Tag: Hunger

Ungleiche Portionen

Wir kennen richtigen Hunger nicht

Ich kann mich kaum erinnern jemals richtig Hunger gehabt zu haben: Als Kind hatte ich den Luxus jeden Morgen zu einem Frühstück aufzuwachen und zu einem warmen Mittagessen nach Hause zu kommen. Essen war nie etwas über das ich viel nachdenken und mich sorgen musste. Mir fehlte es an nichts. Klar hatte ich auch mal einen knurrenden Magen, jedoch hielt das nie lange an, denn mit ein paar Schritten in die Küche konnte ich ihn beruhigen. Das Gefühl des Hungers als Normalzustand, und die Folgen einer chronischen Mangelernährung am eigenen Leib kenne ich bis heute nicht. Desto unvorstellbarer ist es für mich, dass es noch so viele Kinder in der Welt gibt, die unter Hunger und Mangelernährung leiden und viele davon täglich um ihr Leben kämpfen müssen.
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Westafrika: Es fehlen noch rund 400 Millionen €

Beim Beratungstreffen in Brüssel am 18.06.2012 haben die EU-Kommission und weitere Staaten Hilfsgelder in Höhe von 940 000 € für den Kampf gegen die Hungerkrise in Westafrika versprochen. Save the Children begrüßt diese Entscheidung, dennoch fehlen noch rund 400 Millionen €, um den 18 Millionen Menschen in Westafrika zu helfen.
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Wenn man sich Tomaten nicht mehr leisten kann

Stell dir vor, du könntest dir eines Tages keine Tomaten mehr kaufen. Weder um Salat zu machen, noch um damit zu kochen. Du kannst dir auch nichts leisten, was Tomaten auch nur enthält. Das Problem ist nicht, dass es keine Tomaten in den Läden gebe, sondern, dass du sie einfach nicht bezahlen kannst. Und was wäre, wenn es nicht mehr nur um Tomaten geht, sondern um jedes Nahrungsmittel, von dem unsere Gesundheit abhängt? Was, wenn einfach alles, was du dir normalerweise im Laden zu essen kaufen würdest, auf einmal unbezahlbar ist?

Genau das passiert gerade in Teilen Nigers, einem Land in Westafrika, wo Millionen Menschen die Mangelernährung droht. Lest hier den ganzen Blog von Save the Children Mitarbeiterin Annie Bodmer-Roy, die sich zurzeit vor Ort in Niger befindet.
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Drohende Hungerkrise in Niger

Dem westafrikanische Land Niger sowie vielen der angrenzenden Länder droht aktuell eine Hungerkrise, wie sie seit dem letzten halben Jahr am Horn von Afrika zu beobachten ist. Die sich in nur einem Jahrzehnt nun schon zum dritten Mal wiederholende Dürre in der Sahelzone bedroht akut das Leben von 5,5 Millionen Menschen – die Hälfte von ihnen sind Kinder.
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Zukunft für Mustafa

Der 13-jährige Mustafa lebt in Bulbul, einem Dorf in der äthiopischen Region Afar. Hier unterstützt Save the Children Familien mit einem Programm zur Ernährungssicherung, das darauf zielt, die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten. Für die Mitarbeit beim Renovieren von Schulen oder Gesundheitseinrichtungen oder dem Bau von Wasserzugängen an fünf Tagen erhalten die Familien monatliche Essensrationen. Das Programm soll verhindern, dass die Menschen aufgrund der Hungerkrise ihr letztes Vieh verkaufen müssen. Zugleich stärkt das Programm die Gemeinschaften durch Bildungsangebote. Dabei liegt der Schwerpunkt unter anderem auf der Verbreitung neuer sinnvoller Anbaumethoden. Auch Mustafas Familie erhält Hilfe durch das Programm. Save the Children-Mitarbeiterin Cat Carter hat mit Mustafa gesprochen:

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