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	<title>Blog &#124; Save the Children &#187; Nothilfe</title>
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	<description>Das Webtagebuch von Save the Children Deutschland.</description>
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		<title>Flutkatastrophe in Pakistan: Zeiten der Cholera</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia (Programme)</dc:creator>
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Noch gibt es unterschiedliche Prognosen  hinsichtlich einer bevorstehenden Cholera Epidemie im Katastrophengebiet von  Pakistan. Eines ist aber sicher: kommt es zum Ausbruch, stehen tausende Menschenleben auf dem Spiel. Gerade  in Katastrophenfällen wie in Pakistan ist die Seuchengefahr sehr hoch. Die  Wassermassen sind verdreckt und mit einer Vielzahl von Keimen kontaminiert,  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1772" href="http://www.savethechildren-blog.de/2010/08/zeiten-der-cholera/pakistan_flut_cholera/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1772" title="Kinder in Pakistan" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/pakistan_flut_cholera.jpg" alt="Kinder in Pakistan" width="400" height="250" /></a></p>
<p>Noch gibt es unterschiedliche Prognosen  hinsichtlich einer bevorstehenden Cholera Epidemie im Katastrophengebiet von  Pakistan. Eines ist aber sicher: kommt es zum Ausbruch, stehen tausende Menschenleben auf dem Spiel. Gerade  in Katastrophenfällen wie in Pakistan ist die Seuchengefahr sehr hoch. Die  Wassermassen sind verdreckt und mit einer Vielzahl von Keimen kontaminiert,  dennoch trinken die Familien davon, um nicht zu  verdursten.</p>
<p><span id="more-1769"></span>Cholera ist eine bakterielle  Infektion des Magendarmtraktes. Ihren geographischen Ursprung hat die Cholera im  Flussdelta des Ganges, Indien. Übertragen wird das Bakterium <em>Vibrio cholerae</em> durch kontaminiertes  Wasser oder Lebensmittel. Nur in einem Bruchteil der Fälle wird das Bakterium  von Mensch zu Mensch übertragen. Besonders tückisch ist die Krankheit, da sie  eine kurze Inkubationszeit (1-3 Tage) hat und schlagartig mit heftigstem  Brechdurchfall beginnen kann. Innerhalb weniger Stunden verlieren die Erkrankten  mehrere Liter Flüssigkeit und der Mineralstoffhaushalt entgleist. Wird der  Flüssigkeits- und Elektrolytverlust nicht umgehend ausgeglichen, verläuft die  Cholera in vielen Fällen tödlich. Besonders gefährdet sind Säuglinge und  Kleinkinder.</p>
<p>Die Behandlung ist einfach und  günstig, allerdings in besonders armen Ländern oder in einer akuten  Notsituation nicht immer schnell genug zu gewährleisten. In Pakistan ist es  jetzt wichtig, die betroffenen Familien mit sauberem Trinkwasser und  Nahrungsmitteln zu versorgen und auch im Chaos ein Mindestmaß an Hygienestandard  zu schaffen. Wir brauchen Trinkwasservorräte, orale Rehydrationsmittel und  Infusionen sowie Antibiotika für besonders schwere Fälle.</p>
<h3><a href="https://www.savethechildren.de/jetzt-helfen/einmalspende/emergencies/katastrophenhilfe-pakistan/bankeinzug/" target="_blank">Helfen Sie jetzt den Kindern und ihren Familien in Pakistan mit Ihrer Spende!</a></h3>
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		<title>Flutkatastrophe in Pakistan</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia (Programme)</dc:creator>
