Bis der Regen kommt…
Gerade kämpfen wir uns mal wieder durch einen verregneten Sommer. Geplagt von den Launen der Wetterfee stöhnt man da gern und hofft auf bessere Zeiten. Werde ich es noch trocken zur U-Bahn schaffen? Fahrrad oder doch lieber Auto? Da blitzt die Sonne durch, also schnell noch ein paar Strahlen tanken! Luxusprobleme. Denn wenn man ans Horn von Afrika schaut, dann verstummt man schnell. Unser Kollege Michael Klosson weiß spätestens nach drei Wochen in Ostafrika, was das Ausbleiben von Regen bedeuten kann:
“Right now, rain and its prolonged absence have become a matter of life and death for children and families across the Horn of Africa. They’re experiencing the region’s worst drought in 60 years. More than ten million people are already affected. The number is rising, and the world’s response is not keeping pace.
Hardworking families who depend on the land have lost their crops and their livestock. How can they feed their children? Many simply cannot.”




Der Millenniumsgipfel ist vor zwei Monaten zu Ende gegangen und das Thema Kindersterblichkeit ist wieder aus den Medien verschwunden. Dennoch sind die aktuellen Zahlen, die mir in meiner täglichen Arbeit begegnen, erschreckend:
Fungai (11) lebt in einem Slum in Harare, Simbabwe.
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