Tag: Nothilfe

Japan: Ein Monat danach

Ami and her mother
Als uns vor genau einem Monat am 11. März 2011 die ersten Nachrichten über das schwere Erdbeben in Japan erreichten, war schnell klar, dass diese Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort furchtbare Folgen haben wird. Die dann folgenden Meldungen über einen drohenden Tsunami und die Zerstörung der Reaktoren in Fukushima übertrafen jedoch unsere Befürchtungen.


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Côte d’Ivoire: 500.000 Kinder auf der Flucht

Landry

Landry, 14, in einem Flüchtlingslager in Liberia.

Mike Sunderland von Save the Children ist derzeit im Osten Liberias. Über 130.000 Menschen sind seit den Ausschreitungen im Nachbarstaat Côte d’Ivoire hierher geflohen. Die Bedingungen für die ankommenden Familien sind miserabel, es gibt nicht genug zu Essen und kaum sauberes Wasser. Lesen Sie hier Mike Sunderlands ersten Blog aus einem Nothilfelager in Bahn, Liberia:

Gleich zu Beginn meiner Reise fallen Schüsse. Man hört sie auf dem Fußballplatz, auf dem Jungs gerade spielen und sich Mädchen im Schatten die Haare flechten. Man hört sie in Klassenräumen, in denen Kinder gerade ihrem Lehrer zuhören. Die Mädchen und Jungen hier sind in Friedenszeiten aufgewachsen und wissen mit den Geräuschen nichts anzufangen. Ihre Lehrer allerdings können sich an den vergangenen Bürgerkrieg noch erinnern: Sie schicken die Kinder nach Hause zu ihren Eltern.


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Eröffnung eines Kinderschutzzentrums in Sendai

Seto und Yasu Hiro spielen mit einer Betreuerin im Kinderschutzzentrum eines Notlagers in Sendai

Stephen McDonald, Leiter des Katastrophenteams von Save the Children in Sendai berichtet:

We have finally commenced our operation in Sendai, after a ten-hour overnight trek, some rapid assessments, and agreement with one of the evacuation centres to set up our first Child Friendly Space in Nanagou.

When we were there yesterday, the children were tired, anxious and stressed. There weren’t many smiles, with some of them quietly following their parents around, others sitting in the stairwells, and a few young boys running up and down the corridors of what last week was their primary school.
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Kein hoffnungsloser Fall – Haiti ein Jahr nach dem Beben

Zukunft für die Kinder Haitis
„Was ist mit den Millionen Spendengeldern passiert, die aus der ganzen Welt nach Haiti geflossen sind? Warum liegen noch immer Trümmerberge in den Straßen der Hauptstadt Port-au-Prince? Warum haben es Hilfsorganisationen nicht geschafft, die Cholera einzudämmen?“ Das sind die Fragen, die Freunde und Bekannte immer wieder stellen. Heute ein Jahr nach dem Beben scheint Haiti für viele ein hoffnungsloser Fall zu sein.

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Wärme für Kinder in Pakistan

Die drei Monate alte Ambreen, eingewickelt in eine Decke aus Deutschland

Die drei Monate alte Ambreen, eingewickelt in eine Decke aus Deutschland

Pünktlich vor Weihnachten sind 3500 selbstgestrickte, warme Babydecken nach langer Reise in den besonders stark vom Winter betroffenen Bergregionen Pakistans angekommen. Dort leiden auch mehr als vier Monate nach der verheerenden Flut noch immer 600.000 Kinder und ihre Familien unter den Folgen der Katastrophe und benötigen weiter dringend Hilfe. Mangelhafte hygienische Bedingungen, aber auch die Kälte führen gerade bei Kleinkindern zu lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten.

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