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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Krieg</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>Friedensnobelpreis für das Obama-Feeling</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia (Programme)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Nobel würde sich im Grab umdrehen“, „Nur weil er schwarz ist“, „Nobelpreis wird zu MTV-Music Award“ „Friedensnobelpreis für Kriegsnation“ sind nur Eindrücke der ersten Reaktionen auf die Auszeichnung Obamas mit dem Friedensnobelpreis. Man kann von der Entscheidung in Oslo letztendlich halten was man möchte. Ich persönlich bin beim Lesen der Begründung des Nobelkomitees bei einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nobel würde sich im Grab umdrehen“, „Nur weil er schwarz ist“, „Nobelpreis wird zu MTV-Music Award“ „Friedensnobelpreis für Kriegsnation“ sind nur  Eindrücke der ersten Reaktionen auf die Auszeichnung Obamas mit dem Friedensnobelpreis. Man kann von der Entscheidung in Oslo letztendlich halten was man möchte. Ich persönlich bin beim Lesen der Begründung des Nobelkomitees bei einem Punkt hängengeblieben:<br />
<span id="more-409"></span></p>
<p>„Selten zuvor hat eine Persönlichkeit so sehr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vermittelt und die Aufmerksamkeit der Welt in Bann gezogen. Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.&#8221;</p>
<p>Vorschusslorbeeren hin oder her, Obama hat während seines Wahkampfes und seiner kurzen Amtszeit eines gezeigt; Die Welt lächzt nach dem „Yes we can“- Feeling! </p>
<p>Uns erreichen stündlich neue Updates zu aktuellen Katastrophen, kriegerischen Auseinandersetzungen, Sterblichkeitsraten, Finanzkrisen, Hungersnöten, Missbräuchen… Tag für Tag stellen sich unsere Kollegen vor Ort diesen Herausforderungen und zeigen, dass wir können!  Ja, wir können diese Welt ändern! Ja, wir können in Momenten der Sprachlosigkeit unsere Stimme für die Schwachen heben! Ja, wir können jedem einzelnen Kind zeigen, wie unschätzbar wichtig es für diese Welt ist! Ja, wir müssen es einfach können, rund um den Globus gibt es unzählige Gründe dafür!</p>
<p>Obama spiegelt dieses Gefühl -sehr medienwirksam- wieder! Allein in seinen Wahlkampfreden hat er weltweit Hunderttausende, wenn auch nur für einen Moment, fühlen lassen, dass eine Gemeinschaft einfach alles möglich machen kann!</p>
<p>Das „Yes we can“- Feeling hat wohl alle bisherigen Preisträger zu ihren Taten motiviert und hat so ganz eigenständig diesen Preis verdient. Vielleicht sollte man Obama einfach als Person sehen, die den Preis für all diejenigen entgegennimmt, die in ihrem Alltag und ihrer Arbeit in diesen schwierigen Zeiten sagen, „Yes we can“!</p>
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		<title>Trauma – Darfur</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 16:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia (Programme)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das Mandat seiner Friedenstruppe UNAMID (United Nations &#8211; African Union Mission in Darfur) bis Ende 2010 verlängert. Bereits seit Einsatzbeginn im Oktober 2007 ist die Effektivität der Truppe umstritten. Vor allem der Mangel an Einsatzkräften und entsprechender Ausrüstung macht einen ausreichenden Schutz der bedrohten Bevölkerung unmöglich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/the_devil_came_on_horseback-150x150.jpg" alt="Die Todesreiter von Darfur" title="Die Todesreiter von Darfur" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-242" />Am vergangenen Donnerstag hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das Mandat seiner Friedenstruppe UNAMID (United Nations &#8211; African Union Mission in Darfur) bis Ende 2010 verlängert. Bereits seit  Einsatzbeginn im Oktober 2007 ist die Effektivität der Truppe umstritten. Vor allem der Mangel an Einsatzkräften und entsprechender Ausrüstung macht einen ausreichenden Schutz der bedrohten Bevölkerung unmöglich. Der 2003 begonnene Konflikt hat nach UN-Angaben fast 400.000 Menschen das Leben gekostet und 2,7 Millionen in die Flucht getrieben. Seit Februar 2003 wurden in Darfur rund 3.300 Dörfer der schwarzafrikanischen Bevölkerung von Janjaweed-Milizen und der sudanesischen Armee zerstört. </p>
<p>Mir war das Zustandekommen dieses Konfliktes und die eigentliche Tragödie für die Bevölkerung im westlichen Sudan lange Zeit ein Rätsel. Grund genug für einen Filmtipp aus dem letzten Jahr: „Die Todesreiter von Darfur“</p>
<p><span id="more-243"></span></p>
<p>Es gibt „Stiefkonflikte“ westlicher Kriegsberichterstattung; so auch der in der Region Darfur. Die Kämpfe zwischen Rebellengruppen und der Armee, die seit den Aufständen 2003 Milizen aus den arabischen Nomadenstämmen (sog. „berittene Teufel“) rekrutieren ließ, haben sich mittlerweile zu einer der schlimmsten humanitären Krisen entwickelt. Erst im Juli 2008 wurde gegen den Hauptverantwortlichen für die brutalen Angriffe der arabischen Milizen auf nicht-arabische Stämme, Sudans Präsident al Baschir, vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag Haftbefehl wegen Völkermords erlassen. In den Medien wurde dennoch nur spärlich über den Krieg und seine Folgen berichtet. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Annie Sundberg und Ricki Stern (The Trials Of Daryl Hunt) versucht auf die Menschenrechtverletzungen in dem afrikanischen Staat aufmerksam zu machen. </p>
<p>In „Die Todesreiter von Darfur – The Devil came on Horseback “ erzählt Brian Steidle, ein ehemaliger US-Marine, von seinem Einsatz als offizieller militärischer Beobachter im Sudan. Während seines Aufenthalts (2004-05) wurde Steidle unfreiwilliger Zeuge von Gräueltaten, die jenseits des menschlichen Vorstellungsvermögens liegen. Er quittierte schließlich den Dienst und kehrte schwer traumatisiert zurück in die USA. Der Ex-Marine wollte mit seinen Erfahrungen und Bildern an die Öffentlichkeit: Während ihn das US-Außenministerium nur darum bat, die Veröffentlichung der Fotos zu unterlassen, drohte die Afrikanische Union damit, er würde mit diesem Schritt sein Leben riskieren. Weiter wurde ihm vorgeworfen, er würde sich mit den Schreckensbildern nur bereichern wollen. Im Frühjahr 2005 wurden einige seiner Aufnahmen in der New York Times veröffentlicht und lösten eine weltweite Welle der Bestürzung aus. Brian Steidles Hartnäckigkeit führte dazu, dass sich in den USA bis heute 180 Organisationen (die Save Darfur Coalition) für die Menschen in Darfur einsetzen. </p>
<p>Hier der Trailer:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6UyvoSaocUQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6UyvoSaocUQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.thedevilcameonhorseback.com/">Zur offiziellen Filmseite</a></p>
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