Tag: Flüchtlinge

Krise im Sudan: 40.000 Kinder auf der Flucht

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Save the Children Mitarbeiterin Kristina Granqvist in Abyei.

Nur wenige Wochen vor der Unabhängigkeit des Südsudan eskaliert der Konflikt um die Grenzregion Abyei. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Save the Children schätzt, dass darunter etwa 40.000 Kinder sind.

Unsere Mitarbeiterin Kristina Granqvist war vor wenigen Wochen in Abyei und berichtet:

“I was in Abyei a few weeks ago and was taken aback at the constant threat of violence that seemed to linger in the air, even then. I spoke to Awen, a 70 year old grandmother who told me “we’re worried and afraid. The children can’t play outside like they are used to. Sometimes we move between different relatives’ villages, but then it becomes difficult to grow things. The children then don’t get enough to eat. We must also be prepared to flee”. Almost certainly Awen and her family have now been forced to flee.

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Mal wieder Krieg in Afrika!

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Vor fast sechs Monaten sollten demokratische Wahlen den mühsamen Stabilisierungsprozess von Côte d’Ivoire, besser bekannt als Elfenbeinküste, stärken. Sie sollten ein bedeutendes Zeichen an die Bevölkerung und die Welt sein. Das Land war auf einem guten Weg dem Vorurteil des afrikanischen Dauerkrisenstaates langsam zu entkommen. Doch es kam anders.


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Kinder in der Elfenbeinküste: “Mir springt täglich die Angst ins Gesicht”

Unsere Mitarbeiterin Ina Blümel ist in der Elfenbeinküste im Einsatz. Die ausgebildete Krankenschwester und Gesundheitsexpertin aus Norddeutschland arbeitet seit 8 Jahren in der Not- und Katastrophenhilfe.

„Es fehlt an Überlebensnotwendigem. Es gibt weder medizinische Geräte noch Medikamente. Die meisten Ärzte und Krankenschwestern sind während der Kämpfe in den vergangenen Wochen geflohen. Im größten Flüchtlingslager Duékoué leben derzeit 23.000 Menschen – und es gibt gerade einmal drei Hebammen für die vielen Schwangeren und jungen Mütter. Unter den Flüchtlingen sind viele Schwangere. Viele von ihnen müssen ihr Kind unter katastrophalen Umständen gebären. Einige bringen ihr Kind in den Büschen zur Welt. Sobald aber Komplikationen auftreten, wird es für Mutter und Kind lebensgefährlich. Das größte Problem, vor allem langfristig gesehen, ist, dass es nicht genug Hebammen gibt. Die wenigen Hebammen die es gibt arbeiten unter schwersten Bedingungen.
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Côte d’Ivoire: 500.000 Kinder auf der Flucht

Landry

Landry, 14, in einem Flüchtlingslager in Liberia.

Mike Sunderland von Save the Children ist derzeit im Osten Liberias. Über 130.000 Menschen sind seit den Ausschreitungen im Nachbarstaat Côte d’Ivoire hierher geflohen. Die Bedingungen für die ankommenden Familien sind miserabel, es gibt nicht genug zu Essen und kaum sauberes Wasser. Lesen Sie hier Mike Sunderlands ersten Blog aus einem Nothilfelager in Bahn, Liberia:

Gleich zu Beginn meiner Reise fallen Schüsse. Man hört sie auf dem Fußballplatz, auf dem Jungs gerade spielen und sich Mädchen im Schatten die Haare flechten. Man hört sie in Klassenräumen, in denen Kinder gerade ihrem Lehrer zuhören. Die Mädchen und Jungen hier sind in Friedenszeiten aufgewachsen und wissen mit den Geräuschen nichts anzufangen. Ihre Lehrer allerdings können sich an den vergangenen Bürgerkrieg noch erinnern: Sie schicken die Kinder nach Hause zu ihren Eltern.


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Massenflucht aus Côte d’Ivoire

Kinder leiden unter der Krise in Côte d'Ivoire

Kinder leiden unter der Krise in Côte d'Ivoire

Seit Ende November spitzt sich die Lage in dem westafrikanischen Land Cote d’Ivore (oder Elfenbeinküste) zu. Noch immer weigert sich Expräsident Laurent Gbagbo den Wahlsieg seines Herausforderers Alassane Ouattara anzuerkennen. Die Vermittlungsversuche der Vereinten Nationen und afrikanischer Nachbarländer blieben bisher erfolglos, die gewaltsamen Ausschreitungen zwischen den jeweiligen Parteianhängern nehmen weiter zu.

Schon jetzt sind mehr als 20.000 Bewohner der Elfenbeinküste in die Nachbarländer, vor allem nach Liberia, geflohen. Über die Hälfte davon sind Kinder. Auch dort fehlt es an Trinkwasser, Unterkünften und Nahrungsmitteln für die Ankommenden. Der Nahrungsmittelengpass in Cote d’Ivoire und den Nachbarstaaten treibt die Preise in die Höhe. Das in einem Land, in dem ohnehin jedes fünfte Kind unterernährt ist und über die Hälfte der Bevölkerung in absoluter Armut lebt.
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