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Die Bilder sind erschreckend…  Frauen und Kinder versuchen verzweifelt sich aus den Fluten zu entreißen, wer  Glück hat, kann noch ein paar Habseeligkeiten aus dem Haus retten. Durch die  schlimmsten Regenfälle seit 80 Jahren haben  Tausende Familien in Pakistan ihr  Zuhause verloren, sie stehen vor dem Nichts. Die Talregion um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1705" href="http://www.savethechildren-blog.de/2010/08/flutkatastrophe-in-pakistan/pakistan_blog/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1705" title="pakistan_blog" src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/pakistan_blog-300x205.jpg" alt="pakistan_blog" width="300" height="205" /></a><br />
Die Bilder sind erschreckend…  Frauen und Kinder versuchen verzweifelt sich aus den Fluten zu entreißen, wer  Glück hat, kann noch ein paar Habseeligkeiten aus dem Haus retten. Durch die  schlimmsten Regenfälle seit 80 Jahren haben  Tausende Familien in Pakistan ihr  Zuhause verloren, sie stehen vor dem Nichts. Die Talregion um den Swat im Norden  Pakistans ist mit am schlimmsten betroffen. In kurzer Zeit haben die  Wassermengen dort fast 15.000 Häuser, 45 Brücken und 22 Schulen zerstört.  Tausende Quadratkilometer Ackerland sind überflutet, die Ernte mit dem Regen  weggeschwemmt. Die Fluten haben bereits über 1000 Menschen das Leben gekostet,  über eine Million Pakistani sind akut betroffen; über 400.000 davon sind Kinder.</p>
<p><span id="more-1702"></span>Save the Children arbeitet seit  über 25 Jahren in Pakistan und konnte so schnell mit nötigen Hilfsmaßnahmen  beginnen. Unsere Kollegen vor Ort konzentrieren sich derzeit vor allem auf  medizinische Erstversorgung und die Verteilung von Hilfsgütern wie Zeltplanen,  Wasserkanister, usw.</p>
<p>Mehr als 1200 Patienten konnten in  verschiedenen Erste-Hilfe- Unterkünften oder Krankenstationen bereits behandelt  werden. Gerade bei Überschwemmungen herrscht große Seuchengefahr. Es gibt kein  sauberes Wasser, es fehlt an Medikamenten, die Menschen beginnen ihren Durst mit  dem schmutzigen Regenwasser zu stillen. „Wir müssen Durchfallerkrankungen  vermeiden und auch umgehend behandeln können! Sie sind neben den Wassermassen  eine tödliche Bedrohung für Neugeborenen und Kleinkinder“, schreibt unsere  US-Einsatzkoordinatorin Annie Foster.</p>
<p>Zusammen mit der Regierung und  anderen Partnern versuchen wir alle möglichen Transportmittel zu mobilisieren,  um die Bevölkerung in den entlegenen Flutkatastrophen mit dem Nötigsten zu  versorgen.</p>
<p>Die ohnehin dramatische Situation  könnte sich durch fortsetzenden Regen noch verschlimmern.</p>
<p>Wir müssen jetzt schnell alles  Nötige und Mögliche tun, um den Kindern und ihren Familien in dieser Situation  zu helfen. Unterstützen können sie unsere Arbeit für die Flutopfer <a title="https://www.savethechildren.de/jetzt-helfen/einmalspende/emergencies/katastrophenhilfe-pakistan/bankeinzug/" href="https://www.savethechildren.de/jetzt-helfen/einmalspende/emergencies/katastrophenhilfe-pakistan/bankeinzug/" target="_blank">hier!</a></p>
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		<title>Haiti Geberkonferenz am 31. März 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 10:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah (Kommunikation)</dc:creator>
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Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos &#8211; die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:

Diese Mädchen und Jungen haben ein Recht auf Gesundheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/geberkonferenz.jpg" alt="geberkonferenz" title="geberkonferenz" width="400" height="267" class="aligncenter size-full wp-image-1145" /><br />
Vier Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden Euro, sollen bei der bevorstehenden internationalen Geberkonferenz in New York für den Wiederaufbau Haitis zusammenkommen. Immer noch sind mehr als eine Million Menschen obdachlos &#8211; die Hälfte von ihnen sind Kinder. Ihre Bedürfnisse müssen daher ganz besonders berücksichtigt werden:<br />
