Tag: Gesundheit

Ungleiche Portionen

Wir kennen richtigen Hunger nicht

Ich kann mich kaum erinnern jemals richtig Hunger gehabt zu haben: Als Kind hatte ich den Luxus jeden Morgen zu einem Frühstück aufzuwachen und zu einem warmen Mittagessen nach Hause zu kommen. Essen war nie etwas über das ich viel nachdenken und mich sorgen musste. Mir fehlte es an nichts. Klar hatte ich auch mal einen knurrenden Magen, jedoch hielt das nie lange an, denn mit ein paar Schritten in die Küche konnte ich ihn beruhigen. Das Gefühl des Hungers als Normalzustand, und die Folgen einer chronischen Mangelernährung am eigenen Leib kenne ich bis heute nicht. Desto unvorstellbarer ist es für mich, dass es noch so viele Kinder in der Welt gibt, die unter Hunger und Mangelernährung leiden und viele davon täglich um ihr Leben kämpfen müssen.
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Weckruf Ebola? Drei Jahre nach der Krise

November 2014, Liberia: Ein Gesundheitshelfer in Schutzkleidung trägt die 15 Monate alte  Mary in die Krankenstation. Sie hat sich mit Ebola angesteckt.Heute vor genau drei Jahren, am 8. August 2014, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ebola zum internationalen Gesundheitsnotfall (Public Health Emergency of International Concern) und löste damit weltweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise aus. Im darauf folgenden Jahr warnte Save the Children in seinem Bericht Ein Alarmsignal: Lehren aus der Ebola-Krise davor, dass die Gesundheitsversorgung in vielen Ländern ebenso unzureichend oder sogar schlechter ist als die in Liberia vor dem Ausbruch der Ebola-Epidemie. Seither hat sich einiges zum Thema „Globale Gesundheit“ getan. Wir ziehen drei Jahre nach der Ebola-Krise Bilanz.


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Muttermilch – ein Superfood zur Rettung von Millionen Kinderleben

Princess stillt ihre drei Tage alte Tochter in einem Krankenhaus in Liberia

In dieser Woche wird die Weltstillwoche (World Breastfeeding Week) gefeiert, bei der weltweit auf die Vorteile des Stillens aufmerksam gemacht wird. Zum Auftakt möchte ich über eine Begegnung auf meiner Projektreise nach Kenia berichten, die mich sehr beeindruckt hat. In Mandera, im Nordosten des Landes, lernte ich Makai* kennen. Sie ist eine Gesundheitshelferin, die von Save the Children ausgebildet wird, um schwangere Frauen und Mütter über die Vorteile des Stillens aufzuklären. In unserem Projekt in Madera County, das wir gemeinsam mit einem Partner durchführen, fördern wir so Mütter- und Kindergesundheit. Denn: Muttermilch ist ein Superfood.


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Eisige Temperaturen in Serbien: Lebensgefahr für Kinderflüchtlinge

Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Drei Kinderflüchtlinge im Alter von 9 und 10 Jahren suchen in einer leer stehenden Lagerhalle Schutz vor der eisigen Kälte. Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Eisige Temperaturen bringen das Leben von 2.000 Flüchtlingen, darunter 300 Kinder, in Gefahr: Sie leiden an Unterkühlung, Frostbeulen und es sind erste Kältetote zu beklagen.

Gestrandet in der serbischen Hauptstadt Belgrad schlafen die Kinder bei eisigen Temperaturen von bis zu -14° in provisorischen Unterkünften, während sie darauf warten,  nach Ungarn einreisen zu dürfen.


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„Ich vermisse meine Mutter“

Griffith (18) und Annie (7) im Gespräch mit Kou, die die Kinder nach dem Tod ihrer Mutter unterstützt.Die Ebola Epidemie in Westafrika hat tausende Kinder zu Waisen gemacht. Auch der 18-jährige Griffith und seine kleine Schwester Annie haben ihre Mutter und ihre Geschwister verloren. Save the Children bildet Gesundheitsmitarbeiter aus und weiter, um Kindern wie ihnen in dieser schweren Zeit beizustehen.


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