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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Konferenz</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>Internetkonferenz für NPOs</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel (Online Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[
Am 16. und 17. April 2010 hat in Berlin im Rahmen der re:publica die Subkonferenz re:campaign stattgefunden. Man stelle sich die online-affinen Vertreter von allen möglichen NPOs (Non-Profit-Organisation) &#8211; großen wie kleinen &#8211; vor, die sich zum gemeinsamen Austausch über soziale Medien und NPO-Arbeit im Internet zwei Tage lang treffen. Für eine online-orientierte Konferenz ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=center><a href="http://www.savethechildren-blog.de/2010/04/internetkonferenz-fur-npos/"><img alt="Logo der re:campaign 2010" src="http://re-publica.de/10/wp-content/themes/rp10_3/_img/recampaign.jpg" title="re:campaign 2010" width="294" height="90" /></a></p>
<p>Am 16. und 17. April 2010 hat in Berlin im Rahmen der re:publica die Subkonferenz re:campaign stattgefunden. Man stelle sich die online-affinen Vertreter von allen möglichen NPOs (Non-Profit-Organisation) &#8211; großen wie kleinen &#8211; vor, die sich zum gemeinsamen Austausch über soziale Medien und NPO-Arbeit im Internet zwei Tage lang treffen. Für eine online-orientierte Konferenz ein vielversprechendes Konzept, das nach mehr schreit.</p>
<p><span id="more-1214"></span><br />
<strong>Auf dem Weg zur NPO 2.0</strong></p>
<p>Wie passt das zusammen? Internetkonferenz und Non-Profit-Organisationen? Das passt sogar sehr gut zusammen. Immer mehr NPOs bedienen sich der medialen Mechanismen, die uns heute das Internet bietet, um auf ihre Sache aufmerksam zu machen. Am Besten sollen die Aktionen so viral wie nur irgendmöglich sein, unendlich viele Menschen erreichen und dabei nichts kosten.</p>
<p>Einen interessanten Vortrag hielt Dr. Brigitte Reiser zum Thema &#8220;<a href=" http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/auf-dem-weg-zur-npo-2-0/" target=blank>Auf dem Weg zur NPO 2.0</a>&#8220;. Viele der Hilfsorganisationen und deren Strukturen sind über Jahre historisch gewachsen. So auch die Ziele und die Organisationskultur. Der Vortrag hat sich mit der Frage beschäftigt, wie NPOs Social Media nutzen können, um ihre Ziele zu erreichen? Dabei ist nicht nur der Abgleich mit den Organisationszielen, also der Basis einer jeder NPO, entscheidend, sondern auch die Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, um Social Media erfolgreich einzusetzen und als Kampagenwerkzeug zu etablieren. Notwendige Bedingungen, die bei all dem Hype gerne in den Hintergrund rücken, da die Betreuung kostenfreier sozialer Netzwerke auf andere Art und Weise Budgets verschlingen kann. Also alles nur eine Frage des richtigen Change Managements?</p>
<p><strong>Das nächste BarCamp kommt bestimmt</strong></p>
<p>Neben all diesen Eindrücken waren vor allem die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamp</a> Sessions eine tolle Plattform, um über eigene Themen und Inhalte zur Online-Kampagnenarbeit zu diskutieren und sich mit anderen Fachleuten darüber auszutauschen. Und genau dieser Austausch ist unglaublich wertvoll. Alle NPOs stehen nämlich vor sehr ähnlichen Herausforderungen beim Einsatz der neuen Medien. Ziemlich sicher auch wieder im nächsten Jahr. Passend wären hierfür gemeinsame deutsche NPO-Online-Benchmarks, wie in einem BarCamp zum <a href="http://www.kampagne20.de/2010/04/17/tracking-ist-voll-1995-wirkungsanalyse-bei-ngo-kampagnen/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+kampagne20+%28Kampagne+2.0%29&#038;utm_content=Twitter" target=blank>Thema Monitoring und Tracking</a> besprochen.</p>
<p>Mal sehen, was sich bis zur nächsten re:campaign tun wird &#8230;</p>
<p><a href="http://re-publica.de/10/category/recampaign/" target=blank>Zur Website der re:campaign.</a> </p>
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		<title>Haiti Geberkonferenz am 31. März 2010</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2010/03/haiti-geberkonferenz-am-31-marz-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 10:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah (Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben in Haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Nothilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Fundraising]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Save the Children]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos &#8211; die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:

