Tag: Indien

Kinder und ihre Familien gegen Katastrophen stark machen – Indien-Projektreise mit unseren Partnern C&A und C&A Foundation

Schon die Jüngsten bringen ihre Ideen in die Projekte ein und lernen voller Freude wie eine nachhaltige Vorsorge funktioniert.

Mit seiner hohen Bevölkerungsdichte und der Ungleichverteilung von Ressourcen zählt Indien zu einem der von Katastrophen und Krisen gefährdetsten Länder der Welt. Ökonomischer Druck drängt die Bevölkerung vom Land in die Städte, deren Infrastrukturen begrenzt sind, dies resultiert in informellen Siedlungen wie Slums in städtischen und stadtnahen Gebieten. Zugleich wird prognostiziert, dass die Intensität der Naturkatastrophen, die Indien treffen können, in den kommenden Jahrzenten zunehmen wird. Aus diesem Grund ist Indien eines der Schwerpunktländer in der weltweiten Arbeit von Save the Children.


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Not macht erfinderisch

Wer nichts oder nur sehr wenig hat, ist oft einfallsreicher bei der Lösung von Problemen als jemand, der sich alles kaufen kann. So zum Beispiel in den ärmsten Regionen Indiens: „Die Menschen sind zwar wirtschaftlich arm, aber an Wissen sind sie reich“, sagt Anil Gupta, Professor am Indian Institute of Management in Ahmedabad und Initiator des Honey Bee Netzwerkes.


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„Gesunde Städte“ – Das Beispiel Delhi

Während eine Hälfte des Erdballs zeltender Weise mit größter Spannung dem neuen „Must Have“- Spielzeug von Apple entgegenfiebert, fehlt Millionen Menschen tagtäglich die alles entscheidende App – Zugang zu medizinischer Grundversorgung! Heute ist „Weltgesundheitstag“, ein Tag, an dem die WHO, Weltgesundheitsorganisation, ihrem Bestehen seit 1948 gedenkt. Unter dem Motto „Gesunde Städte“ sind dieses Jahr Aktive auf der ganzen Welt gefragt, ihre Ideen zu „Gesundung“ ihrer Heimatstadt zu präsentieren.
Wie zwiegespalten die Lage gerade in Großstädten ist, zeigt das Beispiel Dehli. Zwar arbeiten dort in hochmodernen Kliniken die besten Ärzte des Landes, dennoch sterben hier noch immer fast 10 % der Kinder unter 5. Eine tödliche Schere zwischen Arm und Reich.
Jeder vierte Haushalt der Stadt hat kein fließendes Wasser, jeder fünfte keine eigene Toilette. Tausende Kinder sterben jedes Jahr im Säuglingsalter an den Folgen einer Durchfallerkrankung, entstanden durch unzureichende Hygiene. Tendenz steigend…

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Bollywood trifft Save the Children

Am 1. April 2008 wurde „Save the Children in Indien“ zu „Save the Children India – ein eigenständiges Mitglied der Save the Children Alliance. Seitdem ist STCI (das ist die Abkürzung) allein verantwortlich für Programme und Projekte, Marketing und Fundraising und natürlich auch für Kommunikation und Kampagnen.

Die meisten Todesfälle von Kindern gibt es in Indien – jedes fünfte Kind das weltweit stirbt, kommt aus dem Schwellenland. Die meisten dieser Kinder hätten gerettet werden können. Einfache und kostengünstige Maßnahmen verhindern tödliche Krankheitsverläufe von vermeidbaren Krankheiten wie eben Durchfall oder Lungenentzündung, die häufig gar nicht erst diagnostiziert werden. Zum Weltlungenentzündungstag entstand daher dieser Aufklärungsfilm.

Auch wir im Büro haben über diesen Film geschmunzelt. Bitte bedenken Sie aber auch, dass dieser Film in Indien tatsächlich Leben rettet.

Eindrücke aus Indien

Kinder in Indien

Kinder in Indien

Vor einigen Tagen bin ich von meiner Reise aus Indien zurückgekehrt. Es war eine erlebnis- und ereignisreiche Reise mit dem Rucksack kreuz und quer durch verschiedene Bundesstaaten Nordindiens. Indien ist ein riesiges, vielfältiges und gegensätzliches Land, dass es manchmal den Rahmen des Vorstellbaren sprengt. Vor allem das Gegensätzliche hat mich erschrocken und nachdenklich gemacht. Obwohl Indiens wirtschaftlicher Aufschwung überall zu spüren ist und in aufstrebenden Industriezentren wie Bangalore, Mumbai und Delhi schicke neue Bürokomplexe und Shoppingmalls aus dem Boden sprießen, leben nach wie vor fast ein Drittel der 1,1 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. Vor allem die Kinder sind die Leidtragenden hier: 11 Millionen Kinder leben derzeit auf Indiens Straßen, deren Eltern sie nicht ausreichend unterstützen können; über zwei Millionen Kinder sterben jährlich, bevor sie Ihren fünften Geburtstag erleben; ungefähr 50% aller Kinder sind unterernährt und über die Hälfte der Kinder unter sechs Jahren haben keinen Zugang zu einer ausreichenden medizinischen Versorgung. Ich bin froh zu wissen, dass Organisationen wie Save the Children ihr bestes geben, um diesen Kinder und ihren Familien zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. Zurück im Büro zeigen mir die täglichen Anfragen, Briefe und E-Mails, dass es auch vielen Menschen hier nicht egal ist, wie es Kindern in anderen Teilen der Welt geht.