Tag: Nothilfe

Welttag der humanitären Hilfe 2017: #NotATarget

Der Regionalleiter von Save the Children entlädt Boxen mit Spezialnahrung für unterernährte Kinder in der Region Akobo im Südsudan.

13,5 Millionen Menschen in Syrien sind immer noch auf humanitäre Hilfe angewiesen, ein Drittel davon leben in belagerten und schwer zugänglichen Gebieten. Die Hälfte von ihnen sind Kinder. Im Jemen sind es 18 Millionen Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen und zusätzlich grassiert dort eine Cholera-Epidemie, an der sich mittlerweile 400.000 Menschen infiziert haben. Am stärksten sind vulnerable Gruppen davon betroffen, darunter die zwei Millionen Kinder, die im Jemen unter Mangelernährung leiden. In den Dürre- und Hungergebieten am Horn von Afrika, im Südsudan und in der Tschadseeregion sind es weitere 20 Millionen Menschen die humanitäre Hilfe benötigen. Zusammengenommen sind das mehr Menschen, als die gesamte Bevölkerung von Spanien. Diese Zahlen alleine müssten eigentlich zu einer weltweiten Welle der Hilfsbereitschaft führen. Geberländer müssten sich in der Verantwortung sehen, die humanitären Hilfspläne vollumfänglich zu finanzieren, und humanitäre Helfer müssten uneingeschränkten Zugang zu den Menschen in Not erhalten, um sie sie mit dem Notwendigsten versorgen zu können. Eigentlich.


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Eisige Temperaturen in Serbien: Lebensgefahr für Kinderflüchtlinge

Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Drei Kinderflüchtlinge im Alter von 9 und 10 Jahren suchen in einer leer stehenden Lagerhalle Schutz vor der eisigen Kälte. Foto: Tatjana Ristic/Save the Children

Eisige Temperaturen bringen das Leben von 2.000 Flüchtlingen, darunter 300 Kinder, in Gefahr: Sie leiden an Unterkühlung, Frostbeulen und es sind erste Kältetote zu beklagen.

Gestrandet in der serbischen Hauptstadt Belgrad schlafen die Kinder bei eisigen Temperaturen von bis zu -14° in provisorischen Unterkünften, während sie darauf warten,  nach Ungarn einreisen zu dürfen.


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Nepal – ein Jahr nach dem Erdbeben

Eine junge Mutter aus der Sindhupalchowk-Region mit ihrem Baby, das nach dem Erdbeben geboren wurde. Save the Children unterstützte die Familie unter anderem mit warmer Kleidung für den Winter.

Über die Autorin: Nerida Williams arbeitet in der Medien- und Kommunikationsabteilung von Save the Children International. Derzeit ist sie in Nepal tätig. Dieser Blogbeitrag erschien im Original auf Englisch.

Eine Minute

Nur eine Minute brauchte ein Erdbeben der Stärke 7,8, um 600.000 Häuser dem Erdboden gleichzumachen. Eine Minute reichte aus, um zahlreiche Gesundheitsstationen, Schulen und heilige Denkmäler zu zerstören, die dem Zahn der Zeit zuvor über 500 Jahre lang getrotzt hatten.


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Ayman – den der Krieg verstummen ließ – spricht wieder

Ayman mit seinem liebsten Spielzeug – seinem Ball

 

Der 5-jährige Ayman* kennt nichts anderes als den Krieg in Syrien. Einen Krieg, der den Jungen mit den rabenschwarzen Haaren zum Verstummen brachte. In einem Kindergarten von Save the Children im Flüchtlingscamp Za’atari begann er wieder zu sprechen.


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Der Kampf gegen Ebola geht weiter

Über die Autorin: Elisa Marcon ist Program Management Officer bei Save the Children und zurzeit in Liberia tätig.

Als ich Anfang März in Monrovia (Liberia) ankam, kämpfte das Land gerade gegen die letzten Ebola-Fälle und fand langsam zur Normalität zurück. Ich habe gesehen, wie die Stadt wieder zum Leben erwachte, als immer weniger Ebola-Fälle auftraten und wir darauf warteten, dass Liberia für Ebola-frei erklärt wird. Ich habe die Freude in den Gesichtern meiner Kollegen gesehen, als wir 42 Tage ohne eine einzige Neuinfektion überstanden hatten. Ich habe in ihren Augen neue Hoffnung gesehen. Jetzt, nach einigen Monaten ohne Ebola, gibt es in der Margibi-Region neue Fälle.


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