Erdbeben in China – Tausende Kinder betroffen

Foto: REUTERS/Stringer/Courtesy of www.alertnet.org
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Louna hat ihre Schwester bei dem Beben verloren

Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos – die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:
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Mit Beginn der Regenzeit Ende März steht Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Januar vor der nächsten klimatischen Herausforderung. Im Zuge der letzten Nachbeben haben sich die Notlager und Unterkünfte weit über die Grenzen von Port-au-Prince ausgedehnt und leben Tausende auf engstem Raum zusammen – Verbunden mit dauerhafter Feuchtigkeit, wie sie die nächsten zwei Monate herrschen wird, fruchtbarer Boden für Malaria oder Durchfallerkrankungen. Besonders bedroht sind Säuglinge und Kleinkinder, die viel zu oft an diesen eigentlich einfach zu vermeidenden und behandelnden Krankheiten sterben.
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In den Medien zunehmend weniger thematisiert, ist die Lage in Haiti immer noch desaströs. Hunderttausende sind von Zerstörung und Obdachlosigkeit betroffen und benötigen dringend langfristige Hilfe beim Wiederaufbau ihrer Häuser, der Organisation von Unterkünften, der Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln, sowie medizinische Beratung und Betreuung. Unsere Botschafterin für Haiti heisst Loudouide. Sie ist elf Jahre alt und lebt mit ihren Eltern und ihren vier Geschwistern in einem kleinen Dorf in Haiti. Die Familie ist sehr arm und auf Loudouides Hilfe angewiesen. In ihrer Hütte gibt es weder Strom noch Wasser. Loudouide muss jeden Tag über eine Stunde laufen, um Wasser zum Kochen zu holen. Als Kinderbotschafterin steht sie mit ihrer Geschichte stellvertretend für alle Kinder in Haiti.
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