Diese Mädchen und Jungen haben ein Recht auf Gesundheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/geberkonferenz.jpg" alt="geberkonferenz" title="geberkonferenz" width="400" height="267" class="aligncenter size-full wp-image-1145" /><br />
Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos &#8211; die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:<br />
<span id="more-1144"></span><br />
Diese Mädchen und Jungen haben ein Recht auf Gesundheit und Überleben, Bildung und Zukunft. „Die vom Erdbeben betroffenen Familien benötigen dringend langfristige Hilfe, keine schnellen Notlösungen“, so Kathrin Wieland, deutsche Geschäftsführerin von Save the Children. “Wir haben die einmalige Gelegenheit, das Leben der Kinder in Haiti nachhaltig zu verbessern. Die internationale Gemeinschaft sollte nicht einfach zerstörte Infrastruktur wiederaufbauen, sondern gemeinsam mit der Regierung und der Zivilgesellschaft in Haiti nach intelligenten, krisen- und zukunftssicheren Lösungen suchen.“ </p>
<p>Save the Children appelliert deshalb an die Bundesregierung und an alle Teilnehmer der Geberkonferenz:</p>
<p>1. Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung in Haiti zu gewährleisten und die medizinische Grundversorgung zu sichern.<br />
2. Schulen zu öffnen und Kindern so schnell wie möglich wieder Zugang zu Bildung zu ermöglichen.<br />
3. mindestens ein Prozent der Hilfe für Haiti in Katastrophenvorsorge-Maßnahmen zu investieren. Insbesondere Kinder sollten bereits in  der Schule lernen, wie sie Gefahren frühzeitig erkennen und sich in einer Katastrophensituation richtig verhalten.<br />
4. den Schutz von unbegleiteten Kindern durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen und Gesetze zu gewährleisten und die Familienzusammenführung voranzutreiben.</p>
<p>Mit über 800 Mitarbeitern vor Ort konnte Save the Children bisher mehr als 550.000 vom Erdbeben betroffenen Menschen helfen. Dennoch ist die Katastrophe längst nicht vorbei. Die Regenzeit hat begonnen, Schlammfluten überschwemmen die notdürftig errichteten Zelte und Hütten. Krankheiten wie Durchfall, Malaria und Atemwegserkrankungen sind auf dem Vormarsch. Umso dringlicher gilt es also, die Beschlüsse der morgigen Konferenz nicht nur zu fixieren, sondern deren Ergebnissse so schnell wie möglich in die Tat umzusetzen.</p>
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		<title>Klimawandel bedroht Kinderleben</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2009/12/klimawandel-bedroht-kinderleben/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel (Online Kommunikation)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[
Heute beginnt der Klimagipfel in Kopenhagen. Vertreter von 192 Staaten verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, mit welchen Mitteln der Klimakollaps noch abzuwenden ist. Ob das gelingt oder nicht und ob am Ende des Gipfels ein rechtsverbindliches Klima-Abkommen verabschiedet wird, hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern. Denn bereits heute bedrohen die Folgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/SCDE_Klimagipfel_Vietnam_Khanh.jpg" width="400" height="267" /></p>
<p>Heute beginnt der <a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">Klimagipfel in Kopenhagen</a>. Vertreter von 192 Staaten verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, mit welchen Mitteln der Klimakollaps noch abzuwenden ist. Ob das gelingt oder nicht und ob am Ende des Gipfels ein rechtsverbindliches Klima-Abkommen verabschiedet wird, hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern. Denn bereits heute bedrohen die Folgen des Klimawandels das Leben von Millionen Kindern, schon im kommenden Jahr könnten 250.000 von ihnen an den Auswirkungen der Erderwärmung sterben.<br />
<span id="more-682"></span></p>
<p>Die größte Gefahr besteht in Afrika südlich der Sahara und in Südasien. Diese Regionen sind am heftigsten vom Klimawandel betroffen und gleichzeitig am schlechtesten darauf vorbereitet. Wenn die Temperaturen auf der Welt im Durchschnitt um zwei Grad Celsius steigen, wenn sich Dürren und Überschwemmungen häufen, werden weitere 1 bis 3 Milliarden Menschen von Wasserknappheit bedroht sein. Durch verunreinigtes Wasser breiten sich tödliche Krankheiten wie Cholera immer schneller aus. Experten schätzen, dass die Zahl der Durchfallerkrankungen durch die Folgen des Klimawandels um zwei bis fünf Prozent steigt. Schon heute sind Durchfallerkrankungen eine der Haupttodesursachen bei Kindern unter fünf Jahren.</p>
