Tag: Flüchtlinge

Die Worte “Iss auf!” kennen die Kinder in Somalia nicht

Kind mit Plumpynut Spezialnahrung

Unser Kollege Steve McDonald aus Melbourne, Australien, ist in Somalia. Steve ist selbst Vater von zwei Kindern. In seinem Blog erzählt er von den vielen Mädchen und Jungen, die vom Hungertod bedroht sind:

Delivering aid into Somalia has never been easy, and no more so than now. Yet, here I am, in Somalia, trying to find out what the situation is really like for children living here, and to see how we can better assist. Earlier this week I witnessed Save the Children staff, hard-working Somalis, delivering urgently needed supplies that will help prevent more children and their families suffering from the debilitating effects of malnutrition. This is work that is about saving lives. Hundreds of thousands of lives.


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„Wir alle wussten, was passieren kann!“

Justin Forsyth, CEO Save the Children UK, zur Situation am Horn von Afrika:

„Zwei unvorstellbare Tragödien entfalten sich derzeit am Horn von Afrika. Die eine – offensichtliche – ist das Schicksal von Millionen Kindern und ihren Familien. Auf der Suche nach Nahrung sind sie Wochen durch glühende Hitze unterwegs, kommen krank und ausgezehrt in überfüllten Flüchtlingslagern an. Ihr Überleben und ihre Zukunft sind ungewiss.


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Dänische Save the Children CEO besucht Dadaab

  Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark

Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark

Am letzten Wochenende besuchte Mimi Jakobsen, CEO von Save the Children in Dänemark, das überfüllte Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia. Wir haben ihre täglichen Blogeinträge hier zusammen gefasst:

„Wieder ein Mal Hunger in Afrika. Nein! Es handelt sich um die schlimmste Hungersnot seit 60 Jahren. Früher gab es in diesem Teil Afrikas einmal alle 10 Jahre eine Dürre, mittlerweile waren es vier schwere Dürren in gerade einmal fünf Jahren und nun diese Katastrophe.
Ich weiß, dass gerade Urlaubszeit ist. Wir möchten Geschichten hören, bei denen wir entspannen können. Aber die Kinder am Horn von Afrika können nicht auf das Ende unserer Urlaubszeit warten. Wir müssen jetzt verhindern, dass noch mehr Kinder sterben. Niemand kann alle retten, aber JEDER kann etwas tun.“, schreibt Mimi Jakobsen aus Dadaab.


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Weltflüchtlingstag: das Leben nach Somalia

Blog 110620
Zum Weltflüchtlingstag
blicken wir auf Somalia. Dort fliehen gerade tausende Menschen vor den andauernden Konflikten und der Dürre nach Kenia. Vollkommen erschöpft und ausgehungert kommen die Familien in den Flüchtlingslagern an. Die Camps sind hoffnungslos überfüllt. Catherine Carter, Save the Children Emergency Communications Manager, berichtet über die Situation der Kinder in dem Flüchtlingslager in Dadaab.

“A combination of ongoing conflict, coupled with the devastating effect of the drought, has meant that thousands of people are fleeing Somalia for Dadaab. By the time they’ve reached the refugee camps they are exhausted, weak and hungry. Most will have made the arduous journey on foot, through boiling hot sand and harsh shrub. Bleeding and sand-covered, they’ve discarded most of their belongings on the way – too heavy to carry in the hot sun. The trek is a desperate measure. Over 350,000 people now live here (making it the fourth largest ‘city’ in Kenya) – crammed into camps built for only 90,000.

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Krise im Sudan: 40.000 Kinder auf der Flucht

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Save the Children Mitarbeiterin Kristina Granqvist in Abyei.

Nur wenige Wochen vor der Unabhängigkeit des Südsudan eskaliert der Konflikt um die Grenzregion Abyei. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Save the Children schätzt, dass darunter etwa 40.000 Kinder sind.

Unsere Mitarbeiterin Kristina Granqvist war vor wenigen Wochen in Abyei und berichtet:

“I was in Abyei a few weeks ago and was taken aback at the constant threat of violence that seemed to linger in the air, even then. I spoke to Awen, a 70 year old grandmother who told me “we’re worried and afraid. The children can’t play outside like they are used to. Sometimes we move between different relatives’ villages, but then it becomes difficult to grow things. The children then don’t get enough to eat. We must also be prepared to flee”. Almost certainly Awen and her family have now been forced to flee.

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