Tag Archive: Kindersterblichkeit

Bollywood trifft Save the Children

Am 1. April 2008 wurde „Save the Children in Indien“ zu „Save the Children India – ein eigenständiges Mitglied der Save the Children Alliance. Seitdem ist STCI (das ist die Abkürzung) allein verantwortlich für Programme und Projekte, Marketing und Fundraising und natürlich auch für Kommunikation und Kampagnen.

Die meisten Todesfälle von Kindern gibt es in Indien – jedes fünfte Kind das weltweit stirbt, kommt aus dem Schwellenland. Die meisten dieser Kinder hätten gerettet werden können. Einfache und kostengünstige Maßnahmen verhindern tödliche Krankheitsverläufe von vermeidbaren Krankheiten wie eben Durchfall oder Lungenentzündung, die häufig gar nicht erst diagnostiziert werden. Zum Weltlungenentzündungstag entstand daher dieser Aufklärungsfilm.

Auch wir im Büro haben über diesen Film geschmunzelt. Bitte bedenken Sie aber auch, dass dieser Film in Indien tatsächlich Leben rettet.

Kangaroo Mother Care rettet Kinderleben

In diesem Film der Bill & Melinda Gates Foundation wird anschaulich erklärt, wie eine einfache Maßnahme Frühgeborenen das Leben retten kann: Im Kangaroo Mother Care Program geht es darum, Hautkontakt zwischen Müttern und ihren Neugeborenen herzustellen, um so unter anderem die Körpertemperatur zu erhöhen. In dem Film sehen wir Grace und ihre Tochter Tumtumfe, die auf unserem Bericht „State of the World’s Mothers 2006“ abgebildet waren. Ein Kollege von uns hat sie vor über zwei Jahren persönlich in Malawi getroffen. Schön zu sehen, wie Tumtumfe drei Jahre später zu einem gesunden und fröhlichen Kind herangewachsen ist.

Gedanken zum Weltkindertag

 Tigabu aus Äthiopien wird mit Spezialnahrung aufgepäppelt

Tigabu aus Äthiopien wird mit Spezialnahrung aufgepäppelt

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind. Annähernd neun Millionen Kinder sterben jedes Jahr vor ihrem fünften Geburtstag, die meisten an vermeidbaren Krankheiten, fast alle in Entwicklungsländern. Die Mädchen und Jungen sterben an Krankheiten wie Lungenentzündung (19 %), Durchfall (17 %), Malaria (8 %) und Masern (4 %). Viele Kinder sind unterernährt und dadurch besonders anfällig für Infektionskrankheiten. Häufig werden diese zu spät oder gar nicht erkannt. Meist sind die Familien so arm, dass sie sich medizinische Hilfe nicht leisten können. Die nächste Krankenstation ist oft kilometerweit entfernt, ein Arztbesuch kostet einen ganzen Monatslohn und dringend benötigte Medikamente sind schlicht nicht vorhanden.
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Während des G 8 Gipfels sterben 75.000 Kinder weltweit

Heute, am letzten Tag des G8 Gipfels, soll es endlich um das wichtigste Thema gehen: Die Kinder. Während die Regierungschefs der Welt in Italien drei Tage lang über Wirtschaftskrise und Klimakatastrophe diskutieren, sterben am anderen Ende der Erde Hunderttausende Kinder an Hunger. Neugeborene überleben ihren ersten Lebenstag nicht, weil sie keine Medikamente bekommen. Dabei hatten die G8-Staaten vor fünf Jahren vollmundige Versprechungen gemacht – und sie bis heute nicht eingelöst: 20 Milliarden Dollar sind sie mit Hilfszahlungen im Rückstand! Jeder Euro, den die G8 Staaten einsparen kostet ein Kinderleben!

G8-Gipfel für Kinder

G8-Gipfel für Kinder