<p><a href="http://www.savethechildren.de/"  target="_blank">Save the Children</a> sorgt dafür, dass Kinder auf die Folgen des Klimawandels besser vorbereitet sind. Wir zeigen Familien, wie sie unter veränderten Umweltbedingungen wirtschaften können. Wir verteilen im Rahmen unserer Ernährungsprogramme Saatgut und Vieh an bedürftige Familien. Wir bauen nach Naturkatastrophen Schulen und Krankenhäuser „klimasicher“ wieder auf und zeigen Kindern im Schulunterricht, wie sie sich im Fall einer Katastrophe besser schützen können.</p>
<p>Mit einer <a href="http://www.savethechildren.de/jetzt-helfen/einmalspende/emergencies/klimagipfel/">Spende </a>können Sie uns bei dieser Arbeit unterstützen.</p>
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		<title>Pädophile Jugendtrainer</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2009/07/padophile-jugendtrainer/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja (Corporate Fundraising)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute steht im Tagesspiegel ein Artikel über einen pädophilen Fußballtrainer: „Strip-Poker kurz vor Mitternacht“. Als ich vor ein paar Monaten bei Save the Children im Bereich Corporate Partnerships anfing, war mir die Problematik des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen natürlich bekannt, aber ich habe mich bisher nicht beruflich – und schon gar nicht im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute steht im <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Paedophilie-Jugendtrainer;art272,2855244">Tagesspiegel </a>ein Artikel über einen pädophilen Fußballtrainer: „Strip-Poker kurz vor Mitternacht“. Als ich vor ein paar Monaten bei Save the Children im Bereich Corporate Partnerships anfing, war mir die Problematik des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen natürlich bekannt, aber ich habe mich bisher nicht beruflich – und schon gar nicht im Detail – damit auseinandergesetzt.</p>
<p>Am Abend nach der Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche Ende Juni, an der ich auch teilgenommen hatte, war ich wie meine Kolleginnen und Kollegen froh, dass die Veranstaltung so erfolgreich war und alles gut geklappt hat. Aber ich war auch schockiert von dem, was ich da zu hören bekam. Vor allem der Vortrag von <a href="http://www.child-protection-conference.org/dokumentation.html#4">Dr. Sharon Cooper</a> von der Chapel Hill School of Medicine an der University of North Carolina hat mich sehr beschäftigt, weil es darin nicht nur um sexuellen Missbrauch sondern unter anderem auch generell um die Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen in Medien, Werbung und Popmusik ging. Die vielen konkreten Beispiele von Missbrauch, die auf der Konferenz vorgestellt wurden, waren erschütternd. Inzwischen bin ich sensibilisierter und sehe manche Dinge mit anderen Augen. Dass Berufe, in denen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird, attraktiv für Menschen mit pädophilen Neigungen sein können, überrascht dann nicht mehr wirklich.</p>
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		<title>Zur Konferenz von gestern</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2009/07/zur-konferenz-von-gestern/</link>
		<comments>http://www.savethechildren-blog.de/2009/07/zur-konferenz-von-gestern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Geschäftsführung)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Konferenz ist vorbei und in meinen Augen gut gelaufen. Es gab einige wirklich beeindruckende Referenten, aber – wie immer bei solchen Konferenzen – auch ein, zwei, die schnell schläfrig machten. Aber  die meisten Vorträge und Gespräche haben mich in dem bestätigt, was wir tun und wofür wir kämpfen und ich bin heute zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz ist vorbei und in meinen Augen gut gelaufen. Es gab einige wirklich beeindruckende Referenten, aber – wie immer bei solchen Konferenzen – auch ein, zwei, die schnell schläfrig machten. Aber  die meisten Vorträge und Gespräche haben mich in dem bestätigt, was wir tun und wofür wir kämpfen und ich bin heute zwar etwas müde aber auch motiviert und inspiriert.<span id="more-74"></span></p>
<p>Es war richtig gut, mit vielen Experten, auch kritischen, sprechen zu können. Ich habe mit 2 Vertretern gesprochen, die vor allem dem Access Blocking kritisch gegenüberstehen, und ich habe eine Menge verstanden und gelernt. Das ändert nichts an meiner Position dazu (und wahrscheinlich auch nicht an Ihrer), aber es war wichtig, mal die Hintergründe zu verstehen. In den Blogs werden die Argumente oft verkürzt dargestellt, vieles wird platt, rein emotional oder zynisch dargestellt und das hilft nicht, die beste Lösung zu finden. </p>