<span id="more-1144"></span><br />
Diese Mädchen und Jungen haben ein Recht auf Gesundheit und Überleben, Bildung und Zukunft. „Die vom Erdbeben betroffenen Familien benötigen dringend langfristige Hilfe, keine schnellen Notlösungen“, so Kathrin Wieland, deutsche Geschäftsführerin von Save the Children. “Wir haben die einmalige Gelegenheit, das Leben der Kinder in Haiti nachhaltig zu verbessern. Die internationale Gemeinschaft sollte nicht einfach zerstörte Infrastruktur wiederaufbauen, sondern gemeinsam mit der Regierung und der Zivilgesellschaft in Haiti nach intelligenten, krisen- und zukunftssicheren Lösungen suchen.“ </p>
<p>Save the Children appelliert deshalb an die Bundesregierung und an alle Teilnehmer der Geberkonferenz:</p>
<p>1. Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung in Haiti zu gewährleisten und die medizinische Grundversorgung zu sichern.<br />
2. Schulen zu öffnen und Kindern so schnell wie möglich wieder Zugang zu Bildung zu ermöglichen.<br />
3. mindestens ein Prozent der Hilfe für Haiti in Katastrophenvorsorge-Maßnahmen zu investieren. Insbesondere Kinder sollten bereits in  der Schule lernen, wie sie Gefahren frühzeitig erkennen und sich in einer Katastrophensituation richtig verhalten.<br />
4. den Schutz von unbegleiteten Kindern durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen und Gesetze zu gewährleisten und die Familienzusammenführung voranzutreiben.</p>
<p>Mit über 800 Mitarbeitern vor Ort konnte Save the Children bisher mehr als 550.000 vom Erdbeben betroffenen Menschen helfen. Dennoch ist die Katastrophe längst nicht vorbei. Die Regenzeit hat begonnen, Schlammfluten überschwemmen die notdürftig errichteten Zelte und Hütten. Krankheiten wie Durchfall, Malaria und Atemwegserkrankungen sind auf dem Vormarsch. Umso dringlicher gilt es also, die Beschlüsse der morgigen Konferenz nicht nur zu fixieren, sondern deren Ergebnissse so schnell wie möglich in die Tat umzusetzen.</p>
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		<title>Musik rettet Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 10:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah (Kommunikation)</dc:creator>
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Mit Beginn der Regenzeit Ende März steht Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Januar vor der nächsten klimatischen Herausforderung. Im Zuge der letzten Nachbeben haben sich die Notlager und Unterkünfte weit über die Grenzen von Port-au-Prince ausgedehnt und leben Tausende auf engstem Raum zusammen &#8211; Verbunden mit dauerhafter Feuchtigkeit, wie sie die nächsten zwei Monate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/Haiti-Regenzeit.jpg" alt="Haiti Regenzeit" title="Haiti Regenzeit" width="400" height="267" class="aligncenter size-full wp-image-1141" /></p>
<p>Mit Beginn der Regenzeit Ende März steht Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Januar vor der nächsten klimatischen Herausforderung. Im Zuge der letzten Nachbeben haben sich die Notlager und Unterkünfte weit über die Grenzen von Port-au-Prince ausgedehnt und leben Tausende auf engstem Raum zusammen &#8211; Verbunden mit dauerhafter Feuchtigkeit, wie sie die nächsten zwei Monate herrschen wird, fruchtbarer Boden für Malaria oder Durchfallerkrankungen. Besonders bedroht sind Säuglinge und Kleinkinder, die viel zu oft an diesen eigentlich einfach zu vermeidenden und behandelnden Krankheiten sterben.<br />
<span id="more-1139"></span><br />
