

Unsere Mitarbeiterin Kristina Granqvist war vor wenigen Wochen in Abyei und berichtet:

“I was in Abyei a few weeks ago and was taken aback at the constant threat of violence that seemed to linger in the air, even then. I spoke to Awen, a 70 year old grandmother who told me “we’re worried and afraid. The children can’t play outside like they are used to. Sometimes we move between different relatives’ villages, but then it becomes difficult to grow things. The children then don’t get enough to eat. We must also be prepared to flee”. Almost certainly Awen and her family have now been forced to flee.

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Massenflucht aus Côte d’Ivoire

Kinder leiden unter der Krise in Côte d'Ivoire

Kinder leiden unter der Krise in Côte d'Ivoire

Seit Ende November spitzt sich die Lage in dem westafrikanischen Land Cote d’Ivore (oder Elfenbeinküste) zu. Noch immer weigert sich Expräsident Laurent Gbagbo den Wahlsieg seines Herausforderers Alassane Ouattara anzuerkennen. Die Vermittlungsversuche der Vereinten Nationen und afrikanischer Nachbarländer blieben bisher erfolglos, die gewaltsamen Ausschreitungen zwischen den jeweiligen Parteianhängern nehmen weiter zu.

Schon jetzt sind mehr als 20.000 Bewohner der Elfenbeinküste in die Nachbarländer, vor allem nach Liberia, geflohen. Über die Hälfte davon sind Kinder. Auch dort fehlt es an Trinkwasser, Unterkünften und Nahrungsmitteln für die Ankommenden. Der Nahrungsmittelengpass in Cote d’Ivoire und den Nachbarstaaten treibt die Preise in die Höhe. Das in einem Land, in dem ohnehin jedes fünfte Kind unterernährt ist und über die Hälfte der Bevölkerung in absoluter Armut lebt.
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Ein Augenblick Freiheit – Nachtrag

Hier ein interessantes Interview mit dem Exiliraner Navid Akhavan, dem Hauptdarsteller im Film vom Arash T. Riahi, „Ein Augenblick Freiheit“. Er ist im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern aus dem Iran geflohen, darum erzählt der Film ein bisschen auch seine eigene Geschichte. Das Interview ist zwar relativ lang, aber das Angucken lohnt sich trotzdem. Akhavan beschreibt noch einmal ganz drastisch, was Menschen für ein Leben in Freiheit und Demokratie auf sich zu nehmen bereit sind. Und er macht klar, dass die Freiheit, die uns selbstverständlich erscheint, etwas ganz besonderes ist, das wir besser schätzen müssen.

Ein Augenblick Freiheit

Am vergangenen Donnerstag hatte ein Film Premiere, den ich wärmstens empfehlen möchte: „Ein Augenblick Freiheit“. Er erzählt die Geschichte von drei Flüchtlingsgruppen, die aus dem Iran nach Westeuropa fliehen.


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