<p>Gut fand ich auch, dass sich viele der beteiligten NGOs einig waren, dass das Internet auf keinen Fall von uns verteufelt werden darf! Wir sollten den Kindern und vor allen Dingen ihren Eltern auf keinen Fall „Angst machen“, die Risiken überzeichnen, sondern Chancen und Risiken differenziert betrachten und die Kinder und Jugendlichen in die Lage versetzen, sich „sicher“ im Netz zu bewegen. Aber natürlich müssen wir ihnen klar machen, dass es – wie im wirklich Leben auch – jede Menge Schrott und Dinge gibt, die ihnen wirklich gefährlich werden können.</p>
<p>Was mich freut ist, dass das Thema Opferidentifizierung, -schutz und –hilfe von der Presse aufgenommen wurde. Es wird so oft vergessen und wir dürfen es keinesfalls vergessen.</p>
<p>Die Frage ist natürlich, was jetzt kommt, wie es weiter geht. Wir werden auf jeden Fall weiter daran arbeiten und nun noch dringlicher fordern, dass die Seiten, auf denen sexuelle, körperliche und seelische Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gezeigt wird, nun auch gelöscht werden müssen. Access Blocking war in unseren Augen ein erster wesentlicher Schritt. Jetzt müssen die rechtlichen Grundlagen in den Europaratsländern her um dann mit Druck dieser Staatengemeinschaft in möglichst vielen Ländern zu löschen. Ein „hehres Ziel“, ich weiß, aber wir haben viele solcher hehren Ziele und wir geben nicht so schnell auf.</p>
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		<title>Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2009/06/konferenz-zum-schutz-vor-sexueller-gewalt-gegen-kinder-und-jugendliche/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin (Geschäftsführung)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Access Blocking]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute findet in Berlin die „Europäische Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa&#8221; statt, die vom Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit ECPAT, Innocence in Danger, Save the Children und UNICEF organisiert wird.
Kinderschutzorganisationen, zuständige Ministerien aus zehn europäischen Ländern, Online Service Provider, sowie nationale und internationale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://82.98.68.37/wp-content/uploads/2009/06/Neue_Medien.jpg" alt="Kinderschutz und Neue Medien. (Copyright: Save the Children, Save the Children Deutschland)" title="Kinderschutz und Neue Medien. (Copyright: Save the Children, Save the Children Deutschland)" width="426" height="211" class="size-full wp-image-38" /><br />
Heute findet in Berlin die „Europäische Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa&#8221; statt, die vom Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit ECPAT, Innocence in Danger, Save the Children und UNICEF organisiert wird.</p>
<p>Kinderschutzorganisationen, zuständige Ministerien aus zehn europäischen Ländern, Online Service Provider, sowie nationale und internationale Strafverfolgungsbehörden wollen uns heute in Berlin auf die wichtigsten Forderungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt in den neuen Medien einigen. </p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Die beteiligten Kinderschutzorganisationen betonen auf der Konferenz, dass Sexualstraftäter die neuen Medien nutzen, um Kinder gezielt zu manipulieren und für sexuelle Handlungen gefügig zu machen. Der Missbrauch, der auf kinderpornografischen Abbildungen im Netz zu sehen ist, ist oft brutal und die gezeigten Opfer häufig sehr jung: Laut einer US-Untersuchung* sind sechs Prozent der Opfer noch Kleinkinder oder Säuglinge.</p>
<p>Drei Ziele sind dabei für Save the Children Deutschland von besonderer Bedeutung.</p>
<ol>1. Der Identifizierung der Opfer muss international eine höhere Priorität eingeräumt werden. Denn das Wissen über die betroffenen Mädchen und Jungen in den neuen Medien ist erschreckend gering. Darauf aufbauend müssen Schutz und Hilfe für Missbrauchsopfer dringend verbessert werden.</ol>
<ol>2. Die Schritte eines Grooming Prozesses müssen als zu sanktionierende Straftat aufgenommen werden, also die Kontaktaufnahme und Manipulation von Minderjährigen mit sexueller Motivation. Die deutsche Gesetzgebung muss diese Anbahnung, den so genannten „Grooming Prozess“, als Straftatbestand werten.</ol>
<ol>3. Wir brauchen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz von Kinder (und Erwachsenen). Kinder und Jugendliche sind äußerst aktive Nutzer des Internets; zunehmend sind sie beim Surfen alleine.</ol>
<p><em>* International Centre for Missing &#038; Exploited Children</em></p>
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