Mit dem Gesundheitsministerium Haitis hat Save the Children deshalb bereits vor dem Erdbeben ein Musikprojekt ins Leben gerufen und zusammen mit lokalen Ortsgrupppen und Kindern kreolische Lieder aufgenommen, in denen die Relevanz von sauberem Trinkwasser, körperlicher Hygiene und adäquater Lebensmittelversorgung von Kleinkindern in eingängigen Melodien thematisiert wird. So naiv diese Initiative zunächst anmuten mag &#8211; ihre Reichweite und Effektivität ist nicht zu unterschätzen. &#8220;Nur wenige Menschen besitzen Elektrizität oder Fernsehen, aber ein Radio hat hier nahezu jeder&#8221;, erzählt Kathryn Bolles, medizinische Leiterin des Save the Children Noteinsatzes in Haiti. &#8220;Hinzu kommt, dass Musik tatsächlich Türen öffnet. Wenn jemand einen Song mag, erinnert er sich auch viel besser an dessen Botschaft. Ein wirkungsvoller Weg, um Kinderleben zu retten.&#8221; Unterstützt wird Save the Children dabei von allen regionalen und internationalen Radiostationen, die kreolische Programme anbieten: &#8220;Es ist entscheidend, dass die Menschen in den Camps Zugang zu Informationen in ihrer Sprache, und somit auch zum Schutz ihrer Kinder haben.&#8221;</p>
<p>Noch hat die Regenzeit ihren Höhepunkt nicht erreicht. Ärzteteams und Save the Childrens mobile Kliniken rechnen jedoch mit einem rasanten Anstieg entsprechender Infektionen wie Malaria und Atemwegserkrankungen und bemühen sich um höhere Versorgungskapazitäten und Medikamentenvorräte. Helfen auch Sie uns, langfristige Hilfe für Haiti zu sichern und werden Sie Schutzengel für eines der ärmsten Länder der Welt. </p>
<p>Und so können auch Sie der Region Haiti helfen:</p>
<p>http://www.facebook.com/pages/Save-the-Children-Deutschland/161273245888#!/pages/Save-the-Children-Deutschland/161273245888?v=app_6009294086</p>
<p>https://www.savethechildren.de/jetzt-helfen/dauerspende/schutzengel-fuer-loudouide/loudouide/</p>
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		<title>Babyzelte in Haiti</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah (Kommunikation)</dc:creator>
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Trotz der weiterhin schwierigen Lage im Erdbebengebiet haben unsere mobilen Ärzteteams inzwischen vielen Kindern und ihren Familien helfen können. Save the Children hat speziell für Neugeborene und Mütter ein Konzept entwickelt, das jetzt erstmals in Haiti zum Einsatz kommt: &#8220;Babyzelte&#8221;!

Bisher wurden fünf Zelte in Leogane und vier weitere im südlich von Port-au-Prince gelegenen Jacmel eingerichtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/Rebecca-Janes.JPG" alt="Rebecca Janes" title="Rebecca Janes" width="400" height="267" class="aligncenter size-full wp-image-1124" /></p>
<p>Trotz der weiterhin schwierigen Lage im Erdbebengebiet haben unsere mobilen Ärzteteams inzwischen vielen Kindern und ihren Familien helfen können. Save the Children hat speziell für Neugeborene und Mütter ein Konzept entwickelt, das jetzt erstmals in Haiti zum Einsatz kommt: &#8220;Babyzelte&#8221;!<br />
<span id="more-1122"></span></p>
<p>Bisher wurden fünf Zelte in Leogane und vier weitere im südlich von Port-au-Prince gelegenen Jacmel eingerichtet. Zukünftig sollen insgesamt 16 Zelte als Anlaufstelle für die medizinische Versorgung und Beratung von Schwangeren, Müttern, Babys und Kleinkindern zur Verfügung stehen. Mit der Bereitstellung von Milchnahrung und schnellen Hilfe bei bestehender Fehl- oder Mangelernährung wird einer erhöhten Säuglings- und Kindersterblichkeit zusätzlich aktiv vorgebeugt. Um eine möglichst umfangreiche Betreuung zu gewährleisten, wurden zunächst 15 Kranken- und Kinderschwestern gemeinsam mit 30 weiteren GesundheitsberaterInnen angestellt. Schnellstmöglich sollen die Aktivitäten auf Port-au-Prince und weitere Gebiete ausgeweitet werden. Säuglingssterblichkeit kann oftmals mit den einfachsten Mitteln verhindert werden. Entsprechende Maßnahmen in den zerstörten Gebieten Haitis sind nun besonders wichtig, da die Hauptursache für die meisten vermeidbaren Erkrankungen und deren mangelhafte Behandlung nach wie vor Armut ist.</p>
