Tag: Flüchtlingskinder

Die Kinder hier brauchen besonderen Schutz

Francesca Scarafia koordiniert die Arbeit von Save the Children in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Halberstadt. © Bastian Strauch / Save the ChildrenÜber die Autorin: Francesca Scarafia ist Standortkoordinatorin der Arbeit von Save the Children in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Halberstadt, in der momentan rund 600 Menschen leben. Die 31-Jährige hat interkulturelle Mediation und Sprachen in Florenz und Udine studiert und bereits in Italien mit Geflüchteten gearbeitet.

Die Familien hier kommen aus Syrien, aus Afghanistan, Tschetschenien, der Balkanregion, aber auch aus afrikanischen Ländern. Eigentlich sind sie maximal für sechs Monate in der Unterkunft, aber manche bleiben auch länger. Solange ein Kind hier in der Erstaufnahmeeinrichtung wohnt, kann es keine Schule besuchen. Das ist für viele unverständlich. Sie möchten doch lernen! Eine Familie hat zuvor eine Weile in Italien gelebt. Dort gingen die Kinder zur Schule, sie sprechen fließend Italienisch. Sie haben mich gefragt, wieso sie hier nicht lernen dürfen.


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„Ihr ermutigt zur Flucht“ und 4 weitere Gerüchte über unser Rettungsschiff

© Jonathan Hyams/Save the ChildrenÜber die Autorin: Gemma Parkin leitet das Medienteams von Save the Children UK. 2016 war sie Teil der Besatzung unseres Rettungsschiffs „Vos Hestia“ und erlebte die Rettungseinsätze hautnah mit.

Die europäische Flüchtlingskrise ist eine der größten moralische Prüfungen für unsere Generation. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für kompletten politischen Stillstand.

Unser Rettungsschiff „Vos Hestia“ sucht das Mittelmeer nach in Seenot geratenen Flüchtlingsbooten ab – mit dem Ziel Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Dabei werden wir jeden Tag mit denselben fünf Vorwürfen konfrontiert. Wir möchten nun die Möglichkeit nutzen und auf einige dieser Vorwürfe antworten.  Denn auch wenn wir nicht die Formel für den Weltfrieden kennen, wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem, was wir tun, Leben retten.


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Eisige Temperaturen in Serbien: Lebensgefahr für Kinderflüchtlinge

Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Drei Kinderflüchtlinge im Alter von 9 und 10 Jahren suchen in einer leer stehenden Lagerhalle Schutz vor der eisigen Kälte. Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Eisige Temperaturen bringen das Leben von 2.000 Flüchtlingen, darunter 300 Kinder, in Gefahr: Sie leiden an Unterkühlung, Frostbeulen und es sind erste Kältetote zu beklagen.

Gestrandet in der serbischen Hauptstadt Belgrad schlafen die Kinder bei eisigen Temperaturen von bis zu -14° in provisorischen Unterkünften, während sie darauf warten,  nach Ungarn einreisen zu dürfen.


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Projektbesuch in Jordanien

Ob Ärztin oder Architektin – im Mustaqbali-Zentrum in Mafraq können Kinder und Jugendliche lernen, um ihren Zukunftträumen ein Stückchen näher zu kommen.

Sally Wichmann arbeitet in der Abteilung Unternehmenspartnerschaften & Stiftungen bei Save the ChildrenÜber die Autorin: Sally Wichmann arbeitet in der Abteilung Unternehmenspartnerschaften & Stiftungen bei Save the Children Deutschland. Im Mai besuchte sie zusammen mit Vertretern der Organisation Schüler Helfen Leben Projekte von Save the Children in Jordanien.

Seit mehr als fünf Jahren herrscht Krieg in Syrien. Zahlreiche Menschen haben ihre Heimat verlassen und Schutz in den Nachbarländern gesucht, u.a. in Jordanien. Save the Children setzt hier verschiedene Projekte um, um Flüchtlingsfamilien zu unterstützen. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Schüler Helfen Leben (SHL) habe ich im Mai eines dieser Projekte besucht und beeindruckende Menschen kennengelernt.


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Ayman – den der Krieg verstummen ließ – spricht wieder

Ayman mit seinem liebsten Spielzeug – seinem Ball

 

Der 5-jährige Ayman* kennt nichts anderes als den Krieg in Syrien. Einen Krieg, der den Jungen mit den rabenschwarzen Haaren zum Verstummen brachte. In einem Kindergarten von Save the Children im Flüchtlingscamp Za’atari begann er wieder zu sprechen.


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