Tag Archive: Katastrophen

Staatliche Hilfe für Haiti zu langsam

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Fast fünf Monate nach dem Erdbeben in Haiti bietet vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince noch immer ein erschreckendes Bild. Unzählige der betroffenen Familien leben noch immer in provisorischen Zeltunterkünften, viele Straßen der Hauptstadt sind weiter nicht befahrbar, Strom und Wasser nur unzureichend verfügbar.

Der haitianische Präsident Préval äußerte am Mittwoch im Rahmen der Geberkonferenz in der Dominikanischen Republik erhebliche Bedenken an der Verlässlichkeit der Versprechen der Staatengemeinschaft. Euphorisch sagte die internationale Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Inselstaates auf der großen Geberkonferenz in New York über acht Milliarden Euro zu. Doch an das Versprechen hielt sich laut ersten Berichten bis dato außer Brasilien niemand.


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Niger hungert!

Kinder in Niger hungern!

Kinder in Niger hungern!

Nach monatelangem Zögern bittet die Regierung des Nigers nun endlich um Hilfe für ihre Bevölkerung. Schon seit 2009 ist die Nahrungssituation in dem westafrikanischen Land kritisch, ausbleibender Regen hat die Ernteerträge zusehends geschmälert. Hinzu kommen steigende Lebensmittelpreise. Für das Land, in dem etwa 60% der Bevölkerung in absoluter Armut leben, eine Tragödie. Fast 400.000 Kinder drohen ohne Hilfe der internationalen Gebergemeinschaft zu verhungern.

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Haiti Geberkonferenz am 31. März 2010

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Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos – die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:

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Jetzt Schutzengel für Haiti werden

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In den Medien zunehmend weniger thematisiert, ist die Lage in Haiti immer noch desaströs. Hunderttausende sind von Zerstörung und Obdachlosigkeit betroffen und benötigen dringend langfristige Hilfe beim Wiederaufbau ihrer Häuser, der Organisation von Unterkünften, der Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln, sowie medizinische Beratung und Betreuung. Unsere Botschafterin für Haiti heisst Loudouide. Sie ist elf Jahre alt und lebt mit ihren Eltern und ihren vier Geschwistern in einem kleinen Dorf in Haiti. Die Familie ist sehr arm und auf Loudouides Hilfe angewiesen. In ihrer Hütte gibt es weder Strom noch Wasser. Loudouide muss jeden Tag über eine Stunde laufen, um Wasser zum Kochen zu holen. Als Kinderbotschafterin steht sie mit ihrer Geschichte stellvertretend für alle Kinder in Haiti.


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Save the Children eröffnet erste temporäre Schule in Haiti

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Für die Kinder im Bezirk Martissant in Port-au-Prince ist mit der Eröffnung der ersten temporären Schule wieder ein kleines Stück Normalität in ihr Leben gekehrt. 300 weitere Schulen sollen in den nächsten Wochen folgen und so möglichst vielen Kindern in Haiti wieder einen Alltag abseits ihrer traumatischen Erlebnisse durch das Erdbeben ermöglichen.


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