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		<title>Immer mehr Naturkatastrophen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silja (Marketing)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[rst Haiti, dann Madeira, dann Xynthia, dann Chile. Nicht nur in unserer subjektiven Wahrnehmung nehmen Naturkatastrophen immer mehr zu. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen mehr als vervierfacht. Der Weltbank zufolge sind 97 Prozent aller Todesopfer von Naturkatastrophen in Entwicklungsländern zu beklagen. Für uns als Kinderrechtsorganisation ein wichtiges Thema. Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1103" class="wp-caption aligncenter" style="width: 193px"><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/Aktuelles_100301_Inhalt_1_183_1951.jpg" alt="Wiederaufbauhilfe in Haiti" title="Wiederaufbauhilfe in Haiti" width="183" height="195" class="size-full wp-image-1103" /><p class="wp-caption-text">Wiederaufbauhilfe in Haiti</p></div>Erst Haiti, dann Madeira, dann Xynthia, dann Chile. Nicht nur in unserer subjektiven Wahrnehmung nehmen Naturkatastrophen immer mehr zu. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen mehr als vervierfacht. Der Weltbank zufolge sind 97 Prozent aller Todesopfer von Naturkatastrophen in Entwicklungsländern zu beklagen. Für uns als Kinderrechtsorganisation ein wichtiges Thema. Kinder sind von Katastrophen am stärksten betroffen. Schutzlos und oftmals von ihren Familien getrennt sind sie Naturgewalten und Konflikten hoffnungslos ausgeliefert.<br />
<span id="more-1095"></span><br />
Nicht ohne Grund ist in Katastrophenfällen meist die Hälfte aller Opfer Kinder.<br />
Save the Children leistet seit seiner Gründung vor 90 Jahren Not- und Katastrophenhilfe. Eines der ersten Länder, in denen wir aktiv wurden, war Deutschland. Nach dem Ersten Weltkrieg versorgte Save the Children hier Tausende Mädchen und Jungen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung und kümmerte sich um Waisen- und Flüchtlingskinder. Der letzte große Hilfseinsatz in Deutschland ist die Katastrophenhilfe nach der Sturmflut in Hamburg 1962.<br />
Heute helfen wir Kindern und ihren Familien weltweit in Not- und Katastrophensituationen. In Haiti z.B. hat Save the Children mit Nahrungsmitteln für 250.000 Betroffene, 7.500 Haushaltspaketen und Tausenden Hygiene-Sets in den ersten Tagen und Wochen nach dem Erdbeben akute Nothilfe geleistet. Spendengelder haben es uns u.a. ermöglicht, 12 mobile Kliniken aufzubauen, in der Erdbebenopfer von Ärzte-Teams versorgt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinder in Haiti brauchen besonderen Schutz</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina (Marketing)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Port-au-Prince ist plötzlich ganz nahe bei Berlin: Täglich erreichen mich neue Nachrichten aus dem Katastrophengebiet. Etwa eine Million Kinder in Haiti wurden durch das schwere Erdbeben von ihren Eltern getrennt, oder haben einen oder beide Elternteile verloren. Als Kind in Haiti aufzuwachsen war schon vor dem Erdbeben sehr schwierig und häufig mit harter Arbeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Kind-vor-Trümmern-300x187.jpg" alt="Kinder in Haiti brauchen dringend Schutz" title="Kinder in Haiti brauchen dringend Schutz" width="300" height="187" class="aligncenter size-medium wp-image-1028" /><br />
Port-au-Prince ist plötzlich ganz nahe bei Berlin: Täglich erreichen mich neue Nachrichten aus dem Katastrophengebiet. Etwa eine Million Kinder in Haiti wurden durch das schwere Erdbeben von ihren Eltern getrennt, oder haben einen oder beide Elternteile verloren. Als Kind in Haiti aufzuwachsen war schon vor dem Erdbeben sehr schwierig und häufig mit harter Arbeit und großen Entbehrungen verbunden. Jetzt brauchen die Kinder in Haiti neben medizinischer Versorgung, Nahrung und sauberem Wasser vor allem auch Schutz. Sie sollen nach den traumatischen Erlebnissen so bald wie möglich wieder in Sicherheit und Geborgenheit leben können. <a href="http://www.savethechildren.de/">Save the Children</a> hat in Port-au-Prince und Jacmel insgesamt 32 Kinderschutzzentren eingerichtet. Für über 8.000 Kinder gibt es dort die Möglichkeit, zu spielen und zu lernen und damit zu beginnen, die schrecklichen Erlebnisse und ihre Trauer zu verarbeiten. Mein Engagement bei Save the Children Deutschland bietet mir die Chance, die Kinder in Haiti in dieser schweren Krisenzeit direkt zu unterstützen. Wichtig ist mir, dass wir diese Kinder auch nicht aus den Augen verlieren, wenn die mediale Aufmerksamkeit nachlassen wird.</p>
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		<title>Chaos oder Koordination? Arbeit der NGOs in Haiti</title>
		<link>http://www.savethechildren-blog.de/2010/01/chaos-oder-koordination-arbeit-der-ngos-in-haiti/</link>
		<comments>http://www.savethechildren-blog.de/2010/01/chaos-oder-koordination-arbeit-der-ngos-in-haiti/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia (Programme)</dc:creator>
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In der aktuellen Berichterstattung unserer Kollegen aus Haiti stolpern wir immer wieder über  Begriffe, die den Nichtkatastrophenfachmann schon einmal ins Grübeln bringen können. Eine Bezeichnung die man derzeit häufiger liest ist der sogenannte „Cluster Approach“.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.savethechildren-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinder-im-Camp.jpg" alt="Foto: Adriana Zehbrauskas / Polaris" title="Foto: Adriana Zehbrauskas / Polaris" width="195" height="183" class="aligncenter size-full wp-image-906" /><br />
In der aktuellen Berichterstattung unserer Kollegen aus Haiti stolpern wir immer wieder über  Begriffe, die den Nichtkatastrophenfachmann schon einmal ins Grübeln bringen können. Eine Bezeichnung die man derzeit häufiger liest ist der sogenannte <strong>„Cluster Approach“</strong>.<br />
Vor allem die sehr unkoordinierte und uneffektive Arbeitsweise verschiedener Hilfsorganisationen in Darfur 2004 gaben Anlass, die Einsätze der Hilfskräfte in akuten Notsituationen auf den Prüfstand zu stellen und neu zu ordnen. <span id="more-905"></span><br />
Es wurden neun Cluster (“Gruppen”) für den Katastrophenfall gebildet. Ihre Schwerpunkte: Logistik, Telekommunikation, Organistation von Notlagern, Katastrophenschutz, Gesundheit, Ernährung, WASH (Wasser, Sanitär and Hygiene), Ersthife, Schutz. Später kamen zwei weitere Cluster dazu; Landwirtschaft und Schule/Bildung.<br />
Jede Gruppe bekam klar definierte Aufgaben. Die einzelnen Organisationen werden entsprechend ihres Arbeitsschwerpunktes den einzelnen Gruppen zugeteilt. Die Leitung der Gruppen unterliegt in der Regel den einzelnen UN-Organisationen. Die UN hat <a href="http://www.savethechildren.de">Save the Children</a> im aktuellen Einsatz in Haiti  die Leitung der Gruppe „Bildung“ übertragen